13.01.2021 10:21 Uhr

Hierländer über den aktuellen Erfolgslauf

Stefan Hierländer genießt den Erfolgslauf mit seinem Verein
Stefan Hierländer genießt den Erfolgslauf mit seinem Verein

Nach sportlich etwas unruhigeren Jahren läuft es in der aktuellen Saison für den SK Sturm Graz auf nationaler Ebene wieder rund. Lange ist es her, dass die "Blackies" zuletzt auf Platz eins der Bundesliga prunkten, nun hat man erneut die Chance die Tabellenspitze in der heimischen Liga zu übernehmen. 

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Mit 24 Punkten nach elf Runden liegt der SK Sturm Graz auf Tabellenplatz zwei der Bundesliga und damit weit über den Erwartungshaltungen. Sollte man das Nachholspiel gegen den WAC am kommenden Sonntag gewinnen, winkt sogar die Tabellenführung in der heimischen Liga. Parallelen zur Saison 2017/18 tun sich auf, als die Grazer nicht nur den Vizemeistertitel holten, sondern auch den ÖFB-Cup am Ende nach oben stemmen konnten.

Im Gespräch mit der "Krone" äußert sich nun Kapitän Stefan Hierländer zum aktuellen Erfolgslauf und zieht einen Vergleich zur damaligen Erfolgssaison: "Auch damals haben uns vor allem gute Resultate als Truppe zusammengeschweißt. Wobei ich jetzt sogar noch ein bisserl mehr das ’Wir-Gefühl’ spüre. Wir haben uns Siege in schweren Spielen damals wie heute zusammen erarbeitet und uns von Sieg zu Sieg eine Brust geholt."

Stabile Defensive und neue Analyse-Methoden als Erfolgsgeheimnis

Dabei spielt auch der im Sommer als neuer Chefcoach geholte Christian Ilzer eine große Rolle, der das Team vor allem Defensiv stabilisiert hat, mit lediglich fünf Gegentoren aus den ersten elf Runden liegt man ligaweit auf Rang eins. Auch der Einsatz neuartiger Methoden, wie die Analyse von Videosequenzen durch die Spieler selbst, scheint dem Spiel der Grazer gut zu tun.

Wobei Stefan Hierländer anmerkt, dass ihm das in dieser Form noch nicht geläufig war: "Als Spieler ist das schon eher ungewöhnlich, aber man beschäftigt sich dadurch mehr im Detail mit gewissen Situationen. Ein guter Ansatzpunkt!"

Auch wenn die Tabellenführung zum Greifen nahe ist, gibt man sich in der Hauptstadt der Steiermark weiter ehrgeizig und denkt nicht daran, sich auf den Lorbeeren der Vorwochen auszuruhen, wie Stefan Hierländer klarmacht: "Zufrieden dürfen wir aber nicht sein, wir müssen gleich gegen den WAC nachlegen."

red

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