19.05.2017 13:18 Uhr

Matchball für Mattersburg gegen Altach

Die Mattersburger sind daheim schwer zu biegen
Die Mattersburger sind daheim schwer zu biegen

Der SV Mattersburg kann sich gegen den SCR Altach aller Abstiegssorgen entledigen. Trainer Gerald Baumgartner setzt auf die Heimstärke in der Bundesliga und will das Thema mit einem Sieg schon am Samstag (ab 18:30 Uhr im weltfussball-Liveticker) abgehakt wissen. "Jeder muss noch einmal über die Leistungsgrenze gehen", forderte der Salzburger. Altach ist seit acht Spielen ohne Erfolgserlebnis.

Mit Ausnahme des Austria-Spiels hat Mattersburg alle Heimpartien im Frühjahr gewonnen. Unter den fünf Siegen war auch ein überraschender Erfolg gegen Meister RB Salzburg, der als einziger Klub seit der Winterpause mehr Punkte geholt hat als die Burgenländer. Das kann beflügeln, jedoch geht rund um das Pappelstadion niemand von einem Selbstläufer aus.

Auch der Umstand, dass bei einer Niederlage des Tabellenletzten Ried, der am Samstag zuvor St. Pölten empfängt, die Klasse bereits bei Anpfiff praktisch gehalten wäre, soll keine Ablenkung verursachen. "Wir denken weder an das Ried-Spiel noch an irgendwelche Vorsprünge. Wir fokussieren uns voll auf Altach. Wir wollen es zu Hause so anlegen, dass wir gewinnen, dann ist es erledigt", sagte Baumgartner.

Gegenseitige Lobhudeleien

Auf den Gegner, der noch um das Europa-League-Ticket kämpft, hält er große Stücke. "Sie haben einen überragenden Herbst gespielt. Die Mannschaft ist über Jahre gewachsen, sie haben sich immer positionsspezifisch verstärkt und haben qualitativ einen sehr guten Kader. Die werden alles reinhauen gegen uns." In Altach hatten sich die Hausherren am 11. März mit 3:0 klar durchgesetzt.

Den Altachern, die mit Torhüter Andreas Lukse einen ihrer wichtigsten Spieler wohl bis Jahresende verloren haben, helfen zurzeit nur drei Punkte, um sich aus dem Tief zu ziehen. "Die ganze Europacup-Rederei bringt jetzt nichts. Wir können reden, was wir wollen, jetzt muss endlich einmal ein Sieg her", sagte Coach Martin Scherb, der mit seiner Mannschaft am Freitag Richtung Burgenland aufbrach.
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Leistungsmäßig seien die jüngsten zwei Spiele zwar ein Schritt nach vorne gewesen. "Aber es waren zuletzt sehr viele individuelle Fehler dabei, die sind in der Woche auch angesprochen worden. So haben wir uns einfach nicht belohnen können für die Leistung." Dass sein Gegenüber auf die gesperrten Stammkräfte Thorsten Röcher und Stefan Maierhofer fix verzichten muss, fällt für Scherb nicht ins Gewicht. "Mattersburg ist ein sehr starker Gegner, sie spielen nicht wie ein Abstiegskandidat. Ob Maierhofer und Röcher jetzt fehlen, ist egal", erklärte er.

Baumgartner könnten zusätzlich auch David Atanga und Alois Höller abhandenkommen. Atanga hat einen Schlag unterhalb des Knies abgekriegt, Höller ist im Training umgeknickt. Würden die zwei Stützen ebenfalls fehlen und damit die etatmäßige Offensivabteilung, "wäre das nicht optimal. Wir hoffen aber, dass wir zumindest einen noch hinbekommen", erklärte der Anfang Jänner verpflichtete Coach.

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apa

 

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