15.07.2017 10:55 Uhr

Schösswendter von Rapid nach Berlin

Der SK Rapid lässt Christoph Schösswendter ziehen. Der großgewachsene Innenverteidiger unterschrieb beim deutschen Zweitligisten Union Berlin einen Zweijahresvertrag. Der Kontrakt mit den Hütteldorfern, der noch bis 2019 gültig gewesen wäre, wurde aufgelöst - eine Ablösesumme wurde deswegen nicht fällig.

"Ich habe immer gesagt, dass wir fünf sehr gute Innenverteidiger im Kader haben und daher ist der Verlust von Christoph Schösswendter natürlich bedauerlich. Andererseits sind gerade in einer Saison ohne Europacup fünf Spieler auf dieser Position einfach einer zu viel und daher ist es für beide Seiten sinnvoll, diesen Schritt nun zu tun", meinte Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel in einer Aussendung.

Schösswendter kam im Sommer 2016 als torgefährlichster Verteidiger der Liga von Admira Wacker zu Rapid. Prompt schoss er auch das erste Pflichtspieltor in der neuen Rapid-Heimstätte. "Es war nur eine kurze Zeit, die mir zwar einen überragenden Sommer, aber später auch gemeinsam mit der Mannschaft schwere Phasen gebracht hat. Doch daraus konnte ich viel lernen und ich möchte die zwölf Monate nicht misssen. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, da der SK Rapid ein toller Verein ist und ich auch viele Freunde in der Mannschaft habe", meinte Schösswendter.

Somit stehen bei Rapid noch Maximilian Wöber, Christoph Dibon, Mario Sonnleitner und Maximilian Hofmann als Innenverteidiger im Kader. Die besten Karten auf einen Startplatz dürften Wöber und Dibon haben. Letzterer ist allerdings aktuell verletzt.

Außerdem steht Rapid-Reservist Philipp Prosenik kurz vor der Unterschrift beim SKN St. Pölten. Laut einem Bericht vom "Kurier" ist sich der Stürmer, der in der vergangenen Saison an den Wolfsberger AC verliehen war, mit den Niederösterreichern finanziell einig. Nur die Zusage fehlt noch.

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red

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