16.05.2017 12:30 Uhr

Werder mit Käpt'n Junuzović nach Europa

Bleibt Kapitän bei Werder Bremen: Zlatko Junuzović
Bleibt Kapitän bei Werder Bremen: Zlatko Junuzović

Bundesligist Werder Bremen will den Blick mit Trainer Alexander Nouri in Zukunft wieder weiter nach oben richten. "Wir wollen von Beginn an eine stabile Saison spielen und möglichst wenig mit dem Abstiegskampf zu tun haben", sagte Sportchef Frank Baumann auf der Pressekonferenz anlässlich der Vertragsverlängerung mit Nouri am Dienstag: "Je früher dies der Fall ist, desto früher kann man auch die Europacup-Plätze angreifen."

Zugleich wolle man in Bremen "demütig" bleiben. "Wir wissen, dass der Kampf um die internationalen Plätze immer größer werden wird", sagte Baumann und sprach von einem "harten Wettbewerb. Wir wollen uns da gut aufstellen und die Rahmenbedingungen schaffen, um uns so gut zu präsentieren, wie wir es in den letzten Monaten getan haben". Bei allen Ambitionen werde man eine "konkrete Zielsetzung" im Sommer nennen, "wenn wir wissen, wie der Kader aussieht".

Mit einem Sieg am letzten Spieltag bei Borussia Dortmund könnte Werder sogar noch in dieser Saison auf die internationalen Plätze rutschen. Dabei müssen die Bremer allerdings auf Santiago García verzichten. Der Außenverteidiger fällt mit einem Muskelfaserriss in der Wade für die Partie am Samstag (ab 15:30 Uhr im weltfussball-Liveticker) aus. 

Nouri, dessen am Saisonende auslaufender Vertrag am Montag verlängert worden war, hielt sich mit einer konkreten Zielsetzung für die kommende Spielzeit zurück und rief eine "souveräne Saison" zur Maxime aus. "Wir wollen die Entwicklung weiter Schritt für Schritt vorantreiben", sagte der 37-Jährige. Mittelfeldspieler Zlatko Junuzović, dies kündigte Nouri am Dienstag an, werde in der kommenden Saison definitiv Kapitän der Hanseaten bleiben.

Nouri hatte Werder im September vergangenen Jahres von seinem Vorgänger Viktor Skripnik übernommen und aus dem Tabellenkeller in das gesicherte Mittelfeld geführt. Über Vertragsdetails wie auch die Laufzeit der Zusammenarbeit wurde Stillschweigen vereinbart.

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>> Werder denkt nicht an Junuzović-Abschied 

sid

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