16.07.2019 22:08 Uhr

Viele neue Gesichter zum Start in die Saison

Die Kapitäne und Trainer der heimischen Bundesligavereine
Die Kapitäne und Trainer der heimischen Bundesligavereine

Sieben der zwölf Oberhaus-Trainer gehen in ihre erste Spielzeit in der österreichischen Bundesliga. Bei der Zielsetzung ist vor dem Saisonstart Tiefstapelei angesagt.

Welchen Meister die am 26. Juli beginnende Bundesliga bringt, ist offen - auch wenn Serienchampion Red Bull Salzburg einmal mehr als Favorit ins Rennen geht. Sicher ist, dass an der Seitenlinie viele frische Gesichter zu sehen sein werden. Besonders das wurde bei der Liga-Auftaktpressekonferenz am Dienstag in Wien deutlich. Bezüglich der Ziele herrschte noble Zurückhaltung.

Sieben Teams starten mit neuen Trainern, allen voran die "Bullen" und Jesse Marsch. Viele betreten überhaupt heimisches Neuland. Neben Marsch sind auch Valérien Ismaël beim LASK, Gerhard Struber beim WAC, Nestor El Maestro bei Sturm, Alexander Schmidt von St. Pölten, Franz Ponweiser bei Mattersburg, und Thomas Silberberger von Aufsteiger Wattens erstmals im heimischen Oberhaus engagiert.

Salzburg-Trainer Marsch: "Kontrollieren, was wir kontrollieren können"

Zu großen Kampfansagen ließen sich die Protagonisten im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) nicht hinreißen. Marsch, der von Erfolgstrainer Marco Rose eine um mehrere Stammspieler erleichterte Elf übernimmt, gab sich sichtlich überzeugt, aber zurückhaltend. "Wir haben ein großes Jahr für unseren Verein", spielte er auf die erstemalige Fixteilnahme in der Champions League an. Sein Ziel: "Kontrollieren, was wir kontrollieren können."

Auch Ismaël vom Vizemeister aus Oberösterreich will vorerst einfach ins "obere Playoff. Es ist zu früh, um eine genaue Platzierung zu nennen", erklärte der einstige FC-Bayern-Kicker. Für den Franzosen ist nicht zuletzt der Spagat zwischen internationalem Geschäft und Liga eine Herausforderung. Auch deswegen will er "mehr Erholungsphasen" im Spiel. Ähnlich ist die Aufgabe für Struber, der mit dem WAC einen Europa-League-Fixplatz hat. "Im Herbst wird das Gebot der Stunde sein, (das Training) sehr schlau zu steuern."

Sturms Neo-Coach El Maestro spürt "eine gewisse Ungewissheit"

Ilzer legt Wert auf "einen guten Draht" zur Mannschaft, laut Alexander Grünwald hat er den bereits gefunden. "Er legt sehr viel wert aufs Gewinnen, er will das auch in jedem Training. Ein positiver Typ, das brauchen wir bei diesem Klub", erklärte der "Veilchen"-Kapitän.

Einen zurückhaltenden Auftritt legte El Maestro hin, er philosophierte über "eine gewisse Ungewissheit" vor Saisonbeginn. Bei der Mannschaft dürfte aber auch der Neo-Sturm-Graz-Coach gut angekommen, zumindest wenn es nach Stefan Hierländer geht: "Er hat wirklich interessante Inhalte und eine gute Ansprache. Wir werden sehr, sehr viel Spaß mit dem Trainer haben."

apa

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