19.05.2017 15:55 Uhr

WAC bangt - Austria will nach Europa

Die WAC-Truppe von Heimo Pfeifenberger ist seit sieben Spielen ohne Sieg
Die WAC-Truppe von Heimo Pfeifenberger ist seit sieben Spielen ohne Sieg

Mit einem da wie dort klaren Ziel, aber konträren Ausgangslagen gehen der WAC und die Wiener Austria ins Bundesliga-Duell am Samstag (ab 18:30 Uhr im weltfussball-Liveticker). Die Wiener können aus eigener Kraft den Europacup-Startplatz fixieren, die seit sieben Runden sieglosen Wolfsberger mit einem vollen Erfolg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt vollziehen.

25 Punkte trennen die Kontrahenten in der Tabelle. Für den Vorletzten WAC ist die Situation äußerst prekär, da man drei Runden vor Schluss nur vier Zähler Vorsprung auf Schlusslicht SV Ried hat. Die Innviertler kicken bereits zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff in der Lavanttal-Arena gegen St. Pölten, bei Spielbeginn könnte sich die Lage für das Team von Trainer Heimo Pfeifenberger deswegen geringfügig entspannt haben.

Falls Ried zu Hause verliert, sind die Vorzeichen für einen Verbleib in der Liga gut - Pfeifenberger will sich jedoch nicht auf Schützenhilfe verlassen. Seiner Mannschaft schärfte der Salzburger ein, dass in der jetzigen Phase nur ein Sieg weiterhilft. "Wir werden auch gegen die Austria zu Chancen kommen. Die müssen wir verwerten", gab sich Stürmer Philipp Prosenik überzeugt.

Die Austria hat sich mit vier Siegen in den vergangenen fünf Spielen eine hervorragende Basis für den Liga-Endspurt geschaffen. Drei Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellenzweiten auf Sturm Graz, sieben Zähler liegt man vor dem Vierten SCR Altach. Die Rechnung ist einfach: Ein Sieg in Wolfsberg, und die Violetten sind fix in der Europa-League-Qualifikation - unabhängig vom Ausgang des Spiels Mattersburg gegen Altach.

Fink: "Sind da, wo wir hinwollten"

"Wir haben aus der schlechten Phase unsere Schlüsse gezogen und etwas mitgenommen. Jetzt sind wir genau da, wo wir hinwollten. Ich habe auch nach den vier Niederlagen nicht an uns gezweifelt, wir wissen, was wir können", meinte Thorsten Fink, der vor seinem 70. Bundesliga-Spiel als Austria-Coach steht. Bisher hat er 36 Siege, elf Remis sowie 22 Niederlagen von der Seitenlinie mitverfolgt.

In Topform präsentierte sich zuletzt Mittelstürmer Olarenwaju Kayode. Der Nigerianer erzielte in den vergangenen sechs Meisterschaftspartien sieben Treffer und hat sich damit für Klubs aus dem Ausland noch interessanter gemacht. Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt hofft, dass möglichst zeitnah Klarheit über die Zukunft der Stürmers herrscht.
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apa

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