09.02.2019 20:26 Uhr

Dortmund verspielt 3:0, Bayern kommen ran

Am Ende jubelte Hoffenheim über das 3:3 in Dortmund
Am Ende jubelte Hoffenheim über das 3:3 in Dortmund

Borussia Dortmund leistet sich im Meisterrennen vor eigenem Publikum gegen die TSG Hoffenheim einen Fehltritt, Verfolger Bayern München verkürzt den Rückstand in der Tabelle auf fünf Punkte. RB Leipzig und Eintracht Frankfurt trennen sich torlos.

Vier Tage nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal hat es für Borussia Dortmund auch in der deutschen Bundesliga einen Rückschlag gegeben. Der Spitzenreiter erreichte daheim gegen Hoffenheim trotz 3:0-Führung nur ein 3:3, Verfolger Bayern München verkürzte den Rückstand auf den BVB durch einen 3:1-Heimsieg über Schalke 04 auf fünf Punkte.

Einen Dämpfer gab es auch für Borussia Mönchengladbach, die drittplatzierten "Fohlen" kassierten eine überraschende 0:3-Heimniederlage gegen Hertha BSC. Das im Hinblick auf einen Champions-League-Startplatz wichtige Duell zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt endete torlos. Hannover 96 gewann vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:0 und gab dadurch die rote Laterne an die Franken ab. Die Partie SC Freiburg - VfL Wolfsburg brachte ein 3:3.

Dortmund zerfällt in der Schlussviertelstunde

In Dortmund zeigten sich die Gastgeber zunächst vom Cup-Out gegen Werder Bremen unbeeindruckt und schienen dank der Treffer von Jadon Sancho (32.), Mario Götze (43.) und Raphaël Guerreiro (66.) einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Dann aber schlugen die Hoffenheimer mit den Toren von Ishak Belfodil (75., 87.) und Pavel Kadeřábek (83.) zurück. Bei den Gästen spielten Florian Grillitsch, der den Assist zum 2:3 lieferte, und Stefan Posch durch.

In der Münchner Allianz-Arena rehabilitierten sich die Bayern nach dem 1:3 in Leverkusen in der Vorwoche mit einem 3:1-Heimsieg gegen Schalke. Ahmed Kutucu glich in Minute 25 zwar die frühe Führung der Gastgeber durch ein Eigentor von Jeffrey Bruma (12.) aus, Robert Lewandowski (27.) schoss die Bayern jedoch postwendend wieder in Front. Den Endstand fixierte Serge Gnabry per Kopf in der 57. Minute.

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Ein Unentschieden gab es auch für die Leipziger ÖFB-Legionäre, die sich gegen Frankfurt mit einem torlosen Remis begnügen mussten. Stefan Ilsanker spielte bei den Sachsen durch, Marcel Sabitzer wurde kurz vor Schluss, Konrad Laimer in der 67. Minute vom Platz genommen. Bei den Hessen setzte Trainer Adi Hütter seinen Landsmann Martin Hinteregger über die komplette Distanz ein.

Immerhin verkürzten die viertplatzierten Leipziger den Rückstand auf Mönchengladbach auf vier Punkte, weil der Dritte im eigenen Stadion durch Treffer von Salomon Kalou (30.), Ondrej Duda (56.) und Davie Selkie (76.) mit 0:3 unterging. Bei den Berlinern fehlte Valentino Lazaro, der zuvor in allen Saison-Pflichtspielen durchgespielt hatte, wegen einer Sperre.

Nürnberg musste verletzungsbedingt auf Georg Margreitter verzichten und kassierte ohne den Abwehrchef aus Vorarlberg eine 0:2-Heimniederlage bei Hannover (Kevin Wimmer ab 44.), was für die Franken den Rückfall ans Tabellenende bedeutete.

Elf Punkte vor Nürnberg liegt der Tabellenzwölfte SC Freiburg. Dass die Breisgauer nicht zwei Zähler mehr auf dem Konto haben, lag auch daran, dass beim 3:3 gegen Wolfsburg im Finish ein Kopfballtor von Philipp Lienhart umstrittenerweise aberkannt wurde, weil angeblich ein im Abseits stehender Freiburger den Wolfsburger Goalie Koen Casteels behindert hatte.

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