27.02.2020 09:32 Uhr

WM 2022: Präventivmaßnahmen gegen Fangruppen

Katar will eine friedliche WM veranstalten
Katar will eine friedliche WM veranstalten

Auf mögliche Rivalitäten verfeindeter Fangruppen bei der WM 2022 in Katar bereiten sich die Organisatoren intensiv vor. "Hauptziel des Trainings ist dabei die Deeskalation. Am wichtigsten wird jedoch die Prävention sein. Wir müssen die faulen Äpfel schon früh aussortieren", forderte OK-Chef Hassan Al-Thawadi in einem "Kicker"-Interview.

"Deswegen arbeiten wir mit Polizeibehörden in aller Welt zusammen - nicht nur auf personeller, auch auf technologischer Ebene. Es werden außerdem Sicherheitskräfte aller Teilnehmerländer während der WM in Katar sein", betonte der 41-Jährige. Auch der Spielplan spiele eine wichtige Rolle, um "Fangruppen lenken zu können und die Risiken zu minimieren".

Katar erlaubt Alkohol-Verkauf

Alkohol sei während der WM-Endrunde mit 32 Mannschaften (21. November bis 18. Dezember 2022) in dem konservativen Golf-Emirat nicht verboten. "Wir sind ein gastfreundliches Volk. Alkohol ist nicht Teil unserer Kultur, aber er ist erlaubt und er wird verkauft", sagte Al-Thawadi. "Das zeigt unser Toleranz-Niveau."

Die Fans sollten allerdings "öffentliche Gesten der Zuneigung" vermeiden - "das gehört nicht zu unserer Kultur. Wir bitten die Fans, das zu respektieren", sagte der Organisationschef. Man arbeite diesbezüglich mit Fanverbänden zusammen. "Ich sehe da wirklich keinen Grund, um Angst zu haben - es gibt keinen Konflikt, keinen Kampf der Kulturen", meinte Al-Thawadi. "Wir brauchen alle nur ein wenig gegenseitigen Respekt."

apa

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