19.06.2017 15:55 Uhr

UEFA-Entscheid in Bullenfrage weiter offen

Ralf Rangnick glaubt die Bullen-Schwesternklubs für eine Spielgenehmigung der UEFA für entflochten genug
Ralf Rangnick glaubt die Bullen-Schwesternklubs für eine Spielgenehmigung der UEFA für entflochten genug

Ungeachtet der Teilnahme von RB Salzburg an der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League ist im Fall RB Leipzig noch keine Entscheidung über eine Startberechtigung gefallen.

Die UEFA prüfe derzeit die einzelnen Dokumente, teilte die Europäische Fußball-Union am 19. Juni auf dpa-Anfrage mit. Da Salzburg und Leipzig über den gemeinsamen Geldgeber Red Bull verbunden sind, gab es zuletzt immer wieder Fragezeichen hinter dem Startrecht der Sachsen.

Die UEFA-Regularien zur "Integrität des Wettbewerbs" fordern eine strikte Trennung auf allen Ebenen aller an der Champions League teilnehmenden Vereine. Bei RB Leipzig sieht man der UEFA-Entscheidung entspannt entgegen. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", hatten Boss Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick immer wieder betont. Beide Clubs seien mittlerweile komplett entflochten, Salzburg würde den Getränkekonzern nur noch als Hauptsponsor haben. In Leipzig ist bereits die Verlängerung der Dauerkarten für die neue Saison angelaufen, die auch die Heimspiele für die Champions League umfasst.

In der Königsklasse antreten darf in jedem Fall RB Salzburg, der international als FC Salzburg geführt wird. Der österreichische Meister und Cupsieger wurde für die zweite Qualifikationsrunde gegen den Sieger aus Hibernians FC (Malta) gegen FCI Tallinn (Estland) gelost.

Sollten die Salzburger ihrerseits "freiwillig" auf eine Europacup-Teilnahme verzichten um Leipzig den Weg frei zu machen, hätte dies weitreichende Folgen: Der Meister würde seine Lizenz für die Bundesliga verlieren und müsste daher absteigen.

Mehr dazu:
>> Neuer Vorstandsvorsitzender in Salzburg 

dpa/red

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