LASK schafft vor über 10.000 Fans Aufstieg

Der LASK ist wieder da! Der Linzer Traditionsverein erreichte am Donnerstagabend gegen den SC/ESV Parndorf vor über 10.000 Zuschauern auf der Gugl im Relegations-Rückspiel ein 1:1-Remis und steigt damit nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel in die Erste Liga auf.
Ein Treffer von Torjäger Radovan Vujanović ließ die Hausherren in der 27. Minute über die Führung jubeln, doch den Gästen aus dem Burgenland gelang nur wenig später durch einen Freistoß von Dominik Silberbauer der Ausgleich (30.). Nach der Pause wurden die Partie zu einer echten Nervenschlacht, bei der die Linzer das Ergebnis aber über die Runden brachten.
Am Ende jubelte die beeindruckende Kulisse, die viele Oberhaus-Vereine gerne bei ihren Heimspielen hätten, über die Rückkehr der Schwarz-Weißen in den Profifußball. Zuletzt hatte der LASK in der Saison 2011/12 in der Ersten Liga gespielt. Parndorf hingegen muss nach nur einem Jahr wieder zurück in die Regionalliga Ost. Bitter ist dies auch für die eigenen Amateure, denen nun als Meister der Burgenland-Liga der Aufstieg verwehrt bleibt.
Die Linzer hingegen feierten das Comeback auf der Landkarte der heimischen Bundesliga euphorisch. Am Ende brachen alle Dämme und die Fans stürmten das Spielfeld. Der erste Meister aus den Bundesländern (1965 holten die Athletiker das Double) hat endlich wieder etwas zu feiern. In Oberösterreich kündigte sich eine lange Nacht an.
Rückkehr im zweiten Anlauf
Nach der verweigerten Bundesliga-Lizenz war im Vorjahr noch die "Red Bull"-Filiale FC Liefering in der Relegation für den LASK eine Nummer zu groß gewesen. Weit über 10.000 Fans erlebten im Linzer Stadion keinen Leckerbissen, die um 19:08 Uhr in Anlehnung an das Vereins-Gründungsjahr begonnene Partie war von Taktik geprägt.
Beiden Teams war anzumerken, dass viel auf dem Spiel steht, die Verkrampfung war augenscheinlich. In der ersten halben Stunde gab es aber zumindest doch immer wieder Chancen. Ivan Kovacec (12.) und Ernst Öbster (20.) deuteten ihre Gefährlichkeit genauso an wie bei den Gästen Martin Marosi (5.). Zudem fabrizierte der Linzer Dominik Stadelbauer beinahe ein Eigentor (8.).
Doch es fielen auch Tore. Nach einer Aktion über Öbster und Mario Burić vollendete Vujanović aus fünf Metern zum 1:0 (27.). Die Antwort der Gäste folgt aber quasi im Gegenzug. Ein direkter flacher Freistoß-Treffer von Silberbauer (29.) ließ die Parndorfer wieder hoffen.
Bis zur Pause neutralisierten sich die beiden Mannschaften, daran änderte sich auch nach Seitenwechsel wenig. Die von Karl Daxbacher betreuten Linzer kontrollierten das Geschehen, die Parndorfer waren im Spiel nach vorne zu harmlos, hatten viele Leerläufe. Deshalb war es wenig überraschend, dass die Hausherren dem zweiten Treffer lange Zeit näher waren. Vujanović ließ allerdings zwei Chancen (58., 62.) auf die Vorentscheidung sowie seinen Doppelpack ungenützt.
Auch "Joker" Daniel Kogler (87.) verabsäumte es, das 2:1 zu machen. So blieb es bis zuletzt spannend und beinahe wäre den Gästen noch das 2:1 geglückt: Ein Markić-Schuss von der Strafraumgrenze wurde in Minute 94 aber gerade noch abgeblockt.
Die Erste Liga kann sich über den LASK-Aufstieg freuen, wird dieser doch den Liga-Zuschauerschnitt deutlich nach oben heben. Da mit Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck ein weiterer Traditionsverein dabei ist, kam man eine attraktive Saison erwarten.
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ct





