Deal kam letztlich nicht zustande
Enthüllt: Schalke 04 hatte Einigung mit Stürmer erzielt

Der FC Schalke 04 hat in der vergangenen Winter-Transferphase klare Pläne verfolgt, nicht alle wurden in die Tat umgesetzt. Dazu zählt auch die Verpflichtung eines Stürmers, mit dem man sich angeblich schon einig gewesen sein soll.
Der FC Schalke 04 stand in der Winterpause dicht vor einer Verpflichtung des angolanischen Stürmers Capita, das berichtet "Bild"-Reporter Christian Falk. Mit dessen Klub Radomiak Radom aus der polnischen Estraklasa seien die Verhandlungen abgeschlossen gewesen, alle Details geklärt.
Die Ablösesumme hätte sich demnach auf zwei Millionen Euro belaufen.
Dass der Linksfuß letztlich nicht in Gelsenkirchen aufschlug, habe einzig und allein mit dem gescheiterten Verkauf von Moussa Sylla zu tun.
Sylla-Transfer des FC Schalke 04 scheitert
Der Schalke-Stürmer zählte mehrfach bereits zu den Wechselkandidaten, da der Zweitligist mit den Einnahmen ein Transferplus erwirtschaften wollte. Mit MLS-Franchise New York FC war ein Deal im Winter beschlossen worden, laut Medienberichten hätte Schalke 04 sechs Millionen Euro Ablöse kassiert.
Da S04 an Syllas Ex-Klub Pau FC aus Frankreich noch eine Weiterverkaufsbeteiligung hätte zahlen müssen, wären "Bild" zufolge rund 4,5 Millionen Euro übrig geblieben - Geld, dass in den Capita-Deal gesteckt werden sollte.
Doch dann hakte es zwischen New York FC und Schalke 04 gewaltig. "Da New York City FC den bereits vollständig ausgehandelten Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nachverhandeln wollte und dabei unverhältnismäßige Parameter setzte, kommt der Wechsel von Moussa Sylla nun nicht zustande", teilten die Knappen Anfang Februar mit. Sportvorstand Frank Baumann führte aus: "Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit."



