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FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

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dereine
15.11.11 17:23
3788 Beiträge

Die FIFA - der Weltfußballverband - steht nicht erst seit der umstrittenen Vergabe der Fußballweltmeisterschften 2018 an Russland und 2022 an Katar im Verdacht, ein endloser Sumpf aus Korruption und Intrigen zu sein.

Hier können alle Meldungen und Diskussionen zu diesem Thema hinein.

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Julio Grondona (re. neben Maradona) steht in Verdacht, geschmiert worden zu sein. In der Fifa ist er Vizepräsident (15. November 2011). Foto: ap

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dereine Antwort #1
dereine
15.11.11 17:30
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

Fifa und Korruption - Die üblichen Verdächtigen

Der argentinische Fifa-Vizepräsident Julio Grondona ist in noch mehr krumme Geschäfte verwickelt, als bereits bekannt waren. Auf Auslandskonten Grondonas sollen sich insgesamt 72 Millionen Dollar und Schweizer Franken befinden.

Zu jenen Funktionären des Fußball-Weltverbandes Fifa, die sich vor drei Wochen in Zürich ein so genanntes Reformpaket verordnet haben, zählte auch der Argentinier Julio Humberto Grondona. Die 80-jährige Skandalnudel mit Nähe zur organisierten Kriminalität fungiert als Erster Fifa-Vizepräsident und als Chef der Finanzkommission. Grondona ist zeichnungsberechtigt für die milliardenschweren Fifa-Konten, schon das muss alarmieren. Denn seit Monaten steht er in seiner Heimat Argentinien einmal mehr wegen dunkler Geschäfte im Fokus. Auslandskonten, die mit 72 Millionen US-Dollar und Schweizer Franken prall gefüllt sind, wurden bereits dokumentiert. Die Strafsache 228078/2011 spitzt sich weiter zu und entwickelt sich zu einem internationalen Krimi.

Vor zwei Wochen hat Staatsanwältin Viviana Beatriz Fein Rechtshilfeersuchen beantragt, um ein Dutzend von Grondonas Schwarzkonten aufzuklären: Die 72 Millionen lagern vor allem in der Schweiz, auch in Liechtenstein, Spanien und den USA. Schon heißt es, es seien sogar 106 Millionen Dollar nachzuweisen. Dabei wird es nicht bleiben. Grondona steht zudem in Verdacht, Schmiergelder in märchenhafter Höhe von den WM-Ausrichtern Russland (2018 ) und Katar (2022) kassiert zu haben. Die staatliche Behörde für Finanzverbrechen (UIF) ist eingeschaltet. Es geht um Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Korruption, schweren Betrug und andere Delikte. Und was unternimmt die Fifa gegen ihren Finanzchef? Nichts. Natürlich nicht.

Grondona spricht von Verleumdung

„Grondona ist nicht irgendeiner, der irgendwie ein bisschen korrupt ist. Grondona ist die Nummer zwei des Weltfußballs“, sagt der Schweizer Nationalrat Roland Büchel (SVP), der sich seit langem um Korruptionsaufklärung in der Fifa bemüht. „Niemand kann annehmen, dass diese Dutzende Millionen sauberes Geld sind!“

Grondona führt seit 1979 den argentinischenVerband (Afa) und hat sich im Oktober für weitere vier Jahre im Amt bestätigen lassen. Seit 1988 gehört er dem Fifa-Exekutivkomitee an. Er behauptet, mächtiger als jeder argentinische Präsident zu sein. Über zahlreiche Unternehmen beherrscht er den Fußballmarkt in Südamerika. Der Auslöser im aktuellen Kriminalfall ist die Vertragsbrüchigkeit des Afa-Präsidenten gegenüber der Firma TyC (Torneos y Competencias), die lange Jahre die TV-Rechte am argentinischen Fußball vermarktet und Grondona gemäß Aktenlage auch geschmiert hat. Seine ehemaligen Kompagnons veröffentlichen atemraubende Dokumente. Grondona und sein Kumpel Eduardo de Luca, Generalsekretär des südamerikanischen Verbandes (Conmebol), wurden von einem Team mit versteckter Kamera gefilmt. Da sagt also Blatters Stellvertreter über seine Rivalen: „Wenn ich die beiden umbringen kann, werde ich sie umbringen.“

Natürlich hat auch Grondona Anwälte eingeschaltet und spricht von Verleumdungen. Der Fall birgt viele brisante Fragen, weit über Argentinien hinaus: Wie wurden die Schwarzkonten des Grondona-Clans gefüllt? Wer hat wofür die Millionen überwiesen? Gingen auf den Konten auch Zahlungen der ISL und der Fifa ein? Aus Russland und Katar ebenfalls? Dass Grondona über weitere Millionenkonten in anderen Ländern verfügt, etwa in Steueroasen in der Karibik, darf als nahezu sicher gelten.

Dutzende Firmen kannte man bereits, nun kommen neue dazu. Allein die „Kellog Development“, für die er selbst, sein Sohn Humberto und seine Tochter Liliana eingeschrieben sind, unterhält Konten, auf denen mehr als 60 Millionen Dollar lagern. Es sind die üblichen Banken, die man aus anderen Ganovenstücken kennt: die UBS, die Centrum Bank, die Citibank. Hochinteressant für den Nationalrat Büchel ist die Hyposwiss Privatbank AG, denn die befindet sich in öffentlicher Hand. „Da müssen jetzt im Kanton St. Gallen Vorstöße laufen, damit das definitiv abgeklärt wird.“

Büchel fordert die Fifa und Grondona auf, sämtliche Kontodaten und Geschäftsbeziehungen offen zu legen. „Da muss sofort Transparenz auf dem Tisch“, sagt er. „Die Schweiz hat eine spezielle Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Sportverbände sauber arbeiten. Es geht um den Ruf unseres Landes.“

veröffentlicht am 15. November 2011 in der >>Frankfurter Rundschau (online)<<

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Was soll man dazu noch schreiben? Diese Machenschaften sind in Summe (leider wird man wohl mal wieder nichts beweisen können) schlimmer, als das Ausmaß der Korruption aller ehemaligen kommunistischen Staaten! thumbsdown

Wen es interessiert: Wer dem o.g. Link folgt, findet dort einen, wie ich finde sehr informativen, Mini-Crashkurs zum Thema Korruption.

Geändert am 15.11.11 17:32: 8 und Klammer zu = korrekt ---> bei WF.DE erscheint aber leider ein Emoticon. Kann man die nicht anders "ansprechen" (IT-seitig)? Etwa mit erzwungenen Anführungszeichen?

mfl-saint Antwort #2
mfl-saint
26.11.11 11:01
1239 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

kann man den theard nicht umbennen in
zb
DRECK AM STECKEN - jeder verein/person hat böse seiten.

ich erfahr gerade im paris theard das clan von gaddafi ein teil juve gehört.

dann kann hier alle so in der richtung hinkommen.

bin gespannt was für geschichten kommen.


kann man es machen???

Skeletor Antwort #3
Skeletor
Assistenz-Trainer
26.11.11 19:12
13587 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

mfl-saint schrieb:
> kann man den theard nicht umbennen in
> zb
> DRECK AM STECKEN - jeder verein/person hat böse seiten.
>
> ich erfahr gerade im paris theard das clan von gaddafi ein teil juve
> gehört.
>
> dann kann hier alle so in der richtung hinkommen.
>
> bin gespannt was für geschichten kommen.
>
>
> kann man es machen???

Also ich finde, die FIFA hat es sich redlich verdient, einen eigenen "Korruptions-Thread" zu bekommen.

xjan1989inax Antwort #4
xjan1989inax
27.11.11 04:49
219 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

dereine schrieb:
> Fifa und Korruption - Die üblichen Verdächtigen
>
> Der argentinische Fifa-Vizepräsident Julio Grondona ist in noch mehr
> krumme Geschäfte verwickelt, als bereits bekannt waren. Auf Auslandskonten
> Grondonas sollen sich insgesamt 72 Millionen Dollar und Schweizer Franken
> befinden.

>
> Zu jenen Funktionären des Fußball-Weltverbandes Fifa, die sich vor drei
> Wochen in Zürich ein so genanntes Reformpaket verordnet haben, zählte
> auch der Argentinier Julio Humberto Grondona. Die 80-jährige Skandalnudel
> mit Nähe zur organisierten Kriminalität fungiert als Erster
> Fifa-Vizepräsident und als Chef der Finanzkommission. Grondona ist
> zeichnungsberechtigt für die milliardenschweren Fifa-Konten, schon das
> muss alarmieren. Denn seit Monaten steht er in seiner Heimat Argentinien
> einmal mehr wegen dunkler Geschäfte im Fokus. Auslandskonten, die mit 72
> Millionen US-Dollar und Schweizer Franken prall gefüllt sind, wurden
> bereits dokumentiert. Die Strafsache 228078/2011 spitzt sich weiter zu und
> entwickelt sich zu einem internationalen Krimi.
>
> Vor zwei Wochen hat Staatsanwältin Viviana Beatriz Fein
> Rechtshilfeersuchen beantragt, um ein Dutzend von Grondonas Schwarzkonten
> aufzuklären: Die 72 Millionen lagern vor allem in der Schweiz, auch in
> Liechtenstein, Spanien und den USA. Schon heißt es, es seien sogar 106
> Millionen Dollar nachzuweisen. Dabei wird es nicht bleiben. Grondona steht
> zudem in Verdacht, Schmiergelder in märchenhafter Höhe von den
> WM-Ausrichtern Russland (2018 ) und Katar (2022) kassiert zu haben. Die
> staatliche Behörde für Finanzverbrechen (UIF) ist eingeschaltet. Es geht
> um Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Korruption, schweren Betrug und andere
> Delikte. Und was unternimmt die Fifa gegen ihren Finanzchef? Nichts.
> Natürlich nicht.
>
> Grondona spricht von Verleumdung
>
> „Grondona ist nicht irgendeiner, der irgendwie ein bisschen korrupt ist.
> Grondona ist die Nummer zwei des Weltfußballs“, sagt der Schweizer
> Nationalrat Roland Büchel (SVP), der sich seit langem um
> Korruptionsaufklärung in der Fifa bemüht. „Niemand kann annehmen, dass
> diese Dutzende Millionen sauberes Geld sind!“
>
> Grondona führt seit 1979 den argentinischenVerband (Afa) und hat sich im
> Oktober für weitere vier Jahre im Amt bestätigen lassen. Seit 1988
> gehört er dem Fifa-Exekutivkomitee an. Er behauptet, mächtiger als jeder
> argentinische Präsident zu sein. Über zahlreiche Unternehmen beherrscht
> er den Fußballmarkt in Südamerika. Der Auslöser im aktuellen
> Kriminalfall ist die Vertragsbrüchigkeit des Afa-Präsidenten gegenüber
> der Firma TyC (Torneos y Competencias), die lange Jahre die TV-Rechte am
> argentinischen Fußball vermarktet und Grondona gemäß Aktenlage auch
> geschmiert hat. Seine ehemaligen Kompagnons veröffentlichen atemraubende
> Dokumente. Grondona und sein Kumpel Eduardo de Luca, Generalsekretär des
> südamerikanischen Verbandes (Conmebol), wurden von einem Team mit
> versteckter Kamera gefilmt. Da sagt also Blatters Stellvertreter über
> seine Rivalen: „Wenn ich die beiden umbringen kann, werde ich sie
> umbringen.“
>
> Natürlich hat auch Grondona Anwälte eingeschaltet und spricht von
> Verleumdungen. Der Fall birgt viele brisante Fragen, weit über Argentinien
> hinaus: Wie wurden die Schwarzkonten des Grondona-Clans gefüllt? Wer hat
> wofür die Millionen überwiesen? Gingen auf den Konten auch Zahlungen der
> ISL und der Fifa ein? Aus Russland und Katar ebenfalls? Dass Grondona über
> weitere Millionenkonten in anderen Ländern verfügt, etwa in Steueroasen
> in der Karibik, darf als nahezu sicher gelten.
>
> Dutzende Firmen kannte man bereits, nun kommen neue dazu. Allein die
> „Kellog Development“, für die er selbst, sein Sohn Humberto und seine
> Tochter Liliana eingeschrieben sind, unterhält Konten, auf denen mehr als
> 60 Millionen Dollar lagern. Es sind die üblichen Banken, die man aus
> anderen Ganovenstücken kennt: die UBS, die Centrum Bank, die Citibank.
> Hochinteressant für den Nationalrat Büchel ist die Hyposwiss Privatbank
> AG, denn die befindet sich in öffentlicher Hand. „Da müssen jetzt im
> Kanton St. Gallen Vorstöße laufen, damit das definitiv abgeklärt
> wird.“
>
> Büchel fordert die Fifa und Grondona auf, sämtliche Kontodaten und
> Geschäftsbeziehungen offen zu legen. „Da muss sofort Transparenz auf dem
> Tisch“, sagt er. „Die Schweiz hat eine spezielle Verantwortung, dafür
> zu sorgen, dass Sportverbände sauber arbeiten. Es geht um den Ruf unseres
> Landes.“
>
> veröffentlicht
> am 15. November 2011 in der >>Frankfurter Rundschau
> (online)<<

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> Was soll man dazu noch schreiben? Diese Machenschaften sind in Summe
> (leider wird man wohl mal wieder nichts beweisen können) schlimmer, als
> das Ausmaß der Korruption aller ehemaligen kommunistischen Staaten!
> thumbsdown
>
> Wen es interessiert: Wer dem o.g. Link folgt, findet dort einen, wie ich
> finde sehr informativen, Mini-Crashkurs zum Thema Korruption.

Ich habe es schon mal gesagt, mache erst mal vor deiner eigenen Haustür sauber bevor du andere anprangerst. Aber das will wohl nicht in deinen Kopf.
Naja, es ist halt einfacher über andere zu berichten bzw. sich negativ zu aüssern als Eigenkritik anzuwenden. (Schöne saubere UEFA)biggrin

mfl-saint Antwort #5
mfl-saint
29.11.11 18:40
1239 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

Skeletor schrieb:
> mfl-saint schrieb:
> > kann man den theard nicht umbennen in
> > zb
> > DRECK AM STECKEN - jeder verein/person hat böse seiten.
> >
> > ich erfahr gerade im paris theard das clan von gaddafi ein teil juve
> > gehört.
> >
> > dann kann hier alle so in der richtung hinkommen.
> >
> > bin gespannt was für geschichten kommen.
> >
> >
> > kann man es machen???
>
> Also ich finde, die FIFA hat es sich redlich verdient, einen eigenen
> "Korruptions-Thread" zu bekommen.

fifa ist nicht korrupt, genauso wie uefa.
die lenken nur das geschechen nach ihren willen.
das ist ein unterschied

dereine Antwort #6
dereine
29.11.11 20:52
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

xjan1989inax schrieb:
>
> Ich habe es schon mal gesagt, mache erst mal vor deiner eigenen Haustür sauber
> bevor du andere anprangerst. Aber das will wohl nicht in deinen Kopf.
> Naja, es ist halt einfacher über andere zu berichten bzw. sich negativ zu
> aüssern als Eigenkritik anzuwenden. (Schöne saubere UEFA)biggrin

Vor meiner persönlichen Haustür ist immer gekehrt. Weiß gar nicht, was Du hast. Aber klar, Menschen aus Südamerika oder Südeuropa oder, oder, oder haben mit Korruption keine Probleme, weil ihre Staaten nämlich ohne gar nicht funktionieren würden.
Das will vermutlich nicht in Deinen Kopf!
Außerdem besteht zwischen journalistischer Berichterstattung und Anprangerung ein wesentlicher Unterschied (hier ist nicht die Yellow Press incl. BILD, BLICK u.a. Lügenblätter mit gemeint).
Bzgl. UEFA kannst Du gerne einen Thread aufmachen. Da gibt es mit Sicherheit auch einiges über Korruption zu berichten. Aber bleib mal schön bei Deiner CONMEBOL, bevor Du Dich hier zur UEFA äußerst. tongue

Geändert am 29.11.11 21:07: Korr.

xjan1989inax Antwort #7
xjan1989inax
01.12.11 01:31
219 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

dereine schrieb:
> xjan1989inax schrieb:
> >
> > Ich habe es schon mal gesagt, mache erst mal vor deiner eigenen Haustür
> sauber
> > bevor du andere anprangerst. Aber das will wohl nicht in deinen Kopf.
> > Naja, es ist halt einfacher über andere zu berichten bzw. sich negativ zu
> > aüssern als Eigenkritik anzuwenden. (Schöne saubere UEFA)biggrin
>
> Vor meiner persönlichen Haustür ist immer gekehrt. Weiß gar nicht, was Du
> hast. Aber klar, Menschen aus Südamerika oder Südeuropa oder, oder, oder haben
> mit Korruption keine Probleme, weil ihre Staaten nämlich ohne gar nicht
> funktionieren würden.
> Das will vermutlich nicht in Deinen Kopf!
> Außerdem besteht zwischen journalistischer Berichterstattung und Anprangerung
> ein wesentlicher Unterschied (hier ist nicht die Yellow Press incl. BILD, BLICK
> u.a. Lügenblätter mit gemeint).
> Bzgl. UEFA kannst Du gerne einen Thread aufmachen. Da gibt es mit Sicherheit
> auch einiges über Korruption zu berichten. Aber bleib mal schön bei Deiner
> CONMEBOL, bevor Du Dich hier zur UEFA äußerst. tongue

Au man...jajajaja... Weist du mir ist ja schon viel vor gekommen aber jemand der so wenig Wissen besitzt und so die Schnauze aufreist ist ja schon peinlich. Dein Wissen über die Korruption in unseren Land ist so lächerlich wie es dir nur gelingen konnte.  
Informiere dich mal richtig bevor du deinen Mund auf machst.
Aber vermutlich kannst du nichts dafür. Da wird wohl deine Quelle versagt haben...biggrin

dereine Antwort #8
dereine
01.12.11 08:13
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

xjan1989inax schrieb:
> dereine schrieb:
> > xjan1989inax schrieb:
> > >
> > > Ich habe es schon mal gesagt, mache erst mal vor deiner eigenen Haustür
> > sauber
> > > bevor du andere anprangerst. Aber das will wohl nicht in deinen Kopf.
> > > Naja, es ist halt einfacher über andere zu berichten bzw. sich negativ zu
> > > aüssern als Eigenkritik anzuwenden. (Schöne saubere UEFA)biggrin
> >
> > Vor meiner persönlichen Haustür ist immer gekehrt. Weiß gar nicht, was Du
> > hast. Aber klar, Menschen aus Südamerika oder Südeuropa oder, oder, oder
> haben
> > mit Korruption keine Probleme, weil ihre Staaten nämlich ohne gar nicht
> > funktionieren würden.
> > Das will vermutlich nicht in Deinen Kopf!
> > Außerdem besteht zwischen journalistischer Berichterstattung und Anprangerung
> > ein wesentlicher Unterschied (hier ist nicht die Yellow Press incl. BILD, BLICK
> > u.a. Lügenblätter mit gemeint).
> > Bzgl. UEFA kannst Du gerne einen Thread aufmachen. Da gibt es mit Sicherheit
> > auch einiges über Korruption zu berichten. Aber bleib mal schön bei Deiner
> > CONMEBOL, bevor Du Dich hier zur UEFA äußerst. tongue
>
> Au man...jajajaja... Weist du mir ist ja schon viel vor gekommen aber jemand der so
> wenig Wissen besitzt und so die Schnauze aufreist ist ja schon peinlich. Dein Wissen
> über die Korruption in unseren Land ist so lächerlich wie es dir nur gelingen
> konnte.  
> Informiere dich mal richtig bevor du deinen Mund auf machst.
> Aber vermutlich kannst du nichts dafür. Da wird wohl deine Quelle versagt haben...biggrin

Was willst Du eigentlich? Hier geht es um die FIFA und die in ihrem Umfeld stattfindende Korruption. Im Übrigen schreibe ich hier, da brauch ich meine "Schnauze" nicht aufreissen, sondern nur meine 10 Finger.

xjan1989inax schrieb:
> [...]Korruption in unseren Land[...]

Korrekt ist: "In unserem Land". Meine Güte, nicht gerade gutes Deutsch, dafür, dass Du hier so herumpolterst.
Klar schneidet Uruguay nicht viel schlechter ab, als manche europäische Länder. Nur: Wo genau im Text habe ich etwas über Uruguay geschrieben? Es ging um die CONMEBOL. Und wo hat die Ihren Sitz? Richtig! In Paraguay. Welchen Platz belegt Paraguay im Korruptionsindex?
Richtig! Platz 146, also ziemlich am Ende. Ebenso Argentinien (Platz 105), Brasilien (Platz 69), Kolumbien und Peru (jeweils Platz 78 ), und und und ...

Weshalb Du immer alles auf Dich und Dein Land beziehst, obwohl im Text nirgendwo ein direkter Bezug hergestellt wird, bleibt mir ein Rätsel, ist aber wohl psychisch auffällig ...

Geändert am 01.12.11 11:22: ... und ewig treiben die Emoticons (8 + Klammer zu) ihr Unwesen ...

xjan1989inax Antwort #9
xjan1989inax
01.12.11 17:00
219 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

dereine schrieb:
> xjan1989inax schrieb:
> > dereine schrieb:
> > > xjan1989inax schrieb:
> > > >
> > > > Ich habe es schon mal gesagt, mache erst mal vor deiner eigenen Haustür
> > > sauber
> > > > bevor du andere anprangerst. Aber das will wohl nicht in deinen Kopf.
> > > > Naja, es ist halt einfacher über andere zu berichten bzw. sich negativ zu
> > > > aüssern als Eigenkritik anzuwenden. (Schöne saubere UEFA)biggrin
> > >
> > > Vor meiner persönlichen Haustür ist immer gekehrt. Weiß gar nicht, was Du
> > > hast. Aber klar, Menschen aus Südamerika oder Südeuropa oder, oder, oder
> > haben
> > > mit Korruption keine Probleme, weil ihre Staaten nämlich ohne gar nicht
> > > funktionieren würden.
> > > Das will vermutlich nicht in Deinen Kopf!
> > > Außerdem besteht zwischen journalistischer Berichterstattung und Anprangerung
> > > ein wesentlicher Unterschied (hier ist nicht die Yellow Press incl. BILD, BLICK
> > > u.a. Lügenblätter mit gemeint).
> > > Bzgl. UEFA kannst Du gerne einen Thread aufmachen. Da gibt es mit Sicherheit
> > > auch einiges über Korruption zu berichten. Aber bleib mal schön bei Deiner
> > > CONMEBOL, bevor Du Dich hier zur UEFA äußerst. tongue
> >
> > Au man...jajajaja... Weist du mir ist ja schon viel vor gekommen aber jemand der so
> > wenig Wissen besitzt und so die Schnauze aufreist ist ja schon peinlich. Dein Wissen
> > über die Korruption in unseren Land ist so lächerlich wie es dir nur gelingen
> > konnte.  
> > Informiere dich mal richtig bevor du deinen Mund auf machst.
> > Aber vermutlich kannst du nichts dafür. Da wird wohl deine Quelle versagt haben...biggrin
>
> Was willst Du eigentlich? Hier geht es um die FIFA und die in ihrem Umfeld stattfindende
> Korruption. Im Übrigen schreibe ich hier, da brauch ich meine "Schnauze" nicht
> aufreissen, sondern nur meine 10 Finger.
>
> xjan1989inax schrieb:
> > [...]Korruption in unseren Land[...]
>
> Korrekt ist: "In unserem Land". Meine Güte, nicht gerade gutes Deutsch,
> dafür, dass Du hier so herumpolterst.
> Klar schneidet Uruguay nicht viel schlechter ab, als manche europäische Länder. Nur: Wo genau
> im Text habe ich etwas über Uruguay geschrieben? Es ging um die CONMEBOL. Und wo hat die Ihren
> Sitz? Richtig! In Paraguay. Welchen Platz belegt Paraguay im Korruptionsindex?
> Richtig! Platz 146, also ziemlich am Ende. Ebenso Argentinien (Platz 105), Brasilien (Platz
> 69), Kolumbien und Peru (jeweils Platz 78 ), und und und ...
>
> Weshalb Du immer alles auf Dich und Dein Land beziehst, obwohl im Text nirgendwo ein direkter
> Bezug hergestellt wird, bleibt mir ein Rätsel, ist aber wohl psychisch auffällig ...

Was psychisch auffällig ist oder nicht wirst du höchstwarscheinlich nicht beurteilen können. Aber was ich nicht für auffällig halte ist das Oberlehrerhafte welches du hier durch ziehst.
Weist du wer halbwegs aufpasst weis auch das der von dir angeführte Korruptionsindex nicht hundertprozentig richtig ist. Dazu müssten überall gleiche Untersuchungen in gleicher Anzahl statt finden. Deshalb ist er nur halbwegs glaubhaft und wird mit Sicherheit auch hier und dort zurecht gebogen.

> > > hast. Aber klar, Menschen aus Südamerika oder Südeuropa oder, oder, oder
> > haben
> > > mit Korruption keine Probleme, weil ihre Staaten nämlich ohne gar nicht
> > > funktionieren würden.
> > > Das will vermutlich nicht in Deinen Kopf!

So was soll nicht in meinen Kopf gehen? Deine Aussage ist doch eindeutig. Typische Art und Weise der Verallgemeinerung. Was soll man da falsch verstehen?


Klar schneidet Uruguay nicht viel schlechter ab, als manche europäische Länder
Also wenn du schon so akribisch auflistest welches Südamerikanische Land an welcher Stelle steht hast du es vergessen fest zu halten das Deutschland nun auch nciht grade einen Spitzenplatz in der Rangliste einnimt und grade mal einen ganzen Punkt vor Uruguay liegt, aber einiges hinter dem Primus Dk.
Bezieht man die Möglichkeit der Abweichung mit ein verringert sich der Abstand zwischen unseren Staaten.
Aber das ist mir auch sowas von egal weil solchen Berechnungen sowieso nicht im vollen Umfang zu trauen ist.

Und was deine wie ich sicherlich richtig einschätze nur gut gemeinte Information zu deiner Landessprache betrifft möchte ich mich für diesen Tipp recht herzlich bedanken. Es ist natürlich richtig das man eine Sprache richtig aussprechen sollte.
Nur solltest du das mal auch deinen Landsleuten klar machen. Wenn ich sehe was die für ein schlechtes deutsch drauf haben an meiner als Gaststudent besuchten Uni wird mir übel. Ausserdem läuft meine Studienzeit hier in englisch und für die kurze Zeit in der ich deutsch gelernt habe ist es gar nicht schlecht.  
Ich bin auch gerne gewillt dir bei Fragen in castellano, portugiesisch, portuñol oder englisch unter die Arme zu greifen falls du da mal Bedarf haben solltest.
Aber wie ich dich einschätze wirst du da auch perfekt sein.








Geändert am 01.12.11 17:04

Ratzingersepp Antwort #10
Ratzingersepp
Assistenz-Trainer
01.12.11 17:15
5078 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

dereine schrieb:
Es ging um die CONMEBOL. Und wo hat die Ihren
> Sitz? Richtig! In Paraguay. Welchen Platz belegt Paraguay im Korruptionsindex?
> Richtig! Platz 146, also ziemlich am Ende.

Richtig. Und das ist das auch gut so.

Denn jetzt sieht der Sitz der CONMEBOL so aus:

pic

Das ist das Verdienst von Nicolás Léoz und Grondona! Unter Teófilo Salinas war die CONMEBOL in einem baufälligen Stall untergebracht. Da ist es dann m.E. eigentlich zweitrangig, mit welchen Geldern sich der Verband finanziert.

buttinho Antwort #11
buttinho
Assistenz-Trainer
01.12.11 17:39
3018 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

...das der verblatterte Sepp und sein Kumpel Julio korrupte Säcke sind, ist doch nichts Neues. Nur leider ist es so, dass man solchen Leuten nur selten ans Leder geht, zu sehr sind andere in verschiedenen Gremien involviert... Zum Thema Vertragsbruch mit den argentinischen Fußball TV-Rechten, will ich demnächst mal einen interessanten Artikel posten...

dereine Antwort #12
dereine
01.12.11 18:44
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

Ratzingersepp schrieb:
> dereine schrieb:
> Es ging um die CONMEBOL. Und wo hat die Ihren
> > Sitz? Richtig! In Paraguay. Welchen Platz belegt Paraguay im
> Korruptionsindex?
> > Richtig! Platz 146, also ziemlich am Ende.
>
> Richtig. Und das ist das auch gut so.
>
> Denn jetzt sieht der Sitz der CONMEBOL so aus:
>
> pic
>
> Das ist das Verdienst von Nicolás Léoz und Grondona! Unter Teófilo Salinas
> war die CONMEBOL in einem baufälligen Stall untergebracht. Da ist es dann m.E.
> eigentlich zweitrangig, mit welchen Geldern sich der Verband finanziert.

Aha?!? Merkwürdiges Gerechtigkeitsempfinden! Die hätten besser das Geld für vernünftige Behausungen der Bewohner von "La Chacarita" genutzt.
Eine Schande, wenn man die Bilder vergleicht (nur wenige Kilometer Luftlinie). Die einen fressen von goldenen Löffeln und die anderen baden in ihrer eigenen Scheiße.
Das dann auch noch gut zu heißen ... tz tz tz

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Weitere Bilder gibt es hier: Chacarita (Asuncion) vs Los Olivos (Lima)

Ratzingersepp Antwort #13
Ratzingersepp
Assistenz-Trainer
01.12.11 19:55
5078 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

@Dereine:

Hier beweist Du gefährliches Halbwissen.

Unter den Regierungen Stroessner und Cubas Grau wurden den Bewohnern der Chacarita MEHRFACH staatlich finanzierte, komplett eingerichtete Häuser in einer angenehmen Wohngegend gratis zur Verfügung gestellt (Logischerweise ist und war das Armenviertel und dessen unmittelbare Nähe zum Präsidentenpalast den Regenten prestigebedingt ein Dorn im Auge).

Was jedoch geschah? Die allerwenigsten Chacariteños zogen weg. Der Grossteil vermietete die neuen Wohnungen und blieb weiter in der Chacarita. Jetzt darfst Du in aller Ruhe überlegen, warum...

Nebenbei bemerkt hat die Chacarita drei ziemlich traditionsreiche Fussballvereine, nämlich die Erzrivalen Resistencia SC und Oriental FBC, sowie das etwas kleinere Team 3 de Febrero de Ricardo Brugada. Resistencia ist dieses Jahr wieder in die Zweite Liga aufgestiegen und wird als Titelanwärter derselben gehandelt.

dereine Antwort #14
dereine
01.12.11 20:17
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

Ratzingersepp schrieb:
> @Dereine:
>
> Hier beweist Du gefährliches Halbwissen.
>
> Unter den Regierungen Stroessner und Cubas Grau wurden den Bewohnern der
> Chacarita MEHRFACH staatlich finanzierte, komplett eingerichtete Häuser in
> einer angenehmen Wohngegend gratis zur Verfügung gestellt (Logischerweise
> ist und war das Armenviertel und dessen unmittelbare Nähe zum
> Präsidentenpalast den Regenten prestigebedingt ein Dorn im Auge).

Von solchen Faschisten hätte auch ich nichts angenommen. Nicht mal einen einzigen Cent!
Außerdem vergisst Du hier, die Hintergründe anzugeben, warum die Bewohner - auch im Jahre 2003 - auf die Projekte, die immer wieder diskutiert werden, nicht eingehen.

Hier empfehle ich bei Interesse folgenden Artikel:

“La Chacarita”, kein Ort für Touristen (veröffentlicht am 24. Januar 2009 auf Paraguay Noticias)

Ratzingersepp Antwort #15
Ratzingersepp
Assistenz-Trainer
01.12.11 21:03
5078 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

dereine schrieb:
> Von solchen Faschisten hätte auch ich nichts angenommen. Nicht mal einen
> einzigen Cent!

Interessant...



> Außerdem vergisst Du hier, die Hintergründe anzugeben, warum die Bewohner -
> auch im Jahre 2003 - auf die Projekte, die immer wieder diskutiert werden, nicht eingehen.

Die sind so manigfaltig wie einfach. Einerseits ist die Chacarita der ideale Umschlagplatz für kriminelle Geschäfte aller Art, in die so ziemlich jeder mündige Bewohner dieses Viertels irgendwie involviert ist. Damit wäre bei einem Umzug in ein "kontrolliertes" (wink) Gebiet die wichtigste Einnahmequelle dieser Leute futsch.

Andererseits - und dieser Faktor ist tatsächlich nicht zu unterschätzen! - sind die Chacariteños trotz oder gerade wegen ihrer Lebensumstände ein vor Stolz geradezu strotzendes Völkchen. Nicht selten habe ich erlebt, dass Chacariteños auf gut gemeinte Hilfeangebote von Aussenstehenden geradezu aggressiv reagierten. Darüber hinaus sind die meisten Menschen tief mit dieser Gegend verwurzelt, leben seit Jahrzehnten an diesem Ort.

Fazit: Wer aus der Chacarita wirklich raus will, kann das auch. Möglichkeiten dazu gab es und gibt's en masse.




> Hier empfehle ich bei Interesse folgenden Artikel:

Das ist echt amüsant.

Ich habe JEDEN europäischen Besucher, den ich zu meiner Zeit in meiner Heimat begrüssen durfte, mindestens einmal durch La Chacarita geführt, natürlich nicht ohne zu erwähnen, dass sie diese "Reise" keinstenfalls auf eigene Faust antreten dürften, wenn ihr Geldbeutel ihnen lieb wäre.

Da die Bewohner sich in der Gegenwart eines Einheimischen, in diesem Fall ich, sich ganz natürlich verhalten, waren meine Begleiter meist erstaunt, nicht auf bettelnde Frauen und Kinder, geschweige denn auf kriminelle Jugendbanden zu treffen, wie sie es erwartet hatten.

Erstaunlich: Die meisten dieser "gutherzigen Menschen" aus der Alten Welt ignorierten meine Warnung...es mag sein, dass der Anblick einer "Favela" bei Europäern sowas wie ein Mutter-Teresa-Syndrom hervorruft, was weiss ich. Wie's denen in den meisten Fällen erging, kannst Du Dir unschwer ausmalen. Ich liess es mir dann nicht nehmen, diesen Leutchen mit buddhistischer Geduld zu erklären, warum man als Schaf besser nicht versucht ein Rudel Wölfe zu domestizieren...

dereine Antwort #16
dereine
01.12.11 21:35
3788 Beiträge

Re: FIFA - Weltfußballverband im Schatten der Korruption

Ratzingersepp schrieb:
> [...]
>
> Andererseits - und dieser Faktor ist tatsächlich nicht zu unterschätzen! -
> sind die Chacariteños trotz oder gerade wegen ihrer Lebensumstände ein vor
> Stolz geradezu strotzendes Völkchen. Nicht selten habe ich erlebt, dass
> Chacariteños auf gut gemeinte Hilfeangebote von Aussenstehenden geradezu
> aggressiv reagierten. Darüber hinaus sind die meisten Menschen tief mit dieser
> Gegend verwurzelt, leben seit Jahrzehnten an diesem Ort.
>
> [...]

Hier hast Du m.E. den Nagel auf den Kopf getroffen. Allerdings hätte aber auch jede Regierung der Welt die Möglichkeit, die Umstände (vor allem die Probleme, die die Bewohner am meisten drücken) zu ändern. Allerdings sollten dabei eigene Vorteile oder gar mögliche Gewinne in keinster Weise eine Rolle spielen. Das wäre dann wirklich christliche Nächstenliebe, da doch immerhin mehr als vier fünftel der Staatsbürger Paraguays Christen nach eigenem Bekenntnis sind.

Der Mann meiner Cousine lebte ca. 21 Jahre lang in verschiedenen Ländern (als promovierter Wirtschaftsgeograph) im mittleren und südlichen Südamerika (also nicht Kolumbien, Venezuela und die drei Guaynas). Er widmete sich fast ausschließlich dem Leben in den Favelas, bzw. in den "Problem"-Barrios. Auch er berichtet immer wieder davon, dass sich die Bewohner eigentlich relativ wohl fühlen dort, weil der soziale Kitt (bei allen Gefahren) größer ist, als im bürgerlichen Barrio. Ein m.E. wirklich humanes (oder wie Du schreibst: "gutmenschliches"wink Mittel (und wohl auch das Einzige), die Wohnqualität zu verbessern: was genau wollen die Bewohner und wie können diese das möglichst selbst erreichen, bzw. welche bürokratischen (oder eben korrupten tongue  ) Hindernisse muss Ihnen der Staat dann aus dem Weg räumen.

Alle anderen Intentionen sind eben nur halbherzig ("Eine Schande, so in der Nähe des Regierungspalastes", "Wenn die Grundstücke erst einmal geräumt sind, können sie für viel Geld verkauft werden", etc.).

Bei einer meiner Reisen, welche mich durch Belize, Mexiko und Guatemala führte, war auch ich niemals ohne einheimischen Führer unterwegs und würde mich auch niemals ohne einen Einheimischen an solche Orte wagen(ein gewisses Restrisiko bleibt immer, das muss einem bewusst sein). Irgendwie kann ich die Chacariteños sogar verstehen: Mir würde es auch nicht gefallen, wenn plötzlich ein Fremder in meiner Wohnung auftaucht ...

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