18.06.2024 07:44 Uhr

Kvaratskhelia-Gerüchte ärgern Georgien-Trainer Sagnol

Ex-Bayern-Star Sagnol führte Georgien erstmals zu einer EM-Endrunde
Ex-Bayern-Star Sagnol führte Georgien erstmals zu einer EM-Endrunde

Schlechtes Timing, unglücklicher Trainer: Der offensiv vorgetragene Wechselwunsch von Topstar Khvicha Kvaratskhelia (SSC Neapel) hat vor Georgiens EM-Debüt für Verstimmung bei Nationalcoach Willy Sagnol gesorgt.

"Wenn ich er wäre, würde ich mich allein auf das konzentrieren, was auf dem Spielfeld passiert", sagte Sagnol bei der Pressekonferenz vor Georgiens erstem Gruppenspiel in Dortmund gegen die Türkei (Dienstag, 18.00 Uhr/RTL und MagentaTV).

Der Berater von Kvaratskhelia, in der Saison 2022/23 eine der Schlüsselfiguren bei Napolis erstem Serie-A-Titel seit 33 Jahren, hatte in einem Interview in der Heimat deutlich gemacht, dass die Zeit für einen Wechsel gekommen sei.

Auch Kvaratskhelias Vater Badri sprach offen über einen Transfer. Napoli reagierte verstimmt. Kvaratskhelia besitze noch einen Vertrag bis 2027 und sei "nicht zu verkaufen".

Paris Saint-Germain soll großes Interesse an dem 23 Jahre alten Linksaußen haben.

"Ein großer Spieler wie er muss sich nie Sorgen um seine Zukunft machen. Wenn er eine gute EM spielt, wird seine Zukunft noch strahlender sein", erklärte der frühere Bayern-Profi Sagnol.

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