06.06.2020 06:29 Uhr

FAK-Trainer Ilzer streut dem SKN Rosen

St. Pölten überraschte mit Kantersieg
St. Pölten überraschte mit Kantersieg

Im Aufeinandertreffen zwischen dem SKN St. Pölten und der Wiener Austria treffen zwei siegreiche Teams des Bundesliga-Restarts aufeinander.

St. Pölten empfängt die Austria am Samstag (17:00 Uhr) in einem Duell zweier Sieger des Bundesliga-Restarts. Hievten sich die Niederösterreicher dank des unerwarteten 5:0-Siegs bei der WSG Tirol vom letzten auf den dritten Platz der Qualifikationsgruppe, gelang den Violetten mit einem knappen Heimsieg über die Admira ihr Auftakt nach Maß. Platz eins will die Austria nun nicht mehr hergeben.

>> Liveticker: SKN St. Pölten gegen Austria Wien

Dass gegen die Mannschaft von Ex-Austria-Coach Robert Ibertsberger dafür eine Steigerung vonnöten sein wird, dessen war man sich in Wien-Favoriten bewusst. St. Pölten, so warnte Christian Ilzer, erinnere in der Spielanlage an den LASK. "Ich glaube, dass sich St. Pölten auch eher nach oben orientieren und nicht um den Klassenerhalt fighten wird", meinte der Austria-Trainer. Umso wichtiger wäre ein Erfolg in der NV-Arena. "Dann können wir von einem perfekten Start in die Qualigruppe sprechen."

So will St. Pölten auch die Austria knacken

St. Pölten brachte die Wiener beim 0:0 in der Generali-Arena in der letzten Runde vor der Corona-Zwangspause zur Verzweiflung. Cory Burke fiel damals nicht sonderlich auf. Drei Monate später ist der Stürmer aus Jamaika derzeit der prominenteste SKN-Akteur. Bei seinen drei Toren am Innsbrucker Tivoli war Burke nicht zu bremsen. Wattens wurde mit schnellen Gegenstößen nach Balleroberungen oft am falschen Fuß erwischt. Außerdem ging der SKN in der ersten Viertelstunde der Partie sehr effizient zu Werke.

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Fairer Kampf um jeden Zentimeter.

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Dieses Rezept soll auch am Samstag greifen: "Wir wollen die Defensive wieder stabilisieren gegen einen sehr spielstarken Gegner und der Austria mit Nadelstichen wehtun", sagte Ibertsberger. Der Salzburger kennt die Wiener aus seiner Zeit als Co-Trainer und späterer Interimscoach am Ende der vergangenen Saison. Burke sei ein "sehr schneller, trickreicher Spieler". Er soll nach Wattens auch die Austria vor Probleme stellen. Im Angriff wieder zur Verfügung stünde auch der zuletzt angeschlagene Pak Kwang-ryong. Durch den Erfolg in Innsbruck sei laut Ibertsberger "nochmal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, den wir jetzt zu unseren Gunsten nutzen möchten".

Austria-Trainer Ilzer: "Müssen im spielerischen Bereich besser werden"

Auf eine Moral-Infektion hoffte auch die Austria. Dass die Leistung beim 1:0 gegen die Admira ausbaufähig war, blieb jedoch nicht verborgen. Dass beim ersten Spiel nach drei Monaten nicht alles rund läuft, war Ilzer klar. Unterm Strich würden die drei Punkte zählen. "Gegen St. Pölten müssen wir vor allem im spielerischen Bereich besser werden", betonte der Steirer. Es gelte, in engen Räumen an Präzision und Tempo zuzulegen, meinte der Austria-Coach mit Blick auf das zu erwartendes Geschehen am Platz. Bis auf Dominik Prokop sind alle Spieler fit.

In der bisherigen Saison gab es in den zwei Duellen zwei Remis, in den jüngsten sechs Aufeinandertreffer waren es vier Unentschieden. Die Austria ist aktuell zehn Runden ungeschlagen. St. Pölten bietet seinen Fans wie auch in den anstehenden Heimspielen eine Facebook-Live-Produktion an. Darin werden - freilich ohne Live-Bilder vom Spiel - 150 Minuten Programm gesendet.

apa

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