11.09.2019 09:53 Uhr

Eintracht neuer "Gegenpol" des FC Bayern in der Liga?

Eintracht Frankfurt geht mit dem FC Bayern auf Konfrontationskurs
Eintracht Frankfurt geht mit dem FC Bayern auf Konfrontationskurs

Seit zwei Jahren mischt Eintracht Frankfurt ganz Fußball-Deutschland gehörig auf. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals im Sommer 2018 folgte eine rauschende Saison auf nationaler wie internationaler Ebene. Das Selbstverständnis der Hessen hat sich verändert - das bekommt auch Branchenprimus FC Bayern zu spüren.

Laut "Sport Bild" entwickelt sich die Eintracht "innerhalb der Liga immer mehr zum lautstarken Gegenpol" der Münchner.

Auf der DFL-Generalversammlung im August hätten die Frankfurter Entscheidungsträger um Vorstand Axel Hellmann eindeutig gezeigt, dass sie vor Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nicht kuschen.

Letzterer hatte die Vorab-Treffen von 16 Vereinen öffentlich moniert und ihnen Absprachen über die zukünftige Verteilung der TV-Gelder vorgeworfen.

Hellmann ließ die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen. Der Mitorganisator der Meetings unterstellte Rummenigge "gespielte Aufregung", um die Thematik medienwirksam hochzuspielen.

Dabei wollen die Eintracht-Verantwortlichen nicht den Eindruck erwecken, "der Robin Hood der Bundesliga" zu sein. "Aber für unsere Interessen stehen wir ein – gegenüber jedermann", so Hellmann.

Das mutige Vorgehen der Frankfurter ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Funktionäre anderer Klubs scheuen die Konfrontation mit dem einflussreichen Rummenigge. Hellmann bestätigt das indirekt: "Unsere Interessen sind auch die Interessen vieler anderer Klubs. Manche können sich vielleicht nicht so frei äußern."

 

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