23.08.2019 11:06 Uhr

Real schafft "Angstklausel" bei Leihen ab

Martin Ødegaard könnte für Real Sociedad gegen Real Madrid spielen
Martin Ødegaard könnte für Real Sociedad gegen Real Madrid spielen

Rekordmeister Real Madrid bricht mit einer bisher üblichen, aber teils wettbewerbsverzerrenden Tradition im spanischen Fußball. Von den "Königlichen" verliehene Spieler dürfen in dieser Saison gegen ihren Stammverein auflaufen.

Mehr als eine ganze Elf an Spielern hat Real Madrid aktuell an andere Klubs verliehen, acht davon an Konkurrenten in der Primera División. Für diese gilt seit der aktuellen Saison eine bedeutende Neuerung: Sie werden in den Partien gegen Real auflaufen und sich im direkten Duell mit ihrem Stammklub beweisen dürfen.

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Wie im Programm "Jugones" des Fernsehsenders "La Sexta" berichtet wurde, haben die "Königlichen" eine Klausel aus ihren Leihverträgen gestrichen, wonach verliehene Spieler nicht gegen den abgebenden Klub zum Einsatz kommen durften. Die in den Medien spöttisch als "Angstklausel" bezeichnete Übereinkunft ist im spanischen Fußball Gang und Gäbe, Real prescht mit der Aufhebung nun vor.

Ødegaard, Kubo und Co. dürfen gegen Real Madrid spielen

Theoretisch könnten davon am Samstag gleich drei Akteure profitieren. Real empfängt in der zweiten Runde, um 19:00 Uhr, Valladolid, das mit Torhüter Andriy Lunin (20), Innenverteidiger Javi Sánchez (22) und Flügelstürmer Jorge de Frutos (22) gleich drei Leihgaben der "Königlichen" in seinen Reihen hat.

Ebenfalls von der Änderung betroffen sind Martin Ødegaard (20, Real Sociedad), Sergio Reguilón (22, FC Sevilla), Borja Mayoral (22, Levante), Óscar Rodríguez (20, CD Leganés) und Shootingstar Takefusa Kubo (18, Real Mallorca).

David Mayr

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