Ein türkisches Gericht hat am Freitag die Anklageschrift im türkischen Fußball-Manipulationsskandal vorgelegt. 93 Spieler und Funktionäre, darunter der Präsident von Meister Fenerbahçe, befinden sich auf der Liste der Angeklagten. Mit Spannung wird nun erwartet, wie der türkische Verband und sie UEFA darauf reagieren. Laut Medienberichten ist die erste Anhörung für den 14. Februar angesetzt.

Bisher wurden wegen angeblicher Spielmanipulationen in der Türkei 31 Personen in Untersuchungshaft gesteckt. Als Drahtzieher gelten Fenerbahçe-Präsident Aziz Yildirim und Olgun Peker, der Ex-Präsident von Giresunspor. Sie sollen Spielabsprachen koordiniert und Beteiligte bezahlt haben. In der Anklageschrift werden acht Klubs erwähnt, darunter neben Fenerbahçe auch Beşiktaş und Trabzonspor. Galatasaray Istanbul wird nicht erwähnt.

19 Spiele stehen unter Verdacht. Darunter befindet sich neben Fenerbahces entscheidendem 4:3-Sieg im Meisterschaftsfinale über Sivasspor auch das Cup-Finale zwischen Beşiktaş, dem Klub von Veli Kavlak, Ekrem Dağ und Tanju Kayhan, und Büyüksehir.

Die TFF stellte in einem ersten Statement klar, dass man in dieser Causa sehr wohl gegen einzelne Personen vorgehen werde. Sanktionen gegen Klubs würden aber erst nach Ende der laufenden Saison getroffen werden.

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apa