25.08.2019 17:33 Uhr

Werner verlängert und trifft: Leipzig bezwingt Frankfurt!

Timo Werner brachte RB Leipzig früh auf Kurs
Timo Werner brachte RB Leipzig früh auf Kurs

Nach der spektakulären Wende im Vertragspoker hat Timo Werner RB Leipzig prompt zum ersten Heimsieg in der neuen Bundesliga-Saison geführt.

Am Sonntag siegten die Sachsen gegen Europacup-Anwärter Eintracht Frankfurt dank ihres befreit aufspielenden Stürmerstars mit 2:1 (1:0). Kurz vor dem Spiel war bekannt geworden, dass der 23-Jährige seinen Kontrakt nach langer Transferposse bis 2023 verlängert hat.

Ausgerechnet Werner (10.) erzielte den umjubelten Führungstreffer für RB, Yussuf Poulsen (80.) machte dann kurz vor Schluss alles klar. Der Anschlusstreffer durch Goncalo Paciencia (89.) kam für Frankfurt zu spät. Nach dem 4:0-Sieg bei Aufsteiger Union Berlin zum Saisonstart ist Leipzig voll im Soll.

Als vor dem Frankfurt-Spiel die Vertragsverlängerung Werners im Rahmen der Mannschaftsaufstellung offiziell im Stadion verkündet wurde, kannte der Jubel auf den Rängen keine Grenzen.

Frankfurt drückt, Werner trifft

Werner schien zunächst davon beflügelt. Vor 40.108 Zuschauern riss er zu Beginn das Spiel an sich, als wären ihm ganze Felsbrocken vom Herzen gefallen. Immer anspielbar holte er sich die Bälle aus dem Mittelfeld, wich auf die Flügel aus und trieb seine Mannschaft nach vorne.

Sein neues Selbstbewusstsein entlud sich ein erstes Mal, nachdem er den Ball nach einer von Yussuf Poulsen per Kopf verlängerten Ecke aus der Drehung einschoss. Kurios, denn bis dahin war Frankfurt gefährlicher gewesen. Filip Kostic (6.) hatte eine gute Gelegenheit aus spitzem Winkel vergeben.

Und Werner hätte nach seinem Treffer gleich nachlegen können. Nach einer Flanke des starken Marcel Sabitzer stand Werner (18.) frei vor dem leeren Tor, bekam den Ball jedoch nicht auf das Gehäuse.

Paciencias Anschlusstreffer kommt zu spät

Bis zur Pause flachte die Partie ab. Vor allem Frankfurt, das am Donnerstag im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen RC Straßburg einen 0:1-Rückstand aufholen muss, wirkte lange Zeit abgekämpft. Unter anderem der zuletzt lustlose Stürmer Ante Rebic und Mijat Gacinovic fehlten der Eintracht in Leipzig angeschlagen.

Nach der Halbzeit wurde es erst einmal nicht besser - auch weil Werner nicht locker ließ. Dass er drei Minuten nach Wiederanpfiff nach starker Vorlage des RB-Neuzuganges Christopher Nkunku nicht auf 2:0 erhöhte, lag nur am erstklassig parierenden Eintracht-Keeper Kevin Trapp, der beim zweiten Gegentreffer eine unglückliche Figur machte. Paciencia sorgte noch für eine spannende Schlussphase, doch die Aufholjagd kam zu spät.

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