26.09.2020 09:03 Uhr

Hütter freut sich über "tollen Auswärtssieg"

Ein sichtlich zufriedener Adi Hütter im Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner
Ein sichtlich zufriedener Adi Hütter im Gespräch mit Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner

Bei Eintracht Frankfurt darf man in der noch sehr jungen Saison zumindest eine Nacht über die Tabellenführung in der deutschen Bundesliga jubeln. Beim 3:1-Auswärtssieg gegen die Hertha BSC zeigte die Truppe von Coach Adi Hütter eine starke Mannschaftsleistung.

>> Spielbericht: Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt

Nach dem glücklichen 1:1 im Auftaktspiel gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld, holte sich Eintracht Frankfurt beim 3:1-Auswärtssieg gegen die Hertha BSC die ersten drei Punkte in der neuen Saison. Für eine Nacht darf man sich sogar Tabellenführer nennen, auch wenn dies nur eine Momentaufnahme ist, zeigte sich Coach Adi Hütter auf der Vereinswebsite über die Leistung seines Teams begeistert: "Über 90 Minuten gesehen ist es sicher ein verdienter Sieg, speziell weil mir die erste Halbzeit sehr gut gefallen hat."

"Hatten immer das Gefühl, der Chef auf dem Platz zu sein"

Besonders der Auftritt in Halbzeit eins zeigt, dass die Eintracht sich in einer guten Verfassung befindet und mit ihnen im Kampf um die internationalen Plätze wieder durchaus zu rechnen sein kann. Auch wenn Cheftrainer Adi Hütter selbst noch den Bescheidenen gibt: "Insgesamt ist es ein toller Auswärtssieg, der erste Dreier für uns in dieser Bundesligasaison, zumal bei einer sehr starken Mannschaft. Deshalb freue ich mich sehr. Trotzdem können wir nach zwei Runden nicht sagen, wo wir schlussendlich landen werden."

Auch ÖFB-Kicker Stefan Ilsanker, der über die vollen 90 Minuten im Einsatz war, war von der Teamleistung angetan: "Wir haben über 90 Minuten unseren Fußball gezeigt, insbesondere in der ersten Halbzeit sehr gut nach vorne kombiniert und uns Torchancen herausgearbeitet. Zweikämpfe und Ballbesitz – überall waren wir vorne. Zum Schluss haben wir gut gefightet und das Ergebnis nach Hause gebracht."

Dieser Kampf und der Einsatzwille waren es auch, die schlussendlich den Sieg sicherstellten, wie Cheftrainer Adi Hütter betont: "Die Art und Weise war sicher die, etwas tiefer zu stehen, Hertha das Spiel zu überlassen, um in der – ich nenne es mal Kampfzone – wirklich viele Zweikämpfe zu gewinnen. Deshalb war es für dieses Spiel die richtige Entscheidung."

Auch wenn das Eigentor von ÖFB-Verteidiger Martin Hinteregger (übrigens sein bereits sechstes in der deutschen Bundesliga) die Partie wieder spannend machte, hatte Hütter weiterhin großes Vertrauen in seine Mannschaft: "Wir haben uns nicht die großartigen Chancen herausspielen können, hatten aber immer das Gefühl, der Chef auf dem Platz zu sein."

Dreier im Heimspiel soll folgen

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Bundesliga-Spielen ist Eintracht Frankfurt ordentlich in die neue Saison gestartet und kann damit dem nächsten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim etwas entspannter entgegenblicken.

Dabei will man auch den Einsatzwillen, den man auswärts gezeigt hat, mit ins eigene Stadion nehmen, wie Stefan Ilsanker vorgibt: "Bei unserem nächsten Heimspiel werden wir ein bisschen anders auftreten und dann den ersten Dreier zu Hause holen."

red

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