19.01.2020 10:24 Uhr

Eintracht Frankfurt nach "Befreiungsschlag" erleichtert

Eintracht Frankfurt ist endlich in die Erfolgsspur zurückgekehrt
Eintracht Frankfurt ist endlich in die Erfolgsspur zurückgekehrt

Eintracht Frankfurt hat beim Bundesliga-Rückrundenstart die Krise hinter sich gelassen. Der Sieg bei der TSG Hoffenheim sorgte für große Erleichterung.

Selbst die Tristesse am Sonntagmorgen rund um das Stadion im Stadtwald konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Obwohl die Temperaturen nur knapp über den Gefrierpunkt kletterten, herrschte bei Eintracht Frankfurt nach dem 2:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim eitel Sonnenschein. "In unserer Situation war das ein Befreiungsschlag - nach den vielen Wochen ohne Sieg", sagte der erleichterte Trainer Adi Hütter im Anschluss an den ersten Dreier seit zweieinhalb Monaten.

Der Erfolg beim Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga hat die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu den Hessen zurückgebracht. Nachdem die Frankfurter die Negativserie von drei Niederlagen und insgesamt sieben Partien ohne Dreier in Folge hinter sich gelassen hatten, war Aufbruchsstimmung angesagt. Sogar Spitzenreiter RB Leipzig soll am nächsten Spieltag zu spüren bekommen, dass die Krise der Eintracht vorüber ist.

"Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen. Wir haben die DNA gezeigt, die uns ausmacht - und die wir brauchen, um erfolgreich zu sein", äußerte Sportvorstand Fredi Bobic: "Jetzt müssen wir weitermachen. Am Samstag kommt Leipzig." Auch Hütter richtete seinen Blick bereits auf die Standortbestimmung im Duell mit dem Liga-Primus.

"Wichtig ist, dass wieder Selbstvertrauen da ist - damit wir den Kampf gegen Leipzig annehmen können. Dieses Gefühl des Erfolgs nach dem Abpfiff - das tut gut", gab der Österreicher zu Protokoll: "Aber ich werde jetzt nicht sagen, dass nun wieder alles super ist. Wir müssen uns weiterhin alles hart erarbeiten."

Eintracht Frankfurt hat "eine super Mentalität gezeigt"

Hart erarbeitet war auch der Sieg der bis dahin schlechtesten Auswärtsmannschaft der Liga in Sinsheim. Vor 29.610 Zuschauern waren die Frankfurter auch Dank der Systemumstellung Hütters von einer Dreier- auf eine Vierer-Abwehrkette die bessere Mannschaft. Der Niederländer Bas Dost (18.) und Timothy Chandler (62.) sorgten mit ihren Toren für den vierten Dreier gegen Hoffenheim in Folge. Mehr als der Treffer des Griechen Konstantinos Stafylidis (48.) war für die TSG nicht drin.

"Der Sieg war sehr wichtig für uns. Der Erfolg freut mich noch viel mehr als mein Tor", sagte Sieg-Torschütze Chandler: "Die Mannschaft hat super zusammengehalten und eine super Mentalität gezeigt. So muss es weitergehen."

Ähnlich sah es Kevin Trapp, der bei seinem Comeback eine starke Vorstellung zeigte. "Das war über 90 Minuten eine Leistung, auf die wir mehr als aufbauen können. Der Sieg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen", äußerte der Nationaltorhüter, der nach über drei Monaten Verletzungspause und einer Schulteroperation wieder zwischen den Pfosten stand: "Wir müssen noch an vielen Dingen arbeiten, aber jetzt können wir erst einmal durchatmen."

Für Trapp ist dennoch klar, dass erst die Partie gegen Leipzig Auskunft darüber geben wird, wo die Eintracht wirklich steht: "Wir müssen die Mentalität haben, dass wir auch gegen so eine Mannschaft gewinnen können."

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