10.03.2021 22:24 Uhr

SKN verabschiedet sich aus Champions League

St. Pöltens Frauen kämpften brav, schieden aber aus
St. Pöltens Frauen kämpften brav, schieden aber aus

Die Überraschung ist ausgeblieben: Der SKN St. Pölten hat den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der UEFA Women's Champions League verpasst. Nach dem 2:2-Remis in Schweden vor einer Woche unterlag Österreichs Serienmeister am Mittwochabend dem FC Rosengård im Achtelfinal-Rückspiel in der NV Arena mit 0:2. Damit bleibt der SV Neulengbach (2014) der einzige österreichische Club, der jemals in der Runde der letzten acht der "Königsklasse" vertreten war.

Wie auch schon im Hinspiel starteten die ohne Kapitänin Jasmin Eder und Stefanie Enzinger (beide gesperrt) angetretenen Niederösterreicherinnen gut, präsentierten sich aggressiv und ließen auch kaum Torchancen zu. Ein unglückliches Gegentor aus einer Standardsituation konnte trotzdem nicht vermieden werden. Ein Schough-Freistoß wurde von Kapitänin Caroline Seger glücklich genau zu Emma Berglund geleitet, die Torfrau Isabella Kresche überwinden konnte (26.). St. Pöltens Rettungsversuche kamen zu spät. Kurz vor der Pause wurde es für Hinspiel-Doppel-Torschützin Metaj Zver und Co. noch bitterer. Abwehrchefin Leonarda Balog verlor nach einem Lochpass Mimmi Larsson aus den Augen, die an der herauseilenden Kresche vorbei ins kurze Eck traf (42.).

St. Pölten war also nach Seitenwechsel gezwungen, alles zu riskieren und erhöhte auch merklich den Druck. Ein Zver-Schuss wurde zur Ecke abgelenkt (48.), die zur Pause eingetauschte Melanie Brunnthaler kam bei einem Gestocher nicht richtig zum Abschluss (50.). Deutlich gefährlicher wurde es bei einem Abschluss von Anna Bereuter aus guter Position, der zu schwach und direkt auf Rosengaard-Torfrau Stephanie Labbe ausfiel (53.). Zudem schoss die kurz zuvor eingewechselte Lisa Makas aus zwölf Metern über das Tor (71.) und brachte Zver einen Kopfball vom Elfer nicht aufs Tor (80.). Somit nahm der Erfolgslauf St. Pöltens von der Qualifikation bis ins Achtelfinale ein Ende.

Zwei ÖFB-Frauen noch im Bewerb

Österreichische Beteiligung im Viertelfinale gibt es aber trotzdem. Bayern München behielt nach dem klaren 6:1 in der ersten Partie im Rückspiel gegen BIIK-Kazygurt mit 3:0 die Oberhand und stieg souverän auf. Kapitänin Carina Wenninger war beim deutschen Bundesliga-Tabellenführer, der sein 21. Pflichtspiel in Folge gewann, bis zur 61. Minute im Einsatz, Sarah Zadrazil wurde zur Pause eingewechselt.

Ebenfalls im Viertelfinale stehen bereits der VfL Wolfsburg, Chelsea, Olympique Lyon und der FC Barcelona. Am Donnerstag treffen Fiorentina und Manchester City (0:3) aufeinander, am 17. März Sparta Prag und Paris St. Germain (0:5). Die Viertelfinal-Auslosung geht am Freitag in Nyon über die Bühne. Die Hinspiele sind für den 23. und 24. März geplant, die Rückspiele für den 31. März und 1. April.

apa

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