14.11.2020 09:30 Uhr

Broony bald im Line-up der Boogie-Woogie-Army?

Zuschauen ist nicht so seins: Scott
Zuschauen ist nicht so seins: Scott "Broony" Brown

Die Feiern der Tartan Army über die erste Endrundenteilnahme seit 23 Jahren sind kaum verrauscht, tun sich erste Fragen auf. Etwa: Soll Celtic-Kapitän Scott "Broony" Brown (35) wieder für Schottland mobilisiert werden? 

"Sag niemals nie", orakelte Brown noch vor wenigen Monaten, "es wäre phänomenal bei der Endrunde dabei zu sein."

Vom Nationalteam zurückgetreten ist Brown (das zweite Mal) im Februar 2018 mit der Begründung, dass ihm die vielen internationalen Spiele langsam zu sehr zusetzen würden.

Das hat Brown auch nie bereut: "Die Pausen waren perfekt für mich, um die Batterien aufzuladen". In der Regel am Golfplatz und bei der Familie.

Nun ist die Sachlage etwas anders. Broony kann nach der EM Golfen ohne Ende. Wahrscheinlich hängt er nächsten Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel. Und davor winkt noch einmal eine Battle of Britain als Motivationsbonus!

Mitspielen beim vermeintlichen Coup muss freilich Teamchef Steve Clarke, der sich wohl drei Mal überlegen wird, ob er an seiner Truppe viel ändern sollte.

Wie einst die Gauchos mit Mario Kempes?

Der "Scotsman" traut den Bravehearts in der ersten Euphorie mit Augenzwinkern sogar den EM-Titel zu, vergleicht Argentinien 1977 (nur Vierter bei Heim-Copa) und 1978 (Weltmeister mit Schützenkönig Mario Kempes) mit Kilmarnock 2017 und 2018.

Clarke übernahm die "Killie" nämlich 2017 am Tabellenende und führte sie (mit ÖFB-Legionär Daniel Bachmann!) kurz an die Spitze der Premiership.

>> Killie durchbrechen die Old-Firm-Phalanx

In jedem Fall zieht der "Scotsman" nüchtern den Schluss, dass es wohl gut sei, wenn sich die jungen Leute von diesem Team inspirieren ließen. Denn Schottland sei vor allem als "ungesunde Nation" bekannt. Es werde viel zu viel gesoffen.

ts

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