14.07.2017 20:10 Uhr

Austria im Cup nach Elferkrimi weiter

Neuzugang Heiko Westermann und die Austria quälten sich in Ebreichsdorf eine Runde weiter
Neuzugang Heiko Westermann und die Austria quälten sich in Ebreichsdorf eine Runde weiter

Rekord-Cupsieger Austria ist am Freitag einer Blamage zum Auftakt des ÖFB-Cups nur ganz knapp entgangen. Die Wiener benötigten beim Regionalligisten ASK Ebreichsdorf nach 120 torlosen Minuten zum Aufstieg das Elfmeterschießen, welches 4:3 gewonnen wurde. Die Austrianer spielten lange nur mit zehn Mann, weil Raphael Holzhauser ausgeschlossen wurde (44.). Den entscheidenden Elfmeter verschoss Ebreichsdorf-Kapitän Miodrag Vukajlovic.

Die in orange spielenden Veilchen fanden in der ersten Hälfte kaum ins Spiel und hatten keine nennenswerten Torchancen. Unmittelbar vor der Pause hatten die Wiener sogar Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Osman Hadžikić konnte einen Schuss des völlig frei stehenden Philipp Pomer gerade noch abwehren (43.). Gleich darauf kam es für den Vizemeister noch dicker. Holzhauser sah für eine Tätlichkeit die Rote Karte.

Nach der Pause drückten die Wiener aufs Tempo, Felipe Pires fand gleich nach Wiederbeginn die beste Austria-Chance vor. Sein Schuss ging aber über das Tor (47.) Ebreichsdorf verteidigte weiter kompakt und hatte auch in der zweiten Spielhälfte sogar die bessere Torchance. Erneut behielt Hadžikić bei einem Pomer-Schuss die Oberhand (70.).

Einen wirklichen Klasseunterschied konnte man am ehesten in der Verlängerung erahnen, in der die Hauptstädter der Entscheidung eindeutig näher waren. Allerdings scheiterten sowohl der für die Verlängerung eingewechselte Christoph Monschein (101.) und Heiko Westermann (103., 105.) am hervorragenden Ebreichsdorf-Keeper Florian Pröglhof.

Entscheidung erst im Elfmeterschießen

Im Elfmeterschießen behielten die Wiener die Oberhand. Neuzugang Westermann vergab zwar seinen Versuch. Es sollte für die Austria reichen, weil mit Marjan Markić und Vukajlovic zwei Spieler der Niederösterreicher ebenfalls erfolglos blieben. Damit machte die Austria erneut Überstunden in Ebreichsdorf. In der abgelaufenen Saison bezwang man den Regionalligisten im Achtelfinale in einem denkwürdigen Spiel 5:4 in der Verlängerung.

"Wir haben nicht gut gespielt und sind am glücklich weitergekommen. Das zählt für mich", fasste Austria-Trainer Thorsten Fink das Spiel zusammen.

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apa/red

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