10.03.2017 22:18 Uhr

LASK setzt Lauf fort - Horn siegt beim FAC

Der LASK entschied das Geduldspiel in Wiener Neustadt für sich
Der LASK entschied das Geduldspiel in Wiener Neustadt für sich

Der LASK hat seinen Siegeslauf in der Ersten Liga auch in der 23. Runde fortgesetzt. Die Linzer gewannen am Freitagabend in Wiener Neustadt mit 2:0 und damit zum achten Mal in Folge. Der Vorsprung auf den härtesten Aufstiegsrivalen Austria Lustenau konnten die Oberösterreicher sogar ausbauen.

Der nicht aufstiegsberechtigte Zweite Liefering hat nach einem 2:0-Sieg bei Wacker Innsbruck weiter sechs Zähler Rückstand auf Rang eins. Kapfenberg festigte Rang vier mit einem 2:1-Sieg gegen Wattens. Die Tiroler sind weiter vor ihrem Lokalrivalen aus Innsbruck, der auch das dritte Spiel unter Neo-Trainer Karl Daxbacher verlor, Fünfter. Einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf verbuchte Horn mit einem 2:0 bei Schlusslicht FAC.

Die Linzer taten sich in Wiener Neustadt über weite Strecken schwer. Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Niederösterreicher mit einer passablen Defensivleistung weiter gegen die Niederlage, die aber in den letzten 20 Minuten doch noch Realität wurde. Christian Ramsebner traf nach einem Riemann-Freistoß per Kopf (73.). Drei Minuten später machte Reinhold Ranftl nach Gartler-Hereingabe endgültig den Sack zu.

Der LASK hat nun am Dienstag (ab 18:30 Uhr im weltfussball-Liveticker) die Chance, im Heimspiel gegen Wattens den neunten Sieg hintereinander in einer Saison zu fixieren. So eine Serie hatte zuletzt Pasching im Mai 2002 gehabt.

Lustenau lässt Punkte liegen

Einen Rückschlag im Aufstiegsrennen brachte der Spieltag hingegen für Austria Lustenau. Die Vorarlberger kamen im Abendspiel beim Vorletzten Blau Weiß Linz über ein 0:0 nicht hinaus und blieben schon zum fünften Mal in Folge sieglos. Die Linzer waren vor ihrem eigenen Publikum zwar bemüht, im Spiel nach vorne vor der Pause aber wirkungslos. Bei den Vorarlbergern war das anders, gleich mehrmals mussten die Linzer in höchster Not Schüsse blocken. Zudem musste Lukas Gabriel bei einen Wießmeier-Abschluss vor der Linie klären (35.).

Wacker geht durch Doppelschlag K.o.

Keinen Grund zum Jubeln hatten die Innsbrucker, wie auch schon zuletzt beim 0:1 gegen Wattens und dem 1:3 beim LASK. Damit verloren sie zum ersten Mal überhaupt die ersten drei Frühjahrspartien in der Erste Liga. Vor der Pause wurde den Anhängern absolute Schonkost geboten, wobei man den Hausherren zumindest das Bemühen nicht absprechen konnte. Nach dem Seitenwechsel blieben große Höhepunkte lange Zeit weiter aus. Die Tiroler brachten sich aufgrund eigener Fehler selbst um einen Punktgewinn.

Kapitän Alexander Hauser sah wegen wiederholten Foulspiels zurecht die Ampelkarte (72.). Sechs Minuten später patzte Goalie Pascal Grünwald bei einem Freistoß von Mergim Berisha gehörig, ließ den Ball durch die Hände passieren. Dem noch nicht genug, foulte Harald Pichler gleich darauf den durchbrechenden Berisha im Strafraum und Lieferings Top-Torschütze traf souverän vom Punkt (80.) zum 2:0-Endstand. Für ihn waren es bereits die Saisontore 12 und 13.

KSV ringt Wattens nieder

Kapfenberg konnte sich gegen Wattens auf Joao Victor verlassen. Der Brasilianer traf nach Flecker-Hereingabe platziert ins Eck (25.) und sorgte nach der Pause auch für die Entscheidung, umkurvte Tormann Ferdinand Oswald nach einem langen Ball von Stefan Meusburger (60.). Wattens hatte zwischenzeitlich durch ein glückliches Eigentor von Edvin Hodzic (40.) ausgeglichen. Für die Tiroler war es die erste Niederlage nach drei Siegen sowie vier ungeschlagenen Partien in Folge.

Horn macht Big Points

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte Horn in Wien. Balakiyem Takougnadi (53.) und Miroslav Milosevic (83.) waren für die Niederösterreicher erfolgreich. Den Abstand auf das Tabellenende vergrößerte der Achte auf fünf Zähler. Den Floridsdorfern brachte bei einem Heimatbesuch bei seinem Ex-Club auch Daumendrücker Marko Arnautovic, der Englands Erstligist Stoke City am Mittwoch beim 0:0 gegen Manchester City krankheitsbedingt gefehlt hatte, kein Glück.

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apa

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