17.03.2017 13:30 Uhr

Burgstaller und Schöpf mit Schalke gegen Ajax

Auf das ÖFB-Duo Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf wartet mit Schalke 04 im Viertelfinale der Europa League das Duell mit Ajax. Dazu kommt es zum Kracher zwischen den RSC Anderlecht und Manchester United, Celta Vigo trifft auf den KRC Genk und Olympique Lyon bekommt es mit Beşiktaş zu tun. Dies ergab die Auslosung am frühen Freitagnachmittag im UEFA-Hauptquartier in Nyon. Spieltermine sind der 13. und 20. April.

Schalke schaffte am Donnerstagabend gegen Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach mit einer erfolgreichen Aufholjagd nach 0:2-Rückstand und einem 2:2-Remis aufgrund der Auswärtstorregel den Aufstieg in das Viertelfinale. Dort wird man nun mit dem Kräftemessen mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax belohnt. Der Traditionsverein aus Amsterdam hatte sich im Achtelfinale gegen den dänischen Meister FC København durchgesetzt.

Alessandro Schöpf meinte zur Auslosung: "Das wird keine leichte Aufgabe für uns, denn Ajax hat im bisherigen Wettbewerb gute Leistungen gezeigt. Wir brauchen eine Topleistung, um das Ticket für das Halbfinale zu lösen. Beide Fanlager werden sicherlich für eine überragende Stimmung sorgen."

Eine ähnliche Ansicht vertrat Guido Burgstaller. "Wir müssen wieder alles raushauen", sagte der Kärntner. "Ajax ist nicht nur in den Niederlanden ein riesengroßer Verein. Auch in den europäischen Wettbewerben ist unser Gegner seit vielen Jahren regelmäßig vertreten. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir in beiden Spielen bestehen können und dann eine Runde weiterkommen."

Da der Triumph in der Europa League einen fixen Startplatz in der kommenden Saison der Champion League bringt, ist auch Manchester United am "kleinen" Europacup-Bewerb mehr als nur interessiert. Nach dem Aufstieg gegen den FK Rostov wartet auf die Red Devils im Viertelfinale der belgische Rekordchampion Anderlecht, der APOEL Nikosia ausschaltete.

Die zwei weiteren Viertelfinal-Paarungen zwischen Celta Vigo und Rapid-Gruppengegner KRC Genk sowie zwischen Olympique Lyon und Beşiktaş stehen dagegen etwas im Schatten. Beim türkischen Meister hat ÖFB-Legionär Veli Kavlak derzeit indes ganz andere Probleme: Der Ex-Rapidler kämpft nach einer erneuten Verletzung um die Fortsetzung seiner aktiven Karriere.
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red

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