Vertragsdauer unbekannt
Serie A lockt: Werder droht Verlust von Hoffnungsträger

Im Kader von Werder Bremen zählt Patrice Covic zu den größten Talenten, der 18-Jährige war für die kommende Saison bislang fest eingeplant. Nun wurden jedoch Lockrufe aus Italien bekannt.
Erst im vergangenen Sommer unterschrieb Patrice Covic seinen ersten Profivertrag bei Werder Bremen. Wie lange das Arbeitspapier gültig ist, wurde damals allerdings nicht kommuniziert.
Seither hat der kroatische Juniorennationalspieler erste Gehversuche in der Bundesliga gemacht und in der vergangenen Rückrunde sogar sein erstes Tor in Deutschlands höchster Spielklasse erzielt. Insgesamt 16 Einsätze standen 2025/2026 für Covic zu Buche, drei davon in der Startelf.
Wie der italienische Transfer-Insider Gianluca Di Marzio berichtet, ist die positive Entwicklung des Offensiv-Juwels in der Serie A nicht unbemerkt geblieben. Demnach hat Udinese Calcio Covic auf der Liste. Ob es bereits einen Vorstoß bezüglich eines Wechsels gegeben hat, ist nicht bekannt.
Covic war 2024 aus dem Nachwuchs von Hertha BSC zu Werder gegangen. Dort etablierte er sich als Leistungsträger in der U19 und spielte sich so ins Blickfeld der Bundesliga-Mannschaft.
Werder Bremen macht Shootingstars zu Geld
Da in Torwart Mio Backhaus schon ein Eigengewächs abgegeben wurde und auch Abwehr-Youngster Karim Coulibaly voraussichtlich in den nächsten Wochen verkauft werden dürfte, ist ein Abschied von Covic aus Bremen indes eher unwahrscheinlich.
SVW-Trainer Daniel Thioune hält große Stücke auf den Teenager, dem der nächste Schritt an der Weser zugetraut wird. Zumal noch völlig offen ist, wie die Offensive der Grün-Weißen 2026/2027 aussehen wird.
Romano Schmid liebäugelt seit Längerem mit einer neuen Herausforderung, wodurch Covics Aussicht auf mehr Einsatzzeit noch einmal steigen könnte. Zugleich wurde in dem Spanier Chuki bereits ein potenzieller Nachfolger für den Österreicher verpflichtet.
Und doch ist bei Werder bekanntermaßen kein Spieler unverkäuflich - auch Covic nicht. Bleibt zu klären, was Udinese dem Talent und den Bremern bieten könnte.





