01.04.2017 19:00 Uhr

Rapid-Sportchef: Canadi bleibt!

Geht es nach dem Rapid-Sportchef, dann bleibt Damir Canadi vorerst weiter Trainer
Geht es nach dem Rapid-Sportchef, dann bleibt Damir Canadi vorerst weiter Trainer

Geht es nach Sportchef Fredy Bickel, dann bleibt Damir Canadi weiter Rapid-Trainer. Dies gab der Schweizer am Samstag unmittelbar nach dem 1:1-Remis beim SKN St. Pölten bekannt. Auf die Frage, ob Canadi auch am Mittwochabend (ab 20:30 Uhr im weltfussball-Liveticker) beim Viertelfinale des ÖFB-Cups erneut auf der Betreuerbank sitzen wird, antwortete der von der Situation sichtlich gezeichnete grün-weiße Sportdirektor dezidiert mit: "Ja".

Rapid ist nach dem Unentschieden beim Bundesliga-Aufsteiger im Jahr 2017 in Pflichtspielen weiter sieglos. Insgesamt wartet der Rekordmeister schon seit acht Runden und dem 3:1-Heimerfolg gegen die SV Ried am 11. Dezember 2016 auf ein Ende der Durststrecke.

Dabei waren die auf Platz sieben abgerutschten Gäste vor 7.627 Zuschauern in der NV Arena durch Joelinton in der 22. Minute sogar in Führung gegangen, kurz vor der Pause kassierte man aber durch Michael Huber (45.) den Ausgleich. Am 1:1 sollte sich bis zum Abpfiff nichts mehr ändern.

"Es kommt die Angst dazu", beschrieb Bickel die schwache Rapid-Leistung nach der Pause. "Das siehst du in jeder einzelnen Aktion. Sie haben dann Angst davor, dass sie vorne durchlaufen." Die zweiten 45 Minuten in St. Pölten waren für den Sportchef "keine Dinge, die Freude machen."

Braucht Rapid jetzt einen neuen Impuls? Der grün-weiße sportliche Verantwortliche musste schwer schlucken, ehe seine Replik kam: "Nein. Wir müssen auf uns schauen und da zusammen wieder rauskommen."

Rapid-Fans schicken Mannschaft wutentbrannt in die Kabine

Die einmal mehr zahlreich mitgereisten Rapid-Fans, die ihre Mannschaft zuvor bedingungslos unterstützt hatten, zeigten nach der Partie indes eine deutliche Reaktion.

Als sich die Spieler angeführt von Kapitän Stefan Schwab von den grün-weißen Anhängern verabschieden wollten, gab es wutentbrannte Gesten. Das Signal war klar: Wir können darauf verzichten! Kurzer Applaus von einigen mutigen Akteuren in Richtung der Kurve, der Großteil schlich schon längst mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Steffen Hofmann konnte dabei nur mehr den Kopf schütteln. Die katastrophale Lage bei den Hütteldorfern geht auch am Routinier, der schon viel erlebt hat, nicht spurlos vorbei. 

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Christian Tragschitz, weltfussball.at aus St. Pölten

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