23.11.2017 08:31 Uhr

Mainzer Führungskrise setzt sich fort

Unruhige Zeiten in Mainz
Unruhige Zeiten in Mainz

Aufsichtsratsboss Detlev Höhne vom FSV Mainz 05 hat Gerüchte dementiert, wonach er mit dem Amt des Vorstandschefs beim Fußball-Bundesligisten liebäugele.

"Es ist nicht mein Ziel, Vorsitzender von Mainz 05 zu werden", sagte der 65-jährige Höhne in der "Fußball Bild". Aufgrund einer Revolte will Klubchef Johannes Kaluza seinen Posten nach nur fünf Monaten im Amt wieder räumen. Der 62-Jährige hatte angekündigt, den Weg für Neuwahlen freizumachen.

Kaluza, der einst in Mainz studierte und eine mittelständische Essig-Fabrik leitet, war zuvor von FSV-Sportvorstand Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern zum Rücktritt aufgefordert worden. Sie werfen dem Nachfolger von Harald Strutz vor, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich sei und er jegliche Vereinsziele gefährde.

Aufsichtsrat will Geschäftsstelle neu ordnen

Höhne wies außerdem Vorwürfe zurück, der Aufsichtsrat überschreite mit einer vermeintlichen Einmischung ins operative Geschäft seine Befugnisse. Unter anderem soll das Gremium angekündigt haben, dass die Geschäftsstelle organisatorisch neu geordnet werden muss.

Die Mitglieder würden nach der erfolgten Satzungsänderung vor einem Jahr unter anderem erwarten, "dass der Aufsichtsrat den Vorstand bei allen entscheidenden und wichtigen Fragen, insbesondere in solchen von wirtschaftlicher, rechtlicher oder vereinsstrategischer Bedeutung berät", sagte Höhne und meinte: "Diese Aufgabe nehmen wir in enger Abstimmung mit dem Vorstand auch wahr."

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