Der Mai ist der Monat der Entscheidungen, auch abseits der großen Ligen. Viele Trophäen sind bereits vergeben, andere warten noch auf ihren neuen Besitzer. Weltfussball gibt euch einen Überblick, welche Titel in dieser Woche schon vergeben wurden.

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Am vorletzten Spieltag der "Super Liga" hat sich Partizan Belgrad zum dritten Mal in Folge zur serbischen Meisterschaft geschossen. Der Titelverteidiger siegte beim Tabellendritten und Lokalrivalen OFK Belgrad mit 3:0 und ist in der Tabelle nicht mehr einzuholen.


picEine ziemlich einseitige Angelegenheit ist der Pokalwettbewerb in Liechtenstein. Seit 1946 wird der "FL 1 Cup" ausgetragen, 39mal hieß der Sieger FC Vaduz. So auch in diesem Jahr – allerdings denkbar knapp. Denn der Ex-Verein von Weltmeister Pierre Littbarski konnte sich gegen den USV Eschen/Mauren erst im Elfmeterschießen mit 4:2 durchsetzen und den Cup zum zwölften Mal in Folge entgegen nehmen. Kurios: Gegner Eschen/Mauren musste im Halbfinale die eigene zweite Mannschaft aus dem Turnier kegeln.


picDen dänischen "Landspokal" sicherte sich am vergangenen Donnerstag der FC Nordsjælland. Der aus einem offenen Zusammenschluß vieler kleiner Regionalklubs entstandene Erstligist gewann gegen den Ligakonkurrenten FC Midtjylland 2:0 nach Verlängerung. Es ist der erste Titel für den 1991 gegründeten Klub.


picWährend sich die Meisterschaft in Estland noch im Anfangsstadium befindet, ist der Pokal bereits vergeben. Flora Tallin, Pokalsieger der vergangenen zwei Jahre, musste sich im finalen Derby um den "Eesti Karikas" Meister Levadia Tallin mit 0:3 geschlagen geben. Bereits im März hatte Flora das estnische Supercupfinale gegen Levadia verloren.

 
picDer frisch gebackene iraelische Pokalsieger Hapoel Tel Aviv hofft vor dem letzten Spieltag der Playoff-Runde auf das Double. Die Mannschaft von Trainer Eli Guttmann siegte im Finale des "State Cup" gegen den Lokalrivalen Bnei Yehuda mit 3:1. Bei zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Maccabi Haifa muss Hapoel allerdings auf einen Ausrutscher des Vorjahresmeisters hoffen, um auch den zweiten Titel holen zu können.


picIm Land des WM-Neulings Honduras sicherte sich CD Olimpia bereits zum 23. Mal in der 98-jährigen Vereinsgeschichte die Meisterschaft. Dem honduranischen Rekordmeister reichte im Rückspiel der Clausura Playoff-Finals eine 0:1-Niederlage bei CD Motagua. Das Hinspiel hatte Olimpia 3:1 gewonnen. Von der sportlichen Qualität der Finalteilnehmer wird man sich bei der Weltmeisterschaft im Südafrika ein Bild machen können: Mit insgesamt zehn Spielern stellen Olimpia und Motagua fast die Hälfte des Nationalkaders.

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Joachim Rothbauer