30.11.2020 11:10 Uhr

Venezuela-Präsident über Maradona: "Echter Freund"

Diego Maradona und Venezuelas Präsident Maduro waren befreundet
Diego Maradona und Venezuelas Präsident Maduro waren befreundet

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat die gestorbene argentinische Legende Diego Maradona als echten Freund und "Soldaten Venezuelas" gewürdigt. "Von dem Schlag habe ich mich noch nicht erholt", sagte er am Sonntag im Staatsfernsehen über dessen Tod am Mittwoch im Alter von 60 Jahren. Zwei Tage zuvor hatte Maduro Geburtstag gehabt. An dem Abend habe er seiner Frau gesagt: "Wie seltsam, dass Maradona mich nicht angerufen hat."

>> Die Vereinsstatistik von Diego Maradona in der weltfussball-Datenbank

Der Weltmeister von 1986 habe ihm sonst immer als Erster gratuliert. Maradona zeigte sich gerne an der Seite von den sozialistischen starken Männern Lateinamerikas wie dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro und Maduros Vorgänger, dem 2013 gestorbenen Hugo Chavez. Im Jänner hatte er zuletzt Maduro in Venezuela besucht.

Maduro hat Uhr von Maradona

Der autoritär regierende Maduro liefert sich seit fast zwei Jahren einen erbitterten Machtkampf mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaido. Zwar haben viele Staaten Guaido als legitimen Interimspräsidenten anerkannt, allerdings konnte er sich in Venezuela selbst bisher nicht gegen Maduro, der vom Militär gestützt wird, durchsetzen.

Er stelle sich vor, dass sich Maradona jetzt bestimmt mit dem argentinischen Revolutionär "Che" Guevara unterhalte, sagte Maduro. "Ich habe seine Uhr", erzählte er und zeigte die Uhr an seinem Handgelenk in die Kamera. Maradona habe sie ihm im Mai 2018 geschenkt - es sei eine von 50 Uhren gewesen, die der Hersteller Hublot Maradona geschenkt habe.

apa

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