Die japanische Meisterschaft wurde am heutigen Samstagmorgen beendet und brachte eine kleine Sensation mit sich. Nicht nur, dass es der erste Titel überhaupt für Kashiwa Reysol wurde, dieser Erfolg gelang direkt nach dem Aufstieg in die J-League.      

picDer ehemalige Nürnberger Joshua Kennedy (hier im australischen Dress) wurde nach 2010 erneut Torschützenkönig

Es war ein Dreikampf um den Titel. Vor dem letzten Spieltag der japanischen J-League konnten mit Kashiwa Reysol, Vorjahressieger Nagoya Grampus und Gamba Osaka noch drei Teams Meister werden.

Für Klub-WM qualifiziert

Am Ende setzte sich völlig überraschend der Aufsteiger Kashiwa Reysol durch, der sich sechs Spieltage vor Schluss bereits an die Tabellenspitze schieben konnte. Osakas 3:1-Auswärtserfolg und Nagoyas 1:0-Sieg bei Alibrex reichten nicht, um Kashiwa ernsthaft in  Gefahr zu bringen.

Das Team von Nelsinho Baptista führte bereits zur Halbzeit mit 2:0 und ließ sich diese Chance bei den Urawa Red Diamonds nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveräner 3:1-Erfolg und die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte überhaupt. Zudem qualifizierte sich der Verein damit für die FIFA-Klub WM, die im Dezember ausgespielt wird. (Anm.: Weltfussball berichtet live von der Klub-WM)

Kennedy erneut Torschützenkönig

Torschützenkönig wurde ein alter Bekannter aus der Bundesliga. Der australische Nationalspieler Joshua Kenndy, ehemals Karlsruhe, Nürnberg, Dresden, Köln und Wolfsburg, konnte seinen Vorjahreserfolg wiederholen und sicherte sich zum zweiten Mal hintereinander den Titel des besten Torjägers. Nach 17 Toren 2010 waren es in diesem Jahr 20 Treffer.


Nico Schrimpf

>> alles zur J-League
>> alles zur Klub-WM

Anmerkung: die Aufstellungen zum letzten Spieltag der J-League werden noch nachgereicht