15.07.2017 08:06 Uhr

CONCACAF zieht Malouda aus dem Verkehr

Beim Gold Cup lief Florent Malouda (re.) für Französisch-Guyana auf.
Beim Gold Cup lief Florent Malouda (re.) für Französisch-Guyana auf.

Nach dem umstrittenen Länderspieleinsatz des früheren französischen Nationalspielers Florent Malouda für Französisch-Guyana sind Strafen gegen den Fußballer und dessen neuen Verband verhängt worden.

Der Fußball-Kontinentalverband CONCACAF sperrte Malouda für zwei Spiele und belegte den Verband von Französisch-Guyana mit einer Geldbuße in unbekannter Höhe, dies gab die Disziplinarkommission der für Nord- und Mittelamerika zuständigen Konföderation bekannt.

Grund für die Strafe ist der Einsatz Maloudas beim zweiten Gruppenspiel des Gold Cups in den USA, wo Französisch-Guyana in Houston auf Honduras traf. Beim torlosen 0:0 stand Malouda auf dem Spielfeld, obwohl der Kontinentalverband zuvor erklärt hatte, der 37-Jährige sei nicht spielberechtigt.

Empfindliche Strafen für Verband und Spieler

Malouda ist in Französisch-Guyana geboren und absolvierte 80 Länderspiele für Frankreich. Französisch-Guyana gehört der CONCACAF an, nicht aber dem Fußball-Weltverband FIFA. Daher konnte Malouda in der Vergangenheit zwar in Freundschaftsspielen für die Auswahl des französischen Überseegebietes auflaufen, nicht aber in offiziellen FIFA-Wettbewerben - und ein solcher ist der Gold Cup.

Neben der Geldstrafe und der Sperre, die Malouda auch den Zutritt zum Stadion verbietet, entschied die Kommission, das Spiel vom Dienstag mit 3:0 für Honduras zu werten. Durch die Entscheidung rutscht Französisch-Guyana mit null Punkten auf den letzten Tabellenplatz in der Gruppe A ab. Kanada und Costa Rica liegen mit jeweils vier Punkten an der Spitze, gefolgt von Honduras mit drei Zählern. Die abschließenden beiden Spiele der Gruppe A finden am Freitag in Frisco im US-Bundesstaat Texas statt.

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