31.01.2020 12:24 Uhr

Einigung doch erzielt: Can zum Medizincheck beim BVB

Wechselt Emre Can doch nicht zum BVB?
Wechselt Emre Can doch nicht zum BVB?

Emre Can steht kurz vor einem Winter-Transfer zu Borussia Dortmund. Am Deadline Day gibt es neue Entwicklungen rund um den möglichen BVB-Neuzugang.

  • Emre Can auf dem Weg zum Medizincheck
  • Nationalspieler soll Vierjahresvertrag unterschreiben
  • BVB und Juventus nach Poker offenbar einig
  • Vertragsdetails enthüllt

Update 30.01.2020, 11:59 Uhr

Borussia Dortmund und Emre Can haben sich nun offenbar doch auf einen Vertrag geeinigt. Das berichtet "Bild".  Zuvor hieß es, der Deal drohe aufgrund der Vertragsverhandlungen kurz vor dem Ende der Wechselperiode noch zu scheitern.

Der deutsche Nationalspieler hat sich folglich am Freitag auf den Weg zum Revierklub gemacht, wo er den obligatorischen Medizincheck absolviert. Erste Bilder von Emre Can in Dortmund kursieren bereits über Twitter. Eine offizielle Bestätigung des Klubs ist demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Can verzichtet dem Boulevardblatt zufolge auf viel Geld. Soll er bei Juventus Turin noch 14 Millionen Euro jährlich verdient haben, sind es bei der Borussia künftig nur 8,5 Millionen Euro. Sein neuer Vertrag soll auf vier Jahre datiert sein.

Mit dem italienischen Rekordmeister habe sich der BVB auf eine Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro geeinigt. Zunächst wird Can für ein halbes Jahr ausgeliehen, anschließend wechselt er fest nach Dortmund.

Update 30.01.2020, 08:47 Uhr

Während "Gazzetta dello Sport" am Donnerstagnachmittag bereits verkündete, der Deal mit Borussia Dortmund sei in trockenen Tüchern, ist nach Informationen von "Sport1" weiterhin alles offen.

Doch nicht nur die fehlende Einigung in den Vertragsverhandlungen zwischen Can und dem BVB ist ein Hindernis. "Sport1" zufolge wackelt der Deal auch, da der Nationalspieler Offerten weiterer europäischer Top-Klubs auf dem Tisch liegen hat. So sind Tottenham Hotspur, Arsenal, PSG sowie ein spanischer Spitzenverein im Rennen, heißt es.

Für welches Angebot sich Can entscheidet, sei nicht absehbar. Bis Freitag um 18:00 Uhr sind Transfers in Deutschland möglich. In England sind Wechsel bis 24:00 Uhr möglich.

Update 30.01.2020, 22:17 Uhr

Der BVB will Can, Can will zum BVB und dennoch soll der schon beinahe perfekte Transfer ins Stocken geraten sein. "Bild" will erfahren haben, dass die Dortmund-Bosse am Donnerstag erneut keine Einigung mit Can-Berater Reza Fazeli erzielen konnten.

Die Gespräche wurden demnach am "späten Nachmittag" unterbrochen, am Freitag soll der Austausch jedoch weitergehen. 

Dem Bericht zufolge hängt der Deal vor allem am Gehalt: Die Borussen sollen "nur" 8,5 Millionen Euro zahlen wollen, Can allerdings zehn Millionen Euro verlangen.

Update 30.01.2020, 20:57 Uhr

Nachdem der BVB Paco Alcácer an den FC Villarreal verkauft hat, scheint der Weg für einen Wechsel von Emre Can von Juventus Turin ins Ruhrgebiet endgültig frei zu sein. Laut "Gazzetta dello Sport" ist der Transfer beschlossene Sache. Can wird dem Bericht zufolge bald mit dem Privatflieger in Dortmund eintreffen. 

Letzte Details werden demnach "in diesen Stunden" geklärt, Can soll am Freitag vorgestellt werden. Der Deal soll den BVB um die 30 Millionen Euro kosten. Im Raum steht eine Leihe mit Kaufpflicht am Saisonende.

Update 30.01.2020, 07:35 Uhr

Laut "kicker" gibt es mittlerweile von allen beteiligten Seiten "grünes Licht" für einen Wechsel von Emre Can zum BVB. Demnach spricht "alles dafür", dass bei dem deutschen Nationalspieler "zeitnah Vollzug gemeldet wird". Der bevorstehende Verkauf von Paco Alcácer zum FC Villarreal mache den Can-Deal möglich.

Dem Bericht zufolge haben sich der BVB und Juventus auf eine Leihe bis zum Saisonende mit anschließender Kaufpflicht geeinigt. Demnach liegt die Ablösesumme bei 23 Millionen Euro.

Update 29.01.2020, 8:12 Uhr

Ob Dortmund oder England, Cans Abgang von Juventus Turin steht laut italienischen Medien definitiv fest. Die "Gazzetta dello Sport" berichtet, dass der Nationalspieler schon auf gepackten Sachen sitzt und sein Haus in Turin leer geräumt hat. 

Auch die Sportzeitung schreibt von laufenden Verhandlungen mit dem BVB und einer bevorstehenden Einigung. Allerdings bringt die "Gazzetta" auch ein Leihgeschäft ins Spiel. Etwas, das Juve unter anderem laut "Sky Italia" schon ausgeschlossen hatte.

Was Cans Gehaltsforderungen betrifft, soll der Nationalspieler zu großen Zugeständnissen bereit sein. Während er in Turin noch rund 14 Millionen Euro kassiert, soll er sich beim BVB mit "nur" acht Millionen Euro pro Saison zufrieden geben, berichtet die italienische Sportzeitung.

Das Portal "calciomercato" schreibt unterdessen, dass Juventus dem BVB bei der Ablöse entgegenkommen wird. So sollen die Bianconeri von ihrer ursprünglichen Forderung in Höhe von 30 Millionen Euro abgerückt sein und nur noch 25 Millionen Euro fordern.

Can selbst habe zuletzt dem FC Everton abgesagt und dem "Projekt BVB" den Zuschlag gegeben, will "calciomercato" darüber hinaus erfahren haben. In Dortmund soll der Mittelfeldspieler einen Vertrag bis 2024 unterschreiben. 

Update, 28.01.2020, 22:03 Uhr

Borussia Dortmund soll sich mit Can auf einen Wechsel verständigt haben. Eine endgültige Einigung mit dem abgebenden Klub Juventus Turin stehe aber weiterhin noch aus. Nach Informationen der "Bild" soll sich der BVB in Person von Sportdirektor Michael Zorc grundsätzlich mit dem Defensivmann von Juventus Turin auf einen Winter-Transfer geeinigt haben. 

Emre Can soll bei den Schwarz-Gelben demnach ein Arbeitspapier bis 2024 unterzeichnen und zehn Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen. Über diese Summe hatte zuvor auch schon der "kicker" berichtet.

Der Haken an der Sache: Während sich Klub und Spieler offenbar längst geeinigt haben, ist mit dem abgebenden Verein aus der italienischen Serie A noch immer nicht alles geklärt. So soll Juventus auch am Dienstag ein vorgeschlagenes Ausleih-Modell der Dortmunder weiterhin strikt ablehnen und auf einem direkten Verkauf beharren. Dieser soll den Dortmundern laut dem Medienbericht 23 Millionen Euro Ablöse plus weitere Erfolgszahlungen kosten. 

Update, 28.01.2020, 12:30 Uhr

Laut "kicker" ist ein möglicher Can-Transfer nach Dortmund abhängig vom Abgang von Paco Alcácer.

Der Stürmer ist beim BVB unglücklich, wurde zuletzt verstärkt mit einer Rückkehr zum FC Valencia in Verbindung gebracht.

Nur wenn die Schwarz-Gelben Alcácer loswerden, so das Fachmagazin, sei Geld da, um Can zu verpflichten.

Update, 28.01.2020, 07:52 Uhr

Aufgrund der stockenden Verhandlungen haben sich die Dortmunder nach "kicker"-Informationen zuletzt ein Leihgeschäft bis zum Saisonende erhofft.

"Sky Italia" zufolge wird daraus aber nichts. Der Sender vermeldet, dass Juve Can nicht verleihen, sondern unbedingt verkaufen will. Der BVB müsste den Nationalspieler also direkt fest verpflichten.

Die Alte Dame verlangt für Can laut übereinstimmenden Berichten rund 30 Millionen Euro, Dortmund soll bisher aber "nur" 20 Millionen Euro geboten haben.

In Turin haben die Verantwortlichen angeblich schon für einen Abschied des Deutschen vorgesorgt. Übereinstimmenden Meldungen zufolge hat die Alte Dame mit Ivan Rakitic (FC Barcelona) bereits einen Nachfolger an der Angel. Auch hier sollen die Verhandlungen hinter den Kulissen laufen.

Auch der FC Bayern soll um Can buhlen

Update, 27.1.2020, 10:27 Uhr

Ob Can bis zum 31. Januar im Ruhrgebiet landet, steht trotz deutlicher Zeichen immer noch nicht fest. Ein Grund: Auch der FC Bayern sowie mehrere Top-Klubs aus England zeigen ebenfalls Interesse an Can. Das berichtet "Bild".

Can habe sich zwar gegen eine Rückkehr auf die Insel und nach München entschieden und favorisiere den BVB, wirklich spruchreif ist aber noch nichts. Dass ein anderer Klub den Schwarz-Gelben dazwischenfunkt, ist immer noch möglich. 

Can tendiert aktuell zum BVB, weil er unter Trainer Lucien Favre, der die Verpflichtung des Ex-Liverpoolers zuletzt intern vehement gefordert haben soll, die besten Chancen auf regelmäßige Einsatzzeit sieht - auch im Hinblick auf den Kampf um einen Kaderplatz für die Europameisterschaft im Sommer.

Zorc: Muss "sportlich und wirtschaftlich passen"

Update, 27.1.2020, 09:47 Uhr

BVB-Sportchef Michael Zorc erklärte zuletzt, ein möglicher weiterer Neuzugang im Januar nach Sturm-Talent Erling Haaland müsse "sowohl sportlich als auch wirtschaftlich passen". Gerade der wirtschaftliche Teil passt bei Emre Can aktuell aber (noch) nicht.

Italienische Medien berichteten zuvor deutlich offensiver vom bevorstehenden Wechsel Cans. Die "Gazzetta dello Sport" schrieb von weit fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Juve und dem BVB. Schon Anfang dieser Woche könne der Mittelfeldspieler in Dortmund unterschreiben, berichtete die Sportzeitung.

Update 25.1.2020, 10:12 Uhr

Ein Indiz dafür, dass Can den italienischen Serienmeister bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar noch verlässt: Bei der Liga-Partie gegen die SSC Neapel am Sonntagabend stand der frühere Münchner und Leverkusener schon nicht mehr in Turins Kader. Offiziell fehlte Can aufgrund einer Erkrankung.

Bereits am Samstag berichtete "Sport 1", dass der BVB einer von drei Klubs sei, die für einen Can-Transfer infrage kommen. 

Laut des TV-Senders gehörten zu diesem Zeitpunkt auch die beiden Premier-League-Klubs Manchester United und Tottenham Hotspur noch zu den Vereinen, die für den gebürtigen Frankfurter eine ernsthafte Option darstellen.

csc/tkn/ma

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