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Servette Genève - aktuelle Saison

gcz4ever News
gcz4ever
03.06.11 09:10
813 Beiträge

Servette 2004 Zwangsabstieg in 3 Liga - 2011 Aufstieg in die Axpo Super League!

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Geändert am 21.06.11 23:06

Zuordnung   Servette Genève: Forum  Profil
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gcz4ever Antwort #1
gcz4ever
03.06.11 09:43
813 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

Wilkommen zurück, Servette! biggrin

Nach langer Absinez, sind sie wieder hier.

Freue mich schon auf das Stade de Geneve und auf die Stimmung der Section Grenat wink

gcz4ever Antwort #2
gcz4ever
03.06.11 14:45
813 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

Titel, Konkurse und scheinbare Heilande

Mit dem Wiederaufstieg in die Super League meldet sich Servette zurück. Die Geschichte des Genfer Traditionsvereins ist voller Irrungen und Wirrungen.

picServette im Freudentaumel.

1890 als Rugby-Verein gegründet, wechselte man beim Servette FC bereits wenige Jahre später zum Fussball und feierte 1907 den ersten Schweizer Meistertitel. 16 weitere folgten bis 1999, dazu gesellen sich sieben Cup-Siege. Öfter haben in der Geschichte des Schweizer Fussballs nur die Grasshoppers den Meisterpokal in die Höhe gestemmt (27-mal). Bekannte nationale und internationale Spieler standen zu Glanzzeiten in Genf unter Vertrag, unter ihnen Heinz Hermann, Christian Karembeu, Oliver Neuville, Karl-Heinz Rummenigge, Kubilay Türkyilmaz, Alain Geiger, Lucien Favre, Patrick Müller oder Alex Frei. Die einen am Ende, die anderen am Anfang ihrer Karriere.

In der Saison 2002/2003 fing der Lack bei Servette allerdings zu bröckeln an. Dabei sollte es ein Jubeljahr werden – mit sportlichem Erfolg und der Eröffnung des neuen Stade de Genève zum Ende der Spielzeit. Doch es kam alles anders. Unverhofft stieg der Hauptaktionär der Genfer aus. Der schwerreiche Oliver Maus übernahm das Ruder – mit neuen Visionen. Maus entliess Trainer Lucien Favre, obschon dieser zuvor mit Servette den Cupsieg holte, im Uefa-Cup die Achtelfinals erreichte und die Meisterschaft auf Platz 4 beendete. Die Mannschaft wurde komplett umgestellt und mit einem kalkulierten Budget von rund 11 Millionen Franken standen die Westschweizer bereits zum Saisonbeginn mit einer Million im Minus. Von einem Hauptsponsor fehlte zudem jede Spur. Noch vor Ablauf der Spielzeit kam ein neues dreiköpfiges Präsidium zum Einsatz, doch diesem gelang es nicht, die finanzielle Situation unter Kontrolle zu bekommen. Und so kam es, wie es kommen musste: Schon bald einmal wurden bei Servette die Spielergehälter nicht mehr bezahlt.

Die Negativspirale drehte

Die Eröffnung des neuen Stadions am 16. März 2003 verlief auch nicht ganz wie gewünscht. Für die Partie gegen die Berner Young Boys konnten nicht alle Tickets verkauft werden, also verschenkte man den Rest, damit das Eröffnungsspiel doch vor vollem Haus über die Bühne ging. Auf die neue Saison hin kam Marco Schällibaum als Trainer für den im April entlassenen Roberto Morini. Er sollte nach einer missratenen Saison das sportliche Feuer in Genf wieder entfachen. Finanziell lief aber nach wie vor alles auf Sparflamme – obschon Servette seinen Rohdiamant Philippe Senderos, damals 18-jährig, nach England an Arsenal verkauft hatte. Schon vor der Saison mussten die Spieler einwilligen, dass ihre Gehälter erst dann ausbezahlt würden, wenn Geld reinkommt – also während dem Spielbetrieb.

Sportlich schlugen sich die Servettiens ganz wacker, doch finanziell drehte die Negativspirale immer weiter. In der Winterpause appellierte man erfolglos an die Regierungen von Stadt und Kanton. Auch bei den lokalen Unternehmen schien nichts zu holen. Bis Ende Februar musste ein Geldgeber her – ansonsten drohte der Konkurs. Und kurz vor dem Lichterlöschen war er dann da, der scheinbare Heiland: Marc Roger. Der ehemalige Spielervermittler überwies 1,2 Millionen Franken auf das Konto der Genfer und sicherte so die Zahlung der Januar- und Februar-Gehälter. Ausserdem sagte er zu, die weiteren Schulden des Vereins zu begleichen und die Spielerlöhne bis Ende Saison zu übernehmen. Dafür wurde der Franzose Mehrheitsaktionär von Servette und Vorsitzender der Betreibergesellschaft des neuen Genfer Fussballstadions.

Rogers Visionen

Roger verkündete grosse Pläne mit Servette und schaffte es, den drohenden Lizenzentzug der Swiss Football League abzuwenden. Ab der übernächsten Saison rechnete er bereits wieder mit einem ausgeglichenen Budget. Sportlich wollte er schon in der nächsten Spielzeit um den Meistertitel mitspielen. Der Start in die neue Saison misslang allerdings deutlich – auf und neben dem Platz. Zum einen zog die Disziplinarkommission der Super League den Genfern für die neue Saison wegen Verletzungen der Lizenzauflagen drei Punkte ab. Ausserdem verhängte sie eine Busse von 12 000 Franken. Zum anderen setzte es für die Servettiens in den ersten fünf Saisonspielen vier Niederlagen ab. Marco Schällibaum musste den Trainerposten räumen. Die sportliche Misere ging allerdings auch ohne ihn weiter – und bald einmal wurde publik, dass auch finanziell nach wie vor kein Stein auf den anderen passte. Das Wort «Konkurs» stand plötzlich wieder im Raum – trotz dem grossen Retter Marc Roger.

Die Spieler mussten monatelang ohne Gehälter auskommen, erneut wurde nach Investoren gesucht. Am 9. Januar 2005 blieb der Servette S.A. schliesslich nichts mehr anderes übrig, als die Bilanz zu deponieren. Zwar erhielten Roger und Co. noch einmal eine Frist bis zum 24. Januar, um Geld aufzutreiben, doch Mitte Februar war es dann amtlich: Der Profibetrieb des Servette FC war konkurs und musste direkt in die 1. Liga absteigen. Marc Roger flog in der Folge endgültig als «Blender» auf – und tauchte unter. Erst 2007 konnte er in Spanien verhaftet werden. Ein Jahr später wurde er wegen ungetreuer Geschäftsführung und Urkundenfälschung schuldig gesprochen.

Der harte Weg zurück

Servette schaffte nach dem Zwangsabstieg in die 1. Liga im Sommer 2006 den Aufstieg in die Challenge League, wo die Genfer besonders in den Jahren 2008 und 2009 um den Ligaerhalt zittern mussten. Erst in den letzten beiden Saisons konnten sich die Servettiens in der zweithöchsten Spielklasse festigen. 2009/2010 beendeten sie auf Platz 4, die gerade erst abgelaufene Spielzeit auf dem 2. Rang, was zur Teilnahme an den Barrage-Spielen berechtigte. Dort gelang dem Team von João Alves der Coup gegen ASL-Schlusslicht Bellinzona (0:1 im Hinspiel, 3:1 im Rückspiel) – und so ist der Servette FC sechs Jahre nach dem Zwangsabstieg wieder erstklassig.

gcz4ever Antwort #3
gcz4ever
13.06.11 18:42
813 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

10 Spieler ohne Vertrag
Kommt es bei Servette zum grossen Knall?

Traditionsverein Servette ist nach langer Durststrecke wieder erstklassig. Doch den Genfer droht das totale Chaos.

picZehn Servette-Spieler haben noch keinen Vertrag für die neue Saison.

Servette ist eine Baustelle. Nach dem Aufstieg sind zehn (!) Spieler ohne Vertrag.

Mit Trainer João Alves wurde der Vertrag soeben verlängert – Einzelheiten (Dauer, Lohn) wurden keine bekannt.

Trainer Alves: «Die Basis der Mannschaft soll erhalten bleiben. Wir brauchen höchstens vier bis fünf Verstärkungen.»

Die Verträge mit den Spielern will man neu aushandeln, wenn sie bis dahin nicht schon bei einem anderen Klub unterzeichnet haben.

Chaos in Genf! Dabei wäre die Mannschaft mit punktueller Verstärkung fähig in der Super League zu bestehen.

Vieles ist unsicher in Genf

Zuzüge: Noch keine

Abgänge: Mendes (?), Sana (?), Soares (?).

Trainingsstart: 20. Juni

Trainingslager: (?)

Freundschaftsspiele:
24. 6. Servette – Thun
29. 6. Sion – Servette
2. 7. Servette – Lausanne
6. 7. Servette – Nyon

Quelle: blick.ch

JugendTorino Antwort #4
JugendTorino
13.06.11 22:15
341 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

gcz4ever schrieb:
> Wilkommen zurück, Servette! biggrin
>
> Nach langer Absinez, sind sie wieder hier.
>
> Freue mich schon auf das Stade de Geneve und auf die Stimmung der Section
> Grenat wink

Hoffentlich bleiben die auch ne Weile im Oberhaus! biggrin

gcz4ever Antwort #5
gcz4ever
21.06.11 23:04
813 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

JugendTorino schrieb:
> gcz4ever schrieb:
> > Wilkommen zurück, Servette! biggrin
> >
> > Nach langer Absinez, sind sie wieder hier.
> >
> > Freue mich schon auf das Stade de Geneve und auf die Stimmung der Section
> > Grenat wink
>
> Hoffentlich bleiben die auch ne Weile im Oberhaus! biggrin

ich hoffe das Thun nächste saison absteigt und dann lugano aufsteigt biggrin

04041374 Antwort #6
04041374
22.06.11 00:18
3758 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

Servette Geneve - Meister 2012

mit Majid Pishyar natürlich biggrin

gcz4ever Antwort #7
gcz4ever
22.06.11 00:27
813 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

04041374 schrieb:
> Servette Geneve - Meister 2012
>
> mit Majid Pishyar natürlich biggrin

Zuerst werden wir natürlich noch Meister! biggrin

Dani1990 Antwort #8
Dani1990
08.07.11 20:43
5981 Beiträge

Re: Servette Genève - aktuelle Saison

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