07.12.2020 09:25 Uhr

Große Konkurrenz für Bayern bei Agoumé

Lucien Agoumé (r.) steht beim FC Bayern auf dem Zettel
Lucien Agoumé (r.) steht beim FC Bayern auf dem Zettel

Zum wiederholten Male soll der FC Bayern München einen jungen Franzosen auf dem Zettel haben. Laut "Sport Bild" ist Lucien Agoumé, ein 18 Jahre alter defensiver Mittelfeldspieler, der derzeit von Inter Mailand an Serie-A-Aufsteiger Spezia Calcio verliehen ist, Thema beim Rekordmeister.

Nachdem bereits "fussballtransfers.com" das Gerücht untermauerte und berichtete, dass der FC Bayern die Entwicklung Agoumés schon seit Jahren genau verfolge, taucht ein Interesse des FC Bayern an Agoumé nun auch in der spanischen Presse auf.

"Don Balon" will erfahren haben, dass der FC Barcelona und Real Madrid ein Auge auf den Youngster geworfen haben. Zu den Konkurrenten der spanischen Spitzenklubs soll der FC Bayern gehören.

"Fussballtransfers" erklärte zuvor bereits, dass der Teenager in München in die Fußstapfen von Javi Martínez treten könnte. Der Vertrag des Spaniers läuft nach der Saison aus. Agoumé gilt als günstige Alternative zu Gladbachs Denis Zakaria, der um die 50 Millionen Euro kosten soll.

Bereits als A-Jugendlicher war Agoumé vom französischen Klub FC Sochaux zu Inter gewechselt. Der Durchbruch gelang dem Talent bislang aber nicht. Nur drei Mal stand er bislang für die Nerazzurri auf dem Platz. Der Franzose, der in Kamerun geboren wurde, ist noch bis 2023 an Inter gebunden und bis zum Saisonende an Spezia verliehen.

Beim Serie-A-Aufsteiger bekommt Agoumé aber kaum die erhoffte Spielpraxis. Insgesamt stand der Mittelfeldspieler erst in drei Partien auf dem Platz.

Mischen der FC Schalke 04 und Gladbach bei Agoumé mit?

Berater Oscar Damiani deutete gegenüber "tuttomercatoweb.com" bereits an, dass er sich nach einem neuen Arbeitgeber für seinen Klienten umsehen will. "Er ist einer der besten jungen Spieler Europas. Aber in Italien haben die Trainer nicht den Mut, junge Spieler spielen zu lassen", so der Agent.

Vor seiner Leihe zu Spezia Calcio wurde Agoumé auch beim FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach gehandelt. Ein Deal kam aber nicht zustande. Nicht ausgeschlossen, dass das Bundesliga auch im kommenden Transferfenster im Poker um den 18-Jährigen mitmischt.

Neben Agoumé soll auch Eduardo Camavinga von Stade Rennes auf dem Zettel des FC Bayern stehen.

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