15.07.2020 22:44 Uhr

Bericht: Havertz will "definitiv" weg - Chelsea zahlt

Wohin zieht es Kai Havertz von Bayer Leverkusen?
Wohin zieht es Kai Havertz von Bayer Leverkusen?

Der Poker um Kai Havertz nimmt Fahrt auf. Der 21-Jährige könnte Bayer Leverkusen im Sommer 2020 verlassen. Der FC Bayern München galt lange als Favorit auf den Transfer. Aber auch der BVB, der FC Liverpool, der FC Chelsea und Real Madrid werden immer wieder als mögliche neue Klubs genannt.

  • Chelsea-Wechsel vor Abschluss
  • Bierhoff: "Ein Spieler für Real Madrid"
  • Havertz' Wechselwunsch soll größer werden
  • Matthäus: So bekommt Bayern Havertz
  • Rummenigge spricht über Havertz-Bemühungen

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Update 15.07.2020, 22:34 Uhr

Geht jetzt alles ganz fix? Kai Havertz will Bayer Leverkusen angeblich auf jeden Fall im Sommer 2020 verlassen. "Eine Entscheidung ist definitiv gefallen", ist sich der "kicker" sicher. 

Der deutschen Nationalspieler soll sich für einen Wechsel zum FC Chelsea entschieden haben, so das Fachmagazin mi Verweis auf "verschiedene Quellen".

Chelsea ist demnach gewillt, die Ablöse in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro für den 21-Jährigen zu zahlen. Die dreistellige Millionenmarke soll dem Fachmagazin zufolge durch eine fixe Transfersumme und zusätzliche Boni geknackt werden. 

Havertz soll allerdings auf jeden Fall noch das Finalturnier der Europa League Ende August für die Werkself bestreiten.

Update 14.07.2020, 19:51 Uhr

Nachdem es zuletzt hieß, Kai Havertz würde Bayer Leverkusen nur in Richtung eines Klubs verlassen, der 2020/21 in der Champions League vertreten ist, schlägt ein Medienbericht aus England nun einen anderen Ton an.

"BBC" zufolge  ist dem 21-Jährigen die Teilnahme an der Königsklasse zwar durchaus wichtig, wenn die sportliche Langzeit-Perspektive des neuen Arbeitgebers stimmt, kommt jedoch auch ein Verein infrage, der die Qualifikation für die Champions-League-Saison 2020/21 verpasst hat.

Ein Umstand, der vor allem dem FC Chelsea in die Karten spielen würde. Zwar liegen die Blues nach 35 Spieltagen der englischen Premier League mit 60 Punkten auf Rang drei und damit auf CL-Kurs, Manchester United und Leicester City (beide 59) könnten Chelsea jedoch noch aus den Top 4 verdrängen.

Update 12.07.2020, 15:08 Uhr

Dem FC Chelsea wurden zuletzt gute Chancen im Poker um Kai Havertz ausgerechnet. Nun könnten die Blues ihre komfortable Ausgangsposition verspielen.

Laut "Bild"-Reporter Christian Falk macht Havertz einen möglichen Wechsel nach London nämlich davon abhängig, ob Chelsea die Champions League erreicht.

Der Londoner Klub (60 Punkte) liegt derzeit auf Platz drei der Premier League. Allerdings lauern Leicester City (59), Manchester United (58) und die Wolverhampton Wanderers (55) hinter den Blues.

Dass Havertz Leverkusen schon in diesem Sommer verlassen will, hängt laut Falk damit zusammen, dass er unbedingt in der Königsklasse spielen will. Die Werkself verpasste die Qualifikation.

Update 09.07.2020, 21:17 Uhr

Nationalspieler Antonio Rüdiger hat zugegeben, beim Transfer von Timo Werner zum FC Chelsea eine nicht unerhebliche Rolle gespielt zu haben. Sowohl den Vereinsbossen der Londoner als auch seinem DFB-Kollegen stand er beratend zur Seite.

Nun arbeitet der Innenverteidiger hinter den Kulissen angeblich am Transfer von Kai Havertz. Das berichtet "Bild"-Reporter Christian Falk. "Spieleragent" Rüdiger stehe seit mehreren Wochen mit dem Offensivspieler von Bayer Leverkusen in Kontakt, um ihn von einem Wechsel zu den Blues zu überzeugen.

Update 09.07.2020, 11:23 Uhr

Real Madrid gilt seit Wochen als potenzieller Verein für Kai Havertz. Gemeinsam mit dem FC Chelsea soll der spanische Rekordmeister in der Pole Position im Werben um den 21-Jährigen sein. 

In Oliver Bierhoff hat Kai Havertz einen weiteren prominenten Fürsprecher, sollte es den Offensivspiler tatsächlich in Richtung La Liga verschlagen. Der Direktor Nationalmannschaften des DFB gab jüngst der spanischen Sportzeitung "Marca" ein Interview, in dem er deutlich wurde: "Er ist ein Spieler für Real Madrid!"

Bierhoff meinte damit, dass Havertz von seiner Veranlagung und seinem Spielstil wohl bestens in das Starensensemble von Cheftrainer Zinédine Zidane passen würde. Bierhoff führte dazu aus: "Ich meine es ernst. Er ist ein sehr junger Spieler, aber er bringt alles mit. Er hat viel Talent, Technik, einen guten Körperbau. Er ist ein sehr kompletter Spieler."

Bleibt abzuwarten, ob die Königlichen den Worten des langjährigen Nationalmannschaftsfunktionärs folgen werden. 

Update 08.07.2020, 07:56 Uhr

Geht jetzt plötzlich dann doch alles ganz schnell? Kai Havertz hat angeblich eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen und will Bayer Leverkusen "definitiv" noch in diesem Sommer verlassen. Das berichtet die "Sport Bild".

Die klare Tendenz soll nach der Pleite gegen den FC Bayern im Pokalfinale gereift sein. Die Niederlage soll Havertz verdeutlicht haben, dass ein Neuanfang für seine Karriere der bessere Schritt wäre. Der 21-Jährige wird Bayer Leverkusen dem Bericht zufolge in Kürze um die Freigabe bitten. 

"Sport Bild" will zudem erfahren haben, dass mindestens ein Klub bereit ist, die von Leverkusen geforderte Mindestablöse von 100 Millionen Euro zu zahlen. Konkret soll es sich um den FC Chelsea handeln. Im Raum steht allerdings angeblich eine Sockelablöse - also eine sofortige Zahlung und mehrere Nachschläge.

Haken an der Sache: Havertz soll sich einen Wechsel nach London nur vorstellen können, wenn die Blues die Qualifikation für die Champions League meistern.

Mit Real Madrid nennt "Sport Bild" einen weiteren Interessenten, die Königlichen können sich Havertz 2020 jedoch nur leisten, wenn noch einige Stars Madrid den Rücken kehren. 

Update 07.07.2020, 08:16 Uhr

Dass Kai Havertz auch 2020/21 für Bayer Leverkusen spielt, wird angeblich nicht wahrscheinlicher. "Sky" will nun erfahren haben, dass der Wechselwunsch des Mittelfeldspielers nach der Pleite im Pokalfinale gegen den FC Bayern München noch einmal zugenommen hat. Havertz wolle noch mal "fünf Prozent mehr weg" als zuvor, so der Bericht des TV-Senders.

Demnach soll der FC Chelsea Kontakt zur Entourage des 21-Jährigen aufgenommen, jedoch noch kein konkretes Angebot abgegeben haben. Die Blues müssten erst einmal ihren Kader ausdünnen, um sich Havertz leisten zu können. Leverkusen verlangt wohl 100 Millionen Euro für sein Juwel.

Update 07.07.2020, 7:10 Uhr

Geht es nach Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, ist der Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern in diesem Sommer noch nicht vom Tisch. Allerdings müssten vorher noch ein paar andere Dominosteine fallen, damit der Transfer des Youngsters doch noch zustande kommt.

Sollte ein Klub das geforderte Ablösepaket schnüren, "steht der Wechsel für mich fest", schrieb Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne. Der FC Bayern in Person von Karl-Heinz Rummenigge wisse "ganz genau, was das für ein finanzielles Paket wäre", ist sich der Rekord-Nationalspieler sicher.

Der Haken: Nach dem Sané-Transfer kann bzw. will selbst der FC Bayern diese Summer derzeit nicht aufbringen. Doch für Matthäus gibt es immer noch eine Hintertür: Sollten Thiago und Alaba die Münchner in diesem Sommer verlassen, "könnte es vielleicht doch für den Erwerb des Mega-Talents reichen", schrieb der 59-Jährige. Die Ablösen und das eingesparte Gehalt der langjährigen Münchner könnte der Rekordmeister laut Matthäus in Havertz investieren. 

Dass der FC Bayern als Abnehmer für Havertz infrage kommt, steht für Matthäus fest, denn: "Die Bayern sind und waren immer ein Verein, der intelligent mit Blick in die Zukunft investiert."

Einer der großen Konkurrenten im Kampf um Kai Havertz ist der FC Chelsea. Die Blues haben das Interesse bereits beim Management des Spielers hinterlegt. Laut "Sport Bild" ist aber noch kein offizielles Angebot der Londoner in Leverkusen eingegangen.

Update 06.07.2020, 13:15 Uhr

Um im Werben um Kai Havertz von Bayer Leverkusen erfolgreich zu sein, ist der FC Chelsea angeblich bereit, gleich sechs Stars den Laufpass zu geben. Das berichtet der englische "Express".

Demnach könnten Marcos Alonso, Michy Batshuayi, Emerson Palmieri, Tiemoue Bakayoko, Kenedy und Danny Drinkwater London verlassen, um das nötige Geld für den Kauf von Havertz zu berappen.

Bayer Leverkusen beharrt auf mindestens 100 Millionen Euro für das deutsche Top-Talent. Bayer-Boss Rudi Völler bestätigte unlängst, dass man möglichen Interessenten keinen Corona-Rabatt einräumen werde.

Update 05.07.2020, 12:00 Uhr

Hintergrundtext: Quo vadis, Kai Havertz?

Update 05.07.2020, 11:21 Uhr

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat einen tieferen Einblick in die Bemühungen um Kai Havertz ermöglicht.

"Vor einem Jahr gab es natürlich mal Kontakte mit Rudi Völler, ob man das bewerkstelligen will", verriet der 64-Jährige bei "Sky".

"Auch damals war natürlich die finanzielle Belastung sehr hoch. Wir haben dann beide einfach gesagt: 'Es ist glaube ich das Beste, wenn wir jetzt erstmal nichts machen.'"

In diesem Jahr habe man sich in München schließlich eher für Leroy Sané entschieden. Dieser sei "was die Top-Qualität betrifft, der Spieler, den wir uns unbedingt gewünscht haben", führte der FCB-Boss aus.

Mit Tanguy Nianzou sei zudem schon ein hoffnungsvolles Talent verpflichtet worden. "Ich glaube, wir haben einen guten Kader jetzt. Aber ich schließe trotzdem auch nicht aus, dass noch vielleicht in der Breite was dazukommt, in der Spitze, glaube ich, sind wir topbesetzt", schloss Rummenigge einen Havertz-Transfer kategorisch aus.

Update, 05.07.2020, 08:59 Uhr

Laut dem "Telepraph" macht der FC Chelsea im Poker um Kai Havertz Ernst und verstärkt die Bemühungen um den deutschen Nationalspieler. Demnach sind die Londoner bereit, trotz der kolportierten Ablöseforderung von 100 Millionen Euro von Bayer Leverkusen um Havertz zu kämpfen.

Auch die "Bild" berichtet von dem Interesse des FC Chelsea, betont allerdings, dass noch kein Angebot für Havertz in der Chefetage der Werkself eingegangen ist.

Update, 05.07.2020, 07:01 Uhr

Trainer Peter Bosz kann sich nicht vorstellen, dass das verlorene DFB-Pokalfinale die Abschiedsvorstellung des umworbenen Jungstars Kai Havertz war. "Nein, das glaube ich nicht", sagte der Niederländer nach der 2:4 (0:2)-Niederlage gegen Rekordsieger Bayern München auf die Frage, ob dies Havertz' letztes Spiel im Werkself-Dress gewesen sei.

Auch der Finalgegner Bayern München gilt als Interessent, hat aber einen Wechsel in diesem Jahr ausgeschlossen. "Ich sage es ganz klar: Das wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein", so der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge im "Sport1"-Interview vor dem Finale.

Im Endspiel am Samstagabend im Berliner Olympiastadion war Havertz von Anfang an im Sturmzentrum aufgelaufen, fand sich dort aber nur schwer zurecht. Erst nach Umstellungen, die Bosz in der Halbzeit vornahm, kam der Edeltechniker auf der Spielmacherposition besser zur Geltung.

Auf die Leistung seines Schützlings, der in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Handelfmeter zum 2:4-Endstand verwandelt hatte, wollte Bosz aber nicht gesondert eingehen. "Wir sind alle sehr enttäuscht, dass wir als Mannschaft nicht die Leistung gebracht haben, wie wir das gerne sehen und die wir bringen können", sagte der 56-Jährige: "Und dann werde ich hier nicht einen Spieler beurteilen."

Update, 04.07.2020, 11:08 Uhr

Kai Havertz kann Bayer Leverkusen unter bestimmten Voraussetzungen in diesem Sommer verlassen, hat Geschäftsführer Rudi Völler erklärt. Der FC Bayern wird den Nationalspieler aber nicht unter Vertrag nehmen, wie wiederum Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erklärte.

Wohin zieht es Kai Havertz denn, sofern ein Wechsel in den nächsten Wochen konkrete Formen annimmt? Sein Mitspieler Wendell hat eine Vorahnung. "Wenn er in die Premier League geht, wird er eine Menge lernen. Ich denke, dass Kai davon träumt, dort zu spielen", verriet der Brasilianer der "Sun": "Er hat diesen Wunsch und ich denke, dass er dort auch erfolgreich sein wird."

Havertz sei ein "kompletter Spieler", schwärmte der Teamkollege zudem. "Du kannst ihn als Stürmer, Spielmacher oder etwas dahinter einsetzen. Oder auf den Flügel, er weiß, was zu tun ist."

Update, 03.07.2020, 20:39 Uhr

Der FC Bayern steigt aus dem Havertz-Poker aus! Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, verriet im Interview mit "Sport1": "Ich sage es ganz klar: Ein Transfer von Havertz wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein."

Der FC Bayern stehe "aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen, so lange nicht wieder vor Zuschauern gespielt werden kann". Zudem deutete er an, dass die kolportierte Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro schlichtweg zu hoch ist: "Sie kennen ja die Größenordnung, die Rudi Völler bei Bayer Leverkusen im Hinterkopf hat."

Update, 03.07.2020, 17:21 Uhr

Geschäftsführer Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat sich zur Zukunft von Star-Spieler Kai Havertz geäußert. Im "Bild"-Podcast mit Marcel Reif gab der 60-Jährige zu Protokoll: "Es gibt nichts Konkretes, nichts zu vermelden. Achtung, Modephrase! Er ist – Stand jetzt – Spieler von uns."

Leverkusen habe konkrete "Vorstellungen" und wisse, was Havertz zu leisten im Stande ist. "Ich persönlich hoffe, dass er noch ein Jahr bleibt." Zudem verriet Völler: "Wir haben eine Vereinbarung: Wenn es passt, kann er auch diesen Sommer gehen."

Sollte Kai Havertz wechseln, könnte er womöglich Leverkusen in den ausstehenden Spielen in der Europa League fehlen - und dem Beispiel von Timo Werner folgen. Der Angreifer wechselte zum FC Chelsea und verzichtete freiwillig darauf, mit RB Leipzig in der Champions League aufzulaufen.

"Vielleicht bin ich da zu altmodisch oder romantisch: Aber für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Spieler die Saison zu Ende spielt", so Völlers Meinung zu diesem Thema: "Egal jetzt ob Europa League oder Champions League, wenn es denn gewollt ist vom Spieler, aufnehmenden und abgebenden Verein: Ich könnte nicht verstehen, wenn ein Spieler nicht will."

Völler schob ein, dass man "natürlich keinen" Spieler zwingen könnte. Aber: "Havertz weiß, was er seinen Kollegen, dem Fans und dem Klub zu verdanken hat."

Update, 01.07.2020, 21:51 Uhr

Obwohl der FC Bayern aus dem Poker um Kai Havertz ausgestiegen sein soll, hat Ehrenpräsident Uli Hoeneß noch einmal die riesige Wertschätzung des Rekordmeisters für den Leverkusen-Star unterstrichen.

"Kai Havertz ist ein hervorragender Fußballspieler, der in seinem jungen Alter schon außergewöhnliche Leistungen bietet. Leverkusen kann mit ihm an einem guten Tag fast jede Mannschaft schlagen", schwärmte der 68-Jährige im "Sport1"-Interview.

Update, 01.07.2020, 10:53 Uhr

Die Chancen auf einen Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern im Sommer 2020 sind "Bild" zufolge enorm geschrumpft. Nach der Verpflichtung von Top-Talent Tanguy Kouassi und dem nahenden Engagement von Leroy Sané, seien die Transferplanungen abgeschlossen, heißt es.

Die Zeitung verweist auf Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der angekündigt hatte, dass ein Top-Talent und Ein Top-Star kommen werden.

Update, 01.07.2020, 07:20 Uhr

Trotz der in diesem Jahr bis zum 5. Oktober offenen Transfer-Periode hat Bayer Leverkusen Fußball-Nationalspieler Kai Havertz (21) kein Zeitfenster für einen möglichen Wechsel in diesem Sommer eingeräumt.

"Eine Deadline gibt es nicht", sagte Klub-Chef Fernando Carro im Interview der "Deutschen Presse-Agentur": "Aber wir sind auf alle Szenarien vorbereitet."

Havertz wird seit langer Zeit vom FC Bayern München und vielen Top-Klubs aus dem Ausland umworben. Wegen der verlorenen Einnahmen aus der Corona-Zeit ist das von Leverkusen erhoffte dreistellige Ablöse-Angebot aber noch nicht eingegangen.

In jedem Fall sei die Qualifikation für die Champions League - die nach Platz fünf in der Bundesliga noch mit einem Europa-League-Sieg möglich wäre - laut Carro keine Voraussetzung für einen Verbleib von Havertz, der noch einen Vertrag bis 2022 hat. "Das spielt keine Rolle", sagte der 55-Jährige: "Wir haben schon mehrfach die Bedingungen deutlich gemacht, zu denen wir ihn gegebenenfalls ziehen lassen würden. Und ich kann im Moment nicht abschätzen, ob einer der Vereine, die an ihm interessiert sind, diese Bedingungen in diesem Sommer erfüllt."

Klar sei jedoch, dass Havertz beim Final-Turnier der Europa League im August in Nordrhein-Westfalen in jedem Fall noch für Bayer spielt, selbst wenn ein Wechsel und der neue Verein dann schon feststünden. "Das steht nicht zur Diskussion", stellte Carro klar. Havertz' Nationalmannschafts-Kollege Timo Werner wechselt von RB Leipzig zum FC Chelsea und wird im August nicht mehr für die Sachsen beim Final-Turnier der Champions League auflaufen.

Update, 25.06.2020, 13:20 Uhr

Zwei Endspiele stehen Bayer Leverkusen in den nächsten Tagen noch bevor. Zum einen der 34. Bundesliga-Spieltag, an dem sich entscheiden wird, ob sich die Werkself doch noch für die Champions League qualifizieren wird. Und am 4. Juli das Finale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München.

Wie die "Bild" am Donnerstag berichtet, sollen alle wichtigen Zukunftsentscheidungen der Leverkusener erst in den Tagen nach dem Pokalfinale endgültig getroffen werden. Also auch die endgültige Klärung der Personalie Kai Havertz. 

Nach derzeitigem Stand scheint ein Havertz-Verbleib für ein weiteres Jahr in Leverkusen nicht völlig ausgeschlossen. Die Bayer-Führung fordert mindestens 100 Millionen Euro Ablöse für das Top-Talent. Selbst die größten Interessenten um Real Madrid und den FC Chelsea wollen die Summer bisher nicht bezahlen.

Sportdirektor Simon Rolfes bestätigte in der "Bild" noch einmal, dass es bis zum Pokalendspiel in Berlin keine finale Entscheidung geben werde: "Jetzt ruht erst mal alles. Die ganze Konzentration liegt bei uns auf Mainz und dann auf dem Endspiel in Berlin."

Update, 24.06.2020, 14:08 Uhr

Zuletzt wurde Kai Havertz mit einem Wechsel zum FC Chelsea in Verbindung gebracht, also genau zu dem Klub, zu dem es auch DFB-Teamkollege Timo Werner zur kommenden zieht.

Doch an den Spekulationen scheint nichts dran zu sein. "Es gibt kein Angebot von Chelsea für Kai Havertz. Er ist offensichtlich ein Top-Spieler, aber wir sind nicht in Gesprächen, um ihn zu verpflichten", sagte Teammanager Frank Lampard am Mittwoch auf einer Pressekonferenz der Blues.

Update, 24.06.2020, 08:53 Uhr

Bayer Leverkusen darf offenbar nur im Falle eine erfolgreichen Qualifikation für die Champions League auf einen Verbleib von Kai Havertz bis 2021 hoffen. Das berichtet "Sport Bild".

Demnach wird der Jung-Nationalspieler die Werkself definitiv verlassen, wenn die Königsklasse nicht erreicht wird.

Für Leverkusen steht am 34. Spieltag im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 also ein "Havertz-Endspiel" an.

Brisant: Bayer muss die Partie gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von Konkurrent Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC hoffen, um noch auf Platz vier zu springen.

Update, 21.06.2020, 11:26 Uhr

Kai Havertz drückt offenbar aufs Gaspedal: Nach Informationen des "Sport Bild"-Chefs Christian Falk will der 21-Jährige in diesem Sommer eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Sein neuer Klub soll noch vor Beginn der Saison 2020/2021 feststehen - selbst wenn er noch ein Jahr in Leverkusen bleibt.

Zahlreiche Topklubs, darunter der FC Bayern, Real Madrid und der FC Chelsea, sind hinter dem Youngster her. Sollte Bayer die Champions League verpassen, wäre der Abschied von Havertz wohl besiegelt.

Update, 20.06.2020, 15:15 Uhr

Im Falle eines Abgangs von Nationalspieler Kai Havertz hat Leverkusens Sportchef Rudi Völler seine klare Haltung in Bezug auf den Abschluss der Europacup-Saison bekräftigt. Es sei für ihn "selbstverständlich", dass in dieser "schwierigen Zeit" ein Spieler nicht gehe, bevor die Saison nicht richtig zu Ende gespielt worden sei, sagte Völler bei "Sky".

Dies gelte für alle Profis des Bundesligisten und nicht nur für den umworbenen Havertz. Für einige Vereine ende die Saison durch die August-Termine eben später, "und die hat man einfach fertig zu spielen", betonte Völler. Bayer Leverkusen steht im Endturnier der Europa League im August in Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg. Das Finale steigt am 21. August in Köln.

Angesprochen auf den Wechsel von Nationalspieler Timo Werner zum FC Chelsea, der nicht mehr das Final-Turnier der Champions League in Lissabon mit dem Viertelfinalisten RB Leipzig im August bestreiten, sondern pünktlich am 1. Juli bei den Blues antreten wird, sagte Völler: "Ich kenne die Hintergründe nicht, aber für unseren Klub kann ich das ausschließen." Ähnlich hatte er sich zuvor bereits im "Kölner Stadt-Anzeiger" geäußert.

Update, 19.06., 21:23 Uhr

Die Aufregung unter den Chelsea-Fans im Netz ist groß. Der Grund: Mit einem einzigen Klick soll Kai Havertz einen Hinweis auf einen möglichen Wechsel zu den Hauptstädtern gegeben haben. 

Dem Leverkusener gefiel auf Twitter zwischenzeitlich ein Beitrag eines Blues-Anhängers, der nach dem bestätigten Transfer von Timo Werner seinen Klub aufforderte, nun auch die Verpflichtung von Kai Havertz bekannt zu geben. 

Derweil berichtet das Portal "football.london", dass sich der FC Chelsea weiter große Hoffnungen macht, den deutschen Nationalspieler zur neuen Spielzeit begrüßen zu können. Sollte Bayer Leverkusen letztlich nicht die Champions-League-Qualifikation schaffen, sei zudem ein Preisnachlass im Rahmen des Möglichen, heißt es. Statt 100 Millionen Euro sollen es dann nur noch rund 78 Millionen Euro sein.

Update, 18.06., 21:03 Uhr

Nachdem im Poker um Kai Havertz zuletzt die Spur zum FC Chelsea immer heißer zu werden schien, schiebt sich aktuell angeblich wieder Real Madrid in die Pole Position. 

Laut "Marca" wolle Havertz unbedingt zu den Königlichen wechseln und sei bereit, Real weitere Zeit einzuräumen, den komplizierten und vor allem äußerst kostenintensiven Deal zu stemmen - womöglich sogar bis 2021, sodass der Spielmacher eine weitere Saison bei Bayer Leverkusen verbringen würde.

Auch der "Sportbuzzer" hatte zuletzt Real als Wunschziel von Havertz vermeldet. Der spanische Fußball reize den 21-jährigen Nationalspieler mehr als der englische.

Allerdings habe sich die Madrider Führungsetage mit einem ersten Angebot eine Absage der Bayer-Verantwortlichen eingehandelt. Die offerierte Ablösesumme sei weit von den in Leverkusen als Untergrenze für einen Havertz-Transfer festgelegten 100 Millionen Euro entfernt gewesen, hieß es.

Update 18.06.2020, 08:36 Uhr

Neben dem FC Bayern ist offenbar auch der FC Chelsea nicht bereit, die kolportierte Ablöse von über 100 Millionen Euro für Kai Havertz zu zahlen.

Nach einem Bericht des "Telegraph" spekulieren die Blues darauf, einen deutlichen Nachlass auf Havertz zu bekommen, wenn Bayer Leverkusen die Qualifikation für die Champions League verpasst. Dann nämlich, so das englische Blatt, wird der Shootingstar der Werkself definitiv den Rücken kehren wollen.

In diesem Fall wäre Chelsea wohl bereit, eine Offerte für den 21-Jährigen zu platzieren. Der Wunschpreis des Premier-League-Klubs, zu dem im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit auch Timo Werner wechseln wird, liegt demnach unter 80 Millionen Euro.

Derzeit befindet sich Bayer jedoch mit einem Punkt Abstand auf die fünftplatzierten Gladbacher auf Rang vier, der für die Königsklasse qualifiziert. Ob die Werkself diesen Platz in den beiden verbleibenden Spielen gegen Hertha und Mainz noch verspielt, während Gladbach Paderborn und ebenfalls Hertha vor der Brust hat, ist noch offen.

Update 17.6.2020, 13:34 Uhr

Kai Havertz wird Bayer Leverkusen wohl im Sommer verlassen. Wohin es den Nationalspieler zieht ist allerdings noch unklar. Real Madrid will offenbar scharfe Geschütze auffahren.

Wie die "Marca" berichtet, hat Leverkusen großes Interesse an einer Leihe des 18-jährigen Real-Juwels Reinier. Die Königlichen hatten den Youngster, der auch beim BVB hoch im Kurs stand, im Winter für 30 Millionen Euro vom brasilianischen Klub Flamengo Rio de Janeiro verpflichtet. Auf sein Profidebüt wartet der Angreifer seitdem.

Allerdings wäre ein Wechsel nach Deutschland problematisch, insofern, dass sich Reiniers geplante spanische Einbürgerung nach hinten verschieben würde. Diese ist für Real wichtig, um die limitierten Nicht-EU-Spieler-Plätze neu zu belegen.

Leverkusens Ass im Ärmel könnte Havertz sein. Den Spaniern wird schon länger Interesse an dem Bayer-Shootingstar nachgesagt. Kommt es womöglich zu einem Tauschgeschäft zwischen Real und Leverkusen?

Update 17.06.2020, 08:44 Uhr

Nur für kolportierte 100 Millionen Euro will Bayer Leverkusen Kai Havertz am Ende der Saison ziehen lassen. Eine Ablösesumme, die der FC Bayern offenbar nicht bezahlen will.

Laut "Sport Bild" ziehen sich die Münchner aus dem Havertz-Poker zumindest für den kommenden Sommer zurück. Sollte der Nationalspieler 2021 immer noch für die Werkself spielen, wolle der frisch gebackene Meister die Situation neu bewerten.

Allerdings ist äußerst unwahrscheinlich, dass Havertz in der nächsten Saison noch für Leverkusen aufläuft. Schließlich sind zahlreiche Topklubs, darunter Real Madrid und der FC Chelsea, hinter dem Youngster her.

Update 16.06.2020, 07:10 Uhr

Über die Zukunft des umworbenen Nationalspielers Kai Havertz ist noch keine Entscheidung gefallen. Dies erklärte Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro im "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Bei Kai Havertz sehe ich, dass viele Vereine Interesse an ihm haben", sagte Carro. "Kai ist seit zehn Jahren bei uns. Ich sehe den Wunsch des Spielers, irgendwann in naher Zukunft einen nächsten Schritt zu machen." Den müsse man genauso respektieren wie die Tatsache, dass er einen Vertrag bis 2022 in Leverkusen habe.

"Man muss versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Ziel des Spielers mit unserem in Einklang gebracht werden kann. Zurzeit kann niemand sicher sagen, was passieren wird", unterstrich Carro.

Sportchef Rudi Völler hatte zuvor erklärt, der Verein befinde sich im Transfergerangel um den 21 Jahre alten Havertz "in einer guten Position. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er bei uns bleibt."

Zuletzt war über Interesse des spanischen Rekordmeisters Real Madrid und des FC Chelsea berichtet worden. Beide Klubs sollen rund 80 Millionen Euro geboten haben. Laut Medienberichten soll Bayer aber nicht bereit sein, den Jung-Nationalspieler unter 100 Millionen Euro abzugeben. Auch der FC Bayern gilt als Interessent.

Update 15.06.2020, 08:04 Uhr

Glaubt man dem spanischen Portal "Don Balón" hat Kai Havertz eine Entscheidung über seine nahe Zukunft gefällt. Der 21-Jährige hat Bayer Leverkusen demnach mitgeteilt, dass er einen Wechsel zum FC Chelsea anstrebt. 

Chelsea-Eigner Roman Abramovich ist angeblich bereit, die Ablöse von rund 100 Millionen Euro auf den Tisch zu blättern, der Verkauf von N'Golo Kanté oder Jorginho soll zudem Platz im Kader schaffen und weiteres Geld generieren.

Havertz soll mehrfach mit Abramovich telefoniert haben und vom Projekt Chelsea überzeugt sein.

Update 14.06.2020, 16:39 Uhr

Der BVB will laut "Bild am Sonntag" im Poker um die Dienste von Kai Havertz nicht untätig sein. Demnach denkt der Revierklub ebenfalls über eine Verpflichtung nach - sofern Jadon Sancho im Sommer für eine dreistellige Millionensumme weiterzieht.

Zuletzt wurde Havertz eher mit einem Wechsel zum FC Bayern oder FC Chelsea in Verbindung gebracht. 

Update, 11.06.2020, 11:18 Uhr

Ein möglicher Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea rückt näher: Laut "Sport Bild"-Reporter Christian Falk verhandelt der Nationalspieler derzeit mit den Blues und kann sich einen Wechsel nach London vorstellen.

An Havertz sind demnach allerdings weiterhin auch Real Madrid, der FC Barcelona, der FC Bayern, Manchester United und Newcastle United, das dank seiner neuen Besitzer im Geld schwimmt, interessiert.

Kommt ein Wechsel des 21-Jährigen zu Chelsea wirklich zustande, trifft er beim Tabellenvierten der Premier League wohl auch auf seinen DFB-Kollegen Timo Werner. Der Angreifer von RB Leipzig soll ebenfalls vor einem Wechsel zu Chelsea stehen.

Update 11.06.2020, 07:25 Uhr

Der frühere Manager Reiner Calmund ist überzeugt, dass sein Ex-Klub Bayer Leverkusen Kai Havertz nicht für weniger als 100 Millionen Euro gehen lässt.

"Der Transfermarkt wird sich etwas beruhigen und die Leverkusener haben die Vorstellung 100 Millionen für ihn zu kassieren. Die Leverkusener Dreifaltigkeit hat entschieden, wir verkaufen den nicht für einen billigeren Preis", sagte der 71-Jährige bei "RTL".

Mit "Dreifaltigkeit" meint Calmund die Leverkusener Geschäftsführer Rudi Völler und Fernando Carro sowie Aufsichtsratschef Werner Wenning, "der über die Zahlen guckt. Wenn der genau wie die anderen zwei sagt, wir werden nicht für billiger verkaufen, dann ist das ein unumstößliches Gesetz. So geht Leverkusen damit auf dem Markt um", sagte Calmund.

Auch vom Interesse des spanischen Top-Klubs FC Barcelona wisse der Ex-Funktionär. Für die Katalanen würde eine Havertz-Verpflichtung aber "nicht möglich sein, die haben nicht genügend Kohle", sagte Calmund.

"Ich weiß von Entscheidungsträgern aus Barcelona, dass man den gerne hätte, aber dass man dafür gerne ein paar Spieler eintauschen würde. Diese Spieler haben hohe Gehaltsforderungen, das wird Bayer Leverkusen nicht mitmachen."

Havertz besitzt in Leverkusen noch einen Vertrag bis Sommer 2022.

Update 09.06.2020, 22:00 Uhr

Rudi Völler sieht Bayer Leverkusen im Transfergerangel um Jungstar Kai Havertz "in einer guten Position".

Es gebe permanent Spekulationen, und das werde auch noch zunehmen, "wenn er so spielt wie jetzt", sagte Bayer Leverkusens Sportchef in der "ARD" am Rande des Pokal-Halbfinals beim 1. FC Saarbrücken.

"Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er bei uns bleibt. Wir versuchen, ihm alle Möglichkeiten zu geben, dass er seine Qualitäten abrufen kann. Das hat er in der Rückrunde überragend gemacht", sagte Völler über Havertz, der gegen Saarbrücken wegen Knie- und Muskelbeschwerden pausieren musste.

Zuletzt war über ein Interesse des spanischen Rekordmeisters Real Madrid und des FC Chelsea berichtet worden. Beide Klubs sollen rund 80 Millionen Euro geboten haben. Laut Medienberichten soll Bayer aber nicht bereit sein, den Jung-Nationalspieler unter 100 Millionen Euro abzugeben.

Auch der FC Bayern gilt als Interessent an dem 20-Jährigen, der noch bis 2022 an Bayer gebunden ist.

Update 09.06.2020, 7:45 Uhr

Der FC Chelsea bläst zur nächsten großen Transferoffensive. Nachdem die Blues den Kauf von Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam) bereits eingetütet haben und sich auch mit Timo Werner (RB Leipzig) einig sein sollen, nehmen die Londoner laut exklusiven "Daily Mail"-Informationen nun Kai Havertz ins Visier.

Trotz großer Konkurrenz auf dem Markt sei Havertz der Spieler, den die CFC-Verantwortlichen wollen, schreibt die Zeitung. Laut "Daily Mail" hat das aggressive Vorgehen der Blues auf dem Transfermarkt vor allem einen Grund: Sie wollen den Rückstand, den sie sich durch die Transfersperre im vergangenen Sommer eingehandelt haben, nun wieder ausgleichen. 

Beim FC Chelsea sehen sie Havertz offenbar als Nachfolger für die scheidenden Pedro (32) und Willian (31). Sowohl der Vertrag des Spaniers als auch der Kontrakt des Brasilianers läuft am Saisonende aus. Ein Abschied ist laut diversen Medienberichten wahrscheinlich. Havertz könnte die entstehende Lücke füllen.

Update 07.06.2020, 11:40 Uhr

Wie geht es für Kai Havertz weiter? "kicker"-Chefredakteur Karlheinz Wild weiß offenbar mehr und hat im "Sport1-Doppelpass" aus dem Nähkästchen geplaudert.

Demnach ist ein Wechsel nach Italien oder zu Paris Saint-Germain kein Thema für den Leverkusen-Star. Vielmehr bleiben die vier großen Klubs in England im Rennen (Manchester United und City, FC Liverpool und der FC Chelsea), ebenso wie die spanischen Bewerber.

Allerdings sei ein Wechsel zum FC Barcelona aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten der Katalanen nahezu ausgeschlossen. Bliebe also lediglich Real Madrid als La-Liga-Ziel.

Dass es für Havertz definitiv beim FC Bayern weitergeht, glaubt Wild nicht. Ein Transfer nach München sei zwar nicht ausgeschlossen, habe aber keine "volle Priorität" im Denken des Werkself-Kickers, der noch bis 2022 bei Bayer unter Vertrag steht.

Ein Grund dafür sei, dass die Münchner sich in der Schwächephase des Offensivspielers zu Beginn der aktuellen Saison in ihrem Werben zurückgezogen hätten und dieses erst wieder intensiviert haben, als Havertz sich beträchtlich steigerte.

Leverkusen hofft derweil weiter auf einen Verbleib des Nationalspielers. "Wir haben die Hoffnung und würden uns wünschen, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielt", sagte Sportdirektor Simon Rolfes im "Sport1-Doppelpass".

Update 05.06.2020, 17:04 Uhr

Glaubt man einem Bericht der seriösen britischen Tageszeitung "Independent", dann wird Kai Havertz ab der kommenden Saison das Trikot des FC Bayern München tragen.

Demnach soll der deutsche Rekordmeister im Transferpoker um den Youngster mittlerweile klar die Nase vorn haben. Die Verantwortlichen seien zuversichtlich, die europäische Konkurrenz, darunter Manchester United, den FC Liverpool und Real Madrid, im Sommer auszustechen.

Schon "in den kommenden Wochen" solle Havertz' Wechsel an die Säbener Straße festgezurrt werden, heißt es. Der 20-Jährige tendiere eindeutig zum FC Bayern, mit dem die Gespräche weiter fortgeschritten seien als mit allen anderen Interessenten.

Laut "Independent" haben sich die Leverkusen-Bosse bereits damit abgefunden, dass ihr Top-Spieler nach der Saison geht. Rudi Völler und Co. streben angeblich eine zeitnahe Lösung an, um selbst besser planen zu können, was den Münchnern wiederum zugutekommen soll.

Update 04.06.2020, 19:10 Uhr

Die Schlagzahl im Poker um Nationalspieler Kai Havertz erhöht sich, je näher die Bundesliga-Saison 2019/20 auf ihr Ende in diesem Monat zusteuert. Neben dem FC Bayern gelten vor allem Real Madrid und Manchester United als heiße Kandidaten für einen Wechsel des deutschen Ausnahmetalents. Die Königlichen aus der spanischen Hauptstadt sollen dessen Klub Bayer Leverkusen laut "Bild" ein äußerst attraktives Angebot unterbreitet haben.

Demnach will Real Bayer 04 bereits in diesem Sommer 80 Millionen Euro für Havertz bezahlen, den Spieler aber noch für eine Saison in Leverkusen "parken", damit der 20-Jährige auch in der kommenden Spielzeit unterm Bayern-Kreuz kicken kann. Die Leverkusener Chefetage soll den Deal aber zunächst abgelehnt haben, da die Rheinländer angeblich unbedingt eine dreistellige Summe für den Offensivspieler haben wollen.

Die Manchester Evening News berichtet hingegen auf Berufung eigener Quellen, dass Havertz offen für einen Wechsel zu Manchester United sei. Demnach sehe der Nationalspieler einen Wechsel in die Premier League am Ende dieser Saison als "sehr realistische" Option an.

Zwar bleibe Jadon Sancho Transferziel Nummer eins der Red Devils, sollte die Verpflichtung des BVB-Youngsters allerdings scheitern sei Havertz eine ernst zu nehmende Alternative. Wesentlich günstiger als der Engländer dürfte das deutsche Top-Talent allerdings nicht werden.

Update, 04.06.2020, 06:22 Uhr

Die Zeit von Kai Havertz bei Bayer Leverkusen neigt sich dem Ende zu. Das berichtet der "kicker". Demnach plant das Top-Talent "für die kommende Saison den nächsten Karriereschritt", ein Verbleib bei Bayer Leverkusen schätzt das Fachmagazin als unwahrscheinlich ein.

Als neue Arbeitgeber werden Real Madrid, der FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, der FC Chelsea und der FC Bayern gehandelt. Der deutsche Rekordmeister gilt im Poker um den 20-Jährigen aber nur als Außenseiter.

Zum einen sei Havertz für Bayern "allenfalls eine Option", zum anderen hat auch Havertz bislang nicht das Gefühl, dass der FC Bayern ihn unbedingt will. "Klar in Richtung München" gehe Havertz Tendenz daher nicht, vermeldet "kicker" mit Verweis auf "absolute Insider". 

Der Deal hängt demnach allerdings noch an einer weiteren Personalie. Verlängert Thiago an der Isar, wäre ein Kauf des Youngsters finanziell ohnehin nicht mehr zu stemmen.

Update, 03.06.2020, 16:50 Uhr

Rudi Völler hofft trotz anhaltender Transferspekulationen auf einen Verbleib von Kai Havertz. "Ich hab immer so eine kleine Hoffnung, dass wir ihn hier noch ein Jährchen behalten können und dürfen", sagte der Bayer-Sportchef in einem "Sky"-Interview. Der von mehreren Klubs umworbene Havertz ist vertraglich bis 2022 an Leverkusen gebunden.

Völler befürchtet nicht, dass die durch die Corona-Krise verursachte Unsicherheit auf dem Transfermarkt den Preis für den 20 Jahre alten Mittelfeldspieler deutlich senkt: "Dass da sicherlich der Transfermarkt ein bisschen anders sein wird, oder vielleicht teilweise ein bisschen eingebrochen ist, das gilt sicherlich für viele Spieler, aber nicht für Künstler wie Kai Havertz."

Mit den Spekulationen um einen Transfer bereits in diesem Sommer gehe der Verein "gelassen" um, obwohl sie sich nach den starken Leistungen von Havertz in den vergangenen Wochen noch verstärkt haben. "Es ändert nichts an der Tatsache, dass er sowieso schon ein Weltklassespieler ist, das war er vorher schon. Jetzt ist die Aufmerksamkeit noch mehr auf ihm."

Update, 03.06.2020, 07:02 Uhr

Ein Transfer zum FC Bayern in diesem Sommer ist schwer vorstellbar, urteilte Ex-Präsident Uli Hoeneß zuletzt gegenüber "BR". Schließlich liegt die Ablöseforderung von Bayer Leverkusen trotz Coronakrise noch immer bei rund 100 Millionen Euro. Und schließlich arbeiten die Münchner am Transfer von Leroy Sané, der in eine ähnliche Preiskategorie fällt. Havertz, der als Wunschspieler von Bayern-Coach Flick gilt, soll nach Meinung der Bayern-Bosse dann im Sommer 2021 geholt werden.

Doch Kai Havertz hat auch andere Optionen. Berichten aus Spanien zufolge sind längst auch Real Madrid und der FC Barcelona ins Rennen um den 20-Jährigen eingestiegen. Ob die Königlichen im Sommer ernst machen, hängt wohl zunächst davon ab, wie der jetzige Kader bestehen bleibt und ob Platz für den deutschen Nationalspieler gemacht wird.

Wie "Sport Bild" berichtet, will sich der offensive Mittelfeldspieler im Juli oder August entscheiden, wie er sich seine Zukunft vorstellt. Dass Havertz Bayer Leverkusen in nicht allzu ferner Zukunft den Rücken kehrt, gilt demnach als beschlossen. Unklar sei lediglich, ob er im Sommer 2020 ins Ausland oder im Sommer 2021 zum FC Bayern wechselt.

So oder so trägt der FC Bayern das Risiko, dass sich der Bayer-Star für einen baldigen Wechsel entscheidet.

Update, 02.06.2020, 10:12 Uhr

Wie lange bleibt Kai Havertz noch bei Bayer Leverkusen? Laut Ex-Manager Reiner Calmund sollte der deutsche Nationalspieler nicht schon im Sommer wechseln. Einen Deal mit dem FC Bayern könnte dennoch schon verhandelt werden.

"Als ehemaliger Bayer-Manager hoffe ich egoistisch, dass Havertz noch ein Jahr in Leverkusen spielt und dann zu den Bayern geht. Die beiden Vereine könnten jetzt einen Vertrag machen, vielleicht über 90 Millionen Euro", sagte der 71-Jährige zu "Bild".

Leverkusen würde dadurch "trotzdem sehr viel Geld bekommen und hätte Havertz noch eine Saison". Für Bayern, Bayer, Havertz und die Bundesliga wäre das "eine Win-Win-Win-Win-Situation".

Update 01.06.2020, 16:37 Uhr

Zuletzt kursierten Gerüchte, Real Madrid sei als eines der wenigen Top-Teams nicht an einer Verpflichtung von Kai Havertz von Bayer Leverkusen interessiert, "Don Balon" will nun erfahren haben, warum die Königlichen den 20-Jährigen verschmähen.

Demnach zählt Real-Präsident Florentino Pérez nämlich durchaus zu den großen Befürwortern des Bundesliga-Überfliegers, Coach Zinédine Zidane soll einen Transfer hingegen ablehnen. Der einstige Weltfußballer ist dem Bericht zufolge der Ansicht, Havertz passe nicht ins System der Madrilenen. Zidane sucht eher einen "reiferen" Spieler, heißt es.

Update 01.06.2020, 13:33 Uhr

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat sich im englischen Fernsehen zur Personalie Kai Havertz geäußert und den Top-Vereinen der Premier League eine Verpflichtung des 20-Jährigen nahegelegt. "Er ist ein herausragender Spieler und im Moment gibt es nicht viele, die besser sind als er", meinte der heutige TV-Experte in der "Football Show".

Vor allem den englischen Rekordmeister könne sich Hamann als kommende Vereinsstation von Havertz gut vorstellen: "Wenn man sich Manchester United ansieht, ist offensichtlich, dass die in Zukunft neues Personal brauchen. Ich denke, er [Havertz, Anm. d. Red.] würde so ziemlich jedes Team verbessern."

Falls ein Klub bereit sei, im Sommer die von Bayer Leverkusen geforderten 100 Millionen Euro Ablöse für den Youngster zu bezahlen, rechnet Hamann fest mit einem Transfer in diesem Jahr. "Wahrscheinlich wird er Leverkusen dann verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen", so der langjährige Liverpool-Profi.

Update 01.06.2020, 10:20 Uhr

Real Madrid hat sich angeblich aus dem Poker um Kai Havertz zurückgezogen, der FC Bayern legt seinen Fokus auf Leroy Sané: Auch aufgrund dieser Entwicklungen soll sich Manchester United im Kampf um den Noch-Leverkusener in der Pole Position sehen. Das will die "Sun" erfahren haben.

Havertz sei genau der Typ Spieler, den der englische Rekordmeister suche, schreibt das Blatt. In Kombination mit Jadon Sancho soll Havertz in Zukunft die Flügelpositionen bei den Red Devils bekleiden, heißt es weiter.

Eröffnen will Manchester den Poker um Havertz laut der Boulevardzeitung mit einer Offerte in Höhe von rund 55 Millionen Euro. Dass der Premier-League-Klub damit Erfolg haben wird, ist allerdings ausgeschlossen. Die Leverkusener Verantwortlichen hatten stets betont, dass die geforderte Ablöse für den deutschen Nationalspieler im dreistelligen Millionenbereich liegt. 

Update 31.05.2020, 09:25 Uhr

Uli Hoeneß glaubt zwar nicht an einen Transfer von Kai Havertz zum FC Bayern, die Chancen des Rekordmeisters dürften nach den jüngsten Meldungen aus Spanien allerdings gar nicht so schlecht stehen. Der Grund: Real Madrid wird sich in diesem Sommer nicht um den Nationalspieler bemühen.

Der spanische Rekordmeister habe aufgrund der finanziellen Einbußen und ungewissen Zukunft einen Rückzieher gemacht und sich von einem Havertz-Transfer verabschiedet, berichtet die königliche Hauszeitung "Marca". Der 20-Jährige sei zwar Teil des großen Sommer-Transferplans der Madrilenen gewesen, dieser Plan habe sich mittlerweile aber erledigt.

Es sei eine Entwicklung, die niemand im Umfeld des Klubs erwartet habe, schreibt die Zeitung. Nun bleibe es abzuwarten, ob Havertz ein weiteres Jahr warte, um sich Real womöglich im Sommer 2021 anzuschließen. Die Chancen, so heißt es, seien jedoch gering. 

Update 24.05.2020, 10:04 Uhr

Kai Havertz präsentiert sich seit dem Restart der Bundesliga in absoluter Gala-Form. Zwei Doppelpacks hat der 20-Jährige in den beiden Spielen seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs für Bayer Leverkusen erzielt. Der Offensivmann sorgt mit seinen Teamkollegen dafür, dass die Werkself mittlerweile ein heißer Anwärter auf die Champions-League-Qualifikation ist.

Die Spekulationen um die sportliche Zukunft von Havertz nehmen nach den Top-Leistungen des Nationalspielers immer weiter an Fahrt auf. Das Objekt der Begierde äußerte sich nach dem 4:1-Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach jetzt einmal persönlich zur Situation.

"Klar wird im Moment viel spekuliert, aber das ist ja auch ganz normal. Im Moment stehen die Spiele in Leverkusen in meinem Vordergrund und ich versuche mich darauf zu konzentrieren. Am Ende der Saison werden wir dann eine Lösung finden", so der Mittelfeldspieler am "Sky"-Mikro. 

Dass ein möglicher Verbleib bei Bayer direkt an die Qualifikation für die Königsklasse geknüpft ist, wollte Havertz zumindest nicht verneinen: "Ich persönlich will immer Champions League spielen. Das war seit meinem ersten Jahr hier das Ziel und generell ist das für jeden Bundesligaspieler ein Ziel. Abgesehen davon, bin ich Leverkusen sehr dankbar, deswegen möchte ich das jetzt, wo noch so viele Spiel ausstehen, nicht auseinanderbringen." 

Update 20.05.2020, 11:03 Uhr

Zuletzt hab es Gerüchte, Kai Havertz wurde Real Madrid angeboten. Nun schaltet sich Trainer Zinédine Zidane offenbar höchstpersönlich in den Poker um den Nationalspieler ein und macht den angestrebten Wechsel zur Chefsache.

Wie "Le10Sport" berichtet, ist der Real-Coach völlig angetan vom Leverkusen-Youngster und schwärmt regelmäßig von Havertz. Demnach hofft Zidane darauf, dass die Königlichen den Zuschlag bei dem 20-Jährigen erhalten.

Dem Bericht zufolge haben Verantwortliche der Madrilenen bereits Kontakt zu Havertz' Beratern aufgenommen, um einen Transfer auszuloten. 

Update 18.05.2020, 16:16 Uhr

Der langjährige Fußball-Nationalspieler Jens Nowotny hat Borussia Dortmund als möglichen neuen Klub von Bayer Leverkusens Jungstar Kai Havertz ins Gespräch gebracht.

"Bei Bayern München könnte er sich entwickeln, müsste sich aber in erster Linie durchsetzen. Das funktioniert in der heutigen Zeit bei einigen Vereinen besser als bei anderen. Für einen jungen Spieler ist Borussia Dortmund vom Verein und vom Umfeld her vielleicht besser als Bayern München" sagte der 46-Jährige den beiden Portalen "Goal" und "Spox".

Auch ein weiteres Jahr bei Leverkusen, dem früheren Klub Nowotnys, würde dem 20-Jährigen nicht schaden. "Für seine persönliche Entwicklung als Spieler und als Mensch würde es ihm guttun, in einer Umgebung zu sein, in der er sich wohlfühlt - und die hat er in Leverkusen", sagte Nowotny: "Sonst wäre er nicht seit zehn Jahren im Verein."

Havertz müsse sich darüber im Klaren sein, ob und wie er bei seinem neuen Verein reifen könne. "Er braucht einerseits einen Trainer wie Jürgen Klopp, Pep Guardiola oder José Mourinho, der ihn weiterbringen kann. Andererseits muss ein solcher Trainer eben auch bei einem Verein arbeiten, bei dem er sich entwickeln kann", so Nowotny.

Update 18.05.2020, 09:24 Uhr

Übersetzungsfehler oder neue Hammer-Offerte? Nachdem "Sport1" unlängst von der Möglichkeit eines Tauschdeals zwischen dem FC Barcelona und Bayer Leverkusen berichtet hatte (siehe Eintrag vom 14.05.2020), legt das niederländische Portal "voetbalkrant" jetzt noch einen drauf.

Demnach könnte Barca nicht einen der drei gehandelten Spieler (Emerson, Carles Alená, Marc Cucurella) für Havertz bieten, sondern gleich das ganze Trio!

Ob "voetbalkrant" sich auf exklusive Informationen beruft, ist nicht bekannt. Eine Fehldeutung der "Sport1"-Meldung könnte eine Erklärung sein. So oder so dürfte Bayer wenig Interesse an diesem Transfermodell haben.

Update 17.05.2020, 12:35 Uhr

Kai Havertz steht auf der Liste etlicher Top-Klubs. Nachdem sich zuletzt Anzeichen für einen Wechsel zum FC Bayern oder zum FC Barcelona verdichteten, kommt mit Real Madrid nun ein neuer Konkurrent hinzu.

Laut dem vereinsnahen Portal "Defensa Central" wurde Havertz den Königlichen nämlich über einen Unterhändler angeboten. Bislang gibt es aber noch keine Informationen darüber, wie die Real-Verantwortlichen auf den Vorstoß reagiert haben.

Ob in Madrid überhaupt Platz im offensiven Mittelfeld ist, hängt jedoch auch von der Zukunft von James Rodríguez ab. Der ehemalige Profi des FC Bayern könnte den spanischen Hauptstadt-Klub im Sommer verlassen.

Update, 14.05.2020, 09:48 Uhr

Um Bayer Leverkusen einen Verkauf von Kai Havertz schmackhaft zu machen, soll der FC Barcelona mittlerweile bereit sein, einen Spieler abzugeben und auch noch eine Ablöse zu bezahlen.

Nach Informationen von "Sport1" haben die Katalenen ihre Bereitschaft erklärt, Rechtsverteidiger Emerson in Richtung Leverkusen ziehen zu lassen. Der 21-jährige Defensivmann steht aktuell bei Betis Sevilla unter einem Leihvertrag, hat bei Barca aber noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2024. 

Auch Carles Alená (ebenfalls an Betis Sevilla ausgeliehen) und Marc Cucurella (derzeit an den FC Getafe ausgeliehen) gelten als Tauschkandidaten. 

Die Entscheidung, ob es zu einem XXL-Transfer im Sommer mit Nationalspieler Havertz kommen wird, ist noch immer nicht final getroffen und hängt auch vom Spieler selbst ab. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hat sich der Kreativspieler selbst noch immer nicht festgelegt. 

Der FC Barcelona hingegen kann sich einen Sommertransfer des 20-Jährigen immer besser vorstellen. So soll Havertz bekanntlich schon mehrfach von Barca-Scouts vor Ort gesichtet worden sein.

Update, 13.05.2020, 06:22 Uhr

Die Corona-Krise zeigt bereits jetzt, dass sich der brodelnde Transfermarkt zumindest vorerst wohl merklich abkühlen wird, Bayer Leverkusen will angeblich dennoch an seiner Marschroute in der Causa Kai Havertz festhalten.

In einer Sitzung der Bayer AG werden die Geschäftsführer Fernando Carro und Rudi Völler am Donnerstag intern die Ansage erneuern, dass Havertz die Werkself nicht für eine Ablöse unterhalb von 100 Millionen Euro verlassen dürfe. Das berichtet die "Sport Bild".

Demnach wurde der 20-Jährige, dessen Vertrag im Sommer 2022 endet, sogar bereits in Kenntnis gesetzt. Dem Bericht zufolge rückt ein Wechsel nach der Saison damit "in weite Ferne". Glaubt man DFB-Legende Michael Ballack, ist das für das Offensivtalent allerdings bei Weitem kein Nachteil.

"Die Rahmenbedingungen dort sind für junge Top-Spieler und ihre Weiterentwicklung perfekt", erklärte Ballack der "Sport Bild". "Leverkusen bietet zudem ein behutsames Umfeld, als Spieler kann man auch mal Fehler machen, ohne gleich in den Mittelpunkt der Kritik zu geraten. Das sollte man zu schätzen wissen."

Ballack weiß, wovon er spricht. Über den Chemnitzer FC und den 1. FC Kaiserslautern wechselte der einstige Mittelfeldspieler 1999 zur Werkself, wo er sich zum absoluten Weltstar mauserte und für Engagements beim FC Bayern und dem FC Chelsea empfahl.

Update, 06.05.2020, 8:10 Uhr

Der FC Bayern schränkt seine Bemühungen um Kai Havertz ein. Da der Transfer von Leroy Sané in diesem Sommer mit aller Macht vorangetrieben werden soll, spielt der Leverkusener in den Planungen des Rekordmeisters nur noch eine untergeordnete Rolle. Das berichtet die "Sport Bild".

Gleichwohl sollen die Münchner weiterhin sehr am jungen Nationalspieler interessiert sein. Auch Havertz würde nach Informationen der Blatts gerne in den kommenden Monaten wechseln. Die vom Werksklub geforderte Ablöse in Höhe von rund 100 Millionen Euro schließe einen Transfer im Sommer 2020 aber mehr oder weniger aus, heißt es. 

Update, 30.04.2020, 15:17 Uhr

Im Poker um Kai Havertz setzt der FC Bayern offenbar auf Chefscout Marco Neppe. Laut "Sport1" arbeitet der 33-Jährige gemeinsam mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic an einer Verpflichtung des Nationalspielers.

Neppe, der eine Leverkusener Vergangenheit hat, war schon an den Top-Transfers von Serge Gnabry, Niklas Süle, Joshua Kimmich und Leon Goretzka entscheidend beteiligt.

Update 28.04.2020, 08:54 Uhr

Bekommt der FC Bayern München Konkurrenz im Werben um Kai Havertz? Bislang wurden dem deutschen Rekordmeister die besten Karten beim Offensivmann von Bayer Leverkusen zugerechnet. Doch nach Informationen von "The Athletic" hat auch der FC Chelsea die Fühler nach Havertz ausgestreckt.

Laut dem Bericht sollen sich die Blues intensiv mit dem 20-Jährigen beschäftigen. Der DFB-Kicker soll schon mehrfach gescoutet worden sein, gilt jedoch nur als Plan 1B.

Denn Havertz soll nur dann an die Themse wechseln, wenn ein angedachter Transfer von Coutinho platzt. Der Brasilianer, der zur Zeit noch vom FC Barcelona an den FC Bayern ausgeliehen ist, wird seit Längerem mit einem Wechsel (zurück) in die Premier League in Verbindung gebracht, wo er einst beim FC Liverpool für Begeisterung sorgte.

Update 23.04.2020, 08:08 Uhr

Der FC Bayern München hat sich in den letzten Tagen in Schweigen gehüllt, wie es um die Bemühungen um Kai Havertz steht und ob es bereits detailreiche und fortschreitende Gespräche gegeben hat.

Der "kicker" berichtete nun darüber, wie groß das Interesse des deutschen Rekordmeisters wirklich am Nationalspieler sein soll. Angeblich sind die Münchner bereit, gleich zwei der derzeitigen Mittelfeldstars abzugeben, um Havertz an die Säbener Straße zu bekommen. Sowohl Correntin Tolisso als auch Philippe Coutinho können demnach im Sommer gehen.

Tolisso soll "erster Kandidat" auf einen bevorstehenden Abschied sein, wenngleich der Franzose noch zwei Jahre Vertrag beim FC Bayern besitzt. Manchester United gilt hier weiterhin als mögliche Option.

Um Havertz vollends von einem ligainternen Wechsel aus Leverkusen zu überzeugen und den nötigen finanziellen Spielraum zu haben, soll auch das Leihgeschäft mit Barcelonas Coutinho nach der laufenden Spielzeit enden und von einem Kauf des Brasilianers Abstand genommen werden. 

Update 20.04.2020, 11:37 Uhr

Manchester United steigt laut "Evening Standard" endgültig ins Rennen um Kai Havertz ein. Der Bayer-Star stehe auf der Shortlist von Teammanager Ole Gunnar Solskjaer. Im Sommer wolle der englische Rekordmeister vor allem Nachschub für die Offensive finden.

Neben Verstärkung für die Außen wird ein kreativer Mittelfeldspieler dringend gesucht. Während Havertz für die Zentrale eingeplant sei, gibt es auf den Flügeln gleich drei Kandidaten: BVB-Star Jadon Sancho, James Maddison von Leicester City und Jack Grealish von Aston Villa.

Update 18.04.2020, 12:55 Uhr

Ex-Nationalspieler Michael Rummenigge glaubt nicht, dass ein Wechsel von Kai Havertz im Sommer 2020 der richtige Schritt wäre. "Gerade aufgrund der aktuellen Situation würde ich Havertz raten, noch ein, zwei Jahre bei Bayer zu bleiben. Dort kann er sich am besten entwickeln", schrieb der 56-Jährige in seiner "Sportbuzzer"-Kolumne.

Abgesehen davon rechnet Rummenigge auch nicht damit, dass Bayer Leverkusen die Ablösesumme für Havertz bekommt, die sich der Klub vorstellt. Selbst an "60 bis 80 Millionen Euro" glaube er nicht. Die Verantwortlichen des Werksklubs hatten dagegen immer wieder betont, eine dreistellige Millionensumme für Havertz haben zu wollen. 

"In ein, zwei Jahren wäre aus meiner Sicht ein Wechsel zum FC Bayern der nächstbeste Step", wollte Rummenigge einen Wechsel des Youngsters an die Isar für die fernere Zukunft nicht ausschließen. So könne Havertz einen ähnlichen Weg gehen, wie Toni Kroos vor ihm. Überhaupt sei der 20-Jährige "die perfekte Mischung aus Kroos und Ballack, sogar noch etwas schneller als die beiden".

Dass Havertz das Zeug dazu hat, sich beim FC Bayern und auch in der Nationalmannschaft durchzusetzen, steht für den ehemaligen BVB-Profi außer Frage: "Bei Havertz sehe ich absolut die Fähigkeiten, zukünftig die Kapitänsbinde der Nationalmannschaft zu tragen, wenn er weiterhin als Persönlichkeit so reift. Ihm gehört zusammen mit Serge Gnabry und Leroy Sané die Zukunft im DFB-Team."

Update 16.04.2020, 17:28 Uhr

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro rechnet trotz der Coronakrise bei einem möglichen Abgang von Nationalspieler Kai Havertz nicht mit Einbußen bei der Ablösesumme.

"Kai ist ein Topspieler", sagte der 55-Jährige bei "Sky Sport News HD": "Topspieler bleiben wertvoll, weil es davon nicht viele gibt. Ich gehe davon aus, dass sich die Marktwertverluste nicht in den Ablösesummen bei Topspielern niederschlagen." 

Trainer Peter Bosz hatte seinem Starspieler erst Mitte März ein Preisschild von "mehr als 100 Millionen Euro" umgehängt. Es sei klar, dass "andere Vereine froh wären", einen Spieler wie Havertz in ihren Reihen zu haben, erklärte Carro: "Noch sind wir aber froh, ihn zu haben, und würden ihn natürlich gerne möglichst lange bei uns behalten. Man muss hierbei aber auch den Wunsch des Spielers respektieren."

Havertz, dessen Vertrag bei den Rheinländern noch bis 2022 läuft, wird neben dem deutschen Meister FC Bayern auch mit zahlreichen europäischen Topklubs in Verbindung gebracht. Einen Wechsel ins Ausland sieht er durchaus als Option. "Ich bin bereit, einen großen Schritt zu machen, und ich mag Herausforderungen. Dazu zählt für mich auch das Ausland", sagte der offensive Mittelfeldspieler der "Sportbild".

Dabei ließ er allerdings offen, wann er die Werkself verlassen möchte. "Leverkusen ist ein toller Verein, ich fühle mich wohl. Das habe ich immer gesagt", betonte Havertz: "Meinen nächsten Schritt in der Karriere will ich aber irgendwann gehen. Das ist mein Anspruch."

Update 15.04.2020, 07:07 Uhr

Kai Havertz von Bayer Leverkusen hat einen Wechsel ins Ausland explizit als Möglichkeit bezeichnet. "Ich bin bereit, einen großen Schritt zu machen, und ich mag Herausforderungen. Dazu zählt für mich auch das Ausland", sagte der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler der "Sport Bild". Havertz hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis Sommer 2022.

Dass überhaupt in den Medien berichtet wurde, er habe sich gegen einen Wechsel ins Ausland entschieden, kann Havertz nicht nachvollziehen. "Ich wundere mich oft, was andere scheinbar alles über mich wissen."

Bis zur Corona-Pause der Bundesliga galt ein Wechsel nach dieser Saison als sicher. Er fühle sich wohl in Leverkusen, es sei ein toller Verein, sagte Havertz. "Meinen nächsten Schritt in der Karriere will ich aber natürlich irgendwann gehen. Das ist mein Anspruch."

Als großer Interessent an einem Transfer gilt grundsätzlich der FC Bayern. Dem deutschen Rekordmeister war dem Vernehmen nach aber die von Bundesliga-Konkurrent Leverkusen angepeilte Ablösesumme von mehr als 100 Millionen Euro deutlich zu hoch. Trainer Hansi Flick gilt als Bewunderer des Offensivspielers.

Update 11.04.2020, 09:22 Uhr

Das Werben um Leverkusens Nationalspieler Kai Havertz sieht Rudi Völler derzeit gelassen, sowohl Verein, Berater als auch der 20 Jahre alte Bayer-Profi gingen entspannt mit der aktuellen Situation um.

"Er ist der beste deutsche Spieler der nächsten zehn Jahre und daran wird sich auch nichts ändern. Wir sind froh, dass wir ihn haben - jetzt und vielleicht auch in der nächsten Saison", sagte Völler. Der Vertrag des Offensivspielers, der von der Saison-Unterbrechung wieder starke Leistungen gezeigt, läuft Ende Juni 2022 aus.

Update 09.04.2020, 08:15 Uhr

Nachdem "Sky" vor wenigen Tagen noch behauptete, der FC Bayern sei für Kai Havertz "nach wie vor eine Option", geht der Sender nun einen Schritt weiter und erklärt in Person von "Transfer-Experte" Marc Behrenbeck: "Flick will Havertz, Havertz will zu den Bayern, alles hängt am Ende vom Finanziellen ab." Aufgrund des hohen Preisschilds läge die Wahrscheinlichkeit für einen Deal lediglich bei "50:50".

"Leverkusen-Experte" Marco Wiefel geht dagegen "nicht davon aus, dass Havertz in diesem Sommer nach München wechselt". Somit bleibt es bei der oft zitierten Rechnung: Nichts Genaues weiß man nicht.

Ein Wechsel nach England ist für Havertz laut "Sky"-Infos übrigens auch möglich. Der Nationalspieler könne sich ein Engagement auf der Insel vorstellen, heißt es.

Update, 31.03.2020, 09:15 Uhr

Nachdem der "kicker" zuletzt berichtete, dass Kai Havertz nicht zum FC Bayern wechseln möchte, will "Sky" nun erfahren haben, dass der deutsche Rekordmeister sehr wohl "nach wie vor eine Option" für den Nationalspieler sei, die Verhandlungen zwischen dem Leverkusener Mittelfeld-Ass und den Bayern derzeit allerdings wegen der Coronavirus-Krise auf Eis liegen.

Demnach ist die Entscheidung, wo es Havertz im Sommer hinzieht weiterhin völlig offen. Feststehe nur, dass er die Werkself zum Saisonende verlassen wolle, um den nächsten Karriere-Schritt zu gehen. Neben dem FC Bayern buhlen unter anderem auch Real Madrid und Manchester United um die Dienste des 20-jährigen Youngster.

Aufgrund der Corona-Krise ist es dem Bericht zufolge allerdings ausgeschlossen, dass ein Klub bereit sein wird, über 100 Millionen Euro für Havertz auf den Tisch zu legen.

Update, 26.03.2020, 7:40 Uhr

Nächste Wende im Poker um Kai Havertz: Der Nationalspieler möchte laut "kicker" nicht zum FC Bayern wechseln. Zwar haben die Münchner weiterhin großes Interesse am Noch-Leverkusener, allerdings ziehe es den 20-Jährigen nicht an die Isar. Der Rekordmeister sei nicht das "Wunschziel" des Ausnahmetalents, schreibt das Magazin. Die so oft zitierte "Ellbogengesellschaft" an der Säbener Straße soll Havertz zu dieser Einschätzung bewogen haben.

Der Haken: Der "kicker" berichtet, dass der FC Bayern für Havertz im Sommer 2020 die einzige Wechsel-Option sein könnte. Andere Klubs wie der FC Liverpool, Juventus Turin oder Real Madrid kommen als Abnehmer aus diversen Gründen derzeit nicht infrage. Ein Grund ist der hohe Preis, den der Werksklub verlangt. Für viele Topklubs sei es schwierig, 100 Millionen Euro und mehr für einen Spieler auszugeben, der international noch nicht den Status eines Superstars erlangt hat.

Stand heute, so der "kicker", wird Kai Havertz Bayer Leverkusen im Sommer nicht verlassen - zumindest nicht für die vom Klub erhofften 100 Millionen Euro.

Viel mehr spreche derzeit dafür, dass der 20-Jährige seinen Vertrag (bis 2021) noch einmal verlängert, sich im Gegenzug aber eine Ausstiegsklausel zusichern lässt. Ein Modell, auf das auch RB Leipzig bei Timo Werner zurückgegriffen hat. In diesem Fall könnte der Mittelfeldspieler im Sommer 2021 wieder für deutlich mehr Klubs interessant werden und sich seinen kommenden Arbeitgeber mehr oder weniger aussuchen. 

Update, 25.03.2020, 08:50 Uhr

Obwohl die Preise auf dem Transfermarkt im Zuge der Coronavirus-Pandemie purzeln könnten, rückt Bayer Leverkusen offenbar nicht von seiner 100-Millionen-Euro-Forderung für Kai Havertz ab. Das berichtet "Sport Bild".

Fraglich ist allerdings, ob Interessenten wie der FC Bayern München dadurch angesichts der aktuellen Situation abgeschreckt werden könnten.

Das Blatt spekuliert jedoch zudem, dass Havertz (Vertrag bis 2022) sich von sich aus noch ein weiteres Jahr zu Bayer bekennen könnte.

Hintergrund: sein gutes Verhältnis zur Mannschaft und zu Trainer Peter Bosz, der dem 20 Jahre alten Nationalspieler auch während dessen schwacher Hinrunde immer das Vertrauen schenkte.

Update, 24.03.2020, 09:12 Uhr:

Spielerberater Jörg Neblung glaubt, dass Leverkusens Shootingstar Kai Havertz - so wie etliche andere Fußballer - seine Zukunftsplanungen aufgrund der Corona-Pandemie und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Konsequenzen umgeschmissen haben könnte.

"Bei Spielern, die noch langfristig unter Vertrag stehen, dürfte es zu einem Umdenken kommen", sagte der Agent, der unter anderem Robert Enke betreute, gegenüber der "WAZ". Und auch die Verantwortlichen der Werkself dürften laut Neblung darauf aus sein, dass ihr Ausnahmespieler aufgrund der Rezession nicht unter Wert wechselt.

"Wenn Bayer Leverkusen für einen Kai Havertz keine 100 Millionen Euro mehr bekommt, wird der Verein überlegen, ob sie ihn nicht doch vorerst halten", führte der Berater aus. Zuletzt hieß es in der "Sport Bild", dass beim FC Bayern aufgrund der hohen Ablösesumme nicht gerade Begeisterungsstürme herrschen.

Update 21.03.2020, 18:30 Uhr

Dass der FC Bayern München Interesse an den Diensten von Kai Havertz von Bayer Leverkusen haben soll, geistert seit Monaten durch die Medien, ausgerechnet ein italienischer Journalist will nun jedoch sogar konkrete Zahlen des Deals erfahren haben.

Der deutsche Rekordmeister offeriere Havertz einen Fünfjahres-Vertrag und biete dem 20-Jährigen acht Millionen Euro pro Jahr, berichtet Nicolò Schira. 

Schwieriger dürfte es allerdings ohnehin werden, eine Einigung mit Havertz' derzeitigen Arbeitgeber Leverkusen zu finden. Für den deutschen Nationalspieler soll Bayer über 100 Millionen Euro fordern. Eine Summe, die in München "Sport Bild" zufolge nicht wirklich Begeisterungsstürme hervorruft.

Bayer Leverkusen: Peter Bosz rechnet mit Abgang von Kai Havertz

Update 18.03.2020, 6:40 Uhr

Bei Bayer Leverkusen gehen sie fest von einem Abschied von Kai Havertz im Sommer 2020 aus. Laut Trainer Peter Bosz rechnet der Werksklubs mit einer Ablöse von "über 100 Millionen Euro". Die Verantwortlichen des FC Bayern teilen diese Einschätzung aber offenbar nicht.

Keine Zweifel gibt es beim Rekordmeister, was die Qualität des Nationalspielers angeht. Die "Sport Bild" berichtet, dass sowohl Sportchef Hasan Salihamidzic als auch Hansi Flick große Befürworter des 20-Jährigen sind. Auch aus diesem Grund versuchten die Münchner schon im Sommer 2019, Havertz von einem Wechsel an die Isar zu überzeugen. Im Sommer 2020 startet der FC Bayern den nächsten Versuch.

Wie so oft, hängt allerdings auch dieser Transfer fast einzig und allein vom Geld ab. Die Verantwortlichen in München glauben angeblich nicht, dass 100 Millionen Euro für einen Havertz-Transfer realistisch sind. Es gebe in München Zweifel, ob mögliche Konkurrenten wie der FC Liverpool und der FC Barcelona tatsächlich bereit wären, einen dreistelligen Millionenbetrag für den jungen Mittelfeldspieler zu zahlen, behauptet die "Sport Bild".

Sollte sich die Einschätzung der Bayern bewahrheiten, könnte sich der Leverkusener Wunsch von einem 100-Millionen-Transfer im Sommer in Luft auflösen.

Update 14.03.2020, 16:08 Uhr

Kai Havertz steht bei zahlreichen Spitzenvereinen ganz oben auf der Liste, wenn es um die potenziellen Sommer-Neuzugänge geht. Sein Trainer bei Bayer Leverkusen, Peter Bosz, geht schon jetzt fest von einem Abschied des 20-Jährigen aus.

"Seine Torbeteiligungen und Tore steigen wieder an. Im kommenden Sommer wird er nicht zu halten sein", so Bosz gegenüber "Algemeen Dagblad": "Das wird ein Transfer von 100 Millionen. Was rede ich. Über 100 Millionen."

Von den Einnahmen aus dem Havertz-Transfer will der Niederländer den Kader "auf drei oder vier Positionen" verstärken. Bosz freut sich bereits auf die kommende Wechselperiode: "Das wird sehr interessant."

Update 13.03.2020, 19:47 Uhr

Erst Real Madrid, jetzt Juventus Turin? Das Portal "calciomercato" berichtet, dass der italienische Rekordmeister seine Bemühungen um Kai Havertz einstellt.

Zwar verfolgt Juve den Mittelfeldspieler laut des Berichts schon seit vielen Jahren und ist auch weiterhin an einer Verpflichtung interessiert. Dennoch haben die Bianconeri angeblich entschieden, am Wettbieten nicht teilzunehmen.

Da die Werkself bis zu 100 Millionen Euro für Havertz verlangen könnte, will Juve erst gar nicht in den Poker einsteigen. Diese Summe sei für die Turiner "unerreichbar". Auf ein niedrigeres Angebot verzichtet die Alte Dame allein schon aufgrund der zahlreichen Interessenten. 

Update 12.03.2020, 18:23 Uhr

Gute Nachrichten für den FC Bayern? Das spanische Portal "El Desmarque" berichtet, dass sich Real Madrid aus dem Poker um Kai Havertz zurückgezogen hat. Grund: Der deutsche Nationalspieler ist den Königlichen schlicht zu teuer.

Weiterhin gute Karten sollen allerdings Jürgen Klopp und der FC Liverpool haben. Klopp könnte bei einem Transfer zum entscheidenden Faktor werden, orakelt "El Desmarque".

Konkurrenz für FC Bayern und BVB? Auch der FC Liverpool will Kai Havertz

Update 18.02.2020, 08:51 Uhr

Rudi Völler geht offenbar von einem Abschied von Kai Havertz im Sommer aus. "Ich bin froh, dass wir ihn dieses Jahr noch gehalten haben", sagte der Sportgeschäftsführer von Bayer Leverkusen bei "Nitro", "wie es im Sommer aussieht, das werden wir dann sehen."

Völler weiß, dass es schwer wird, Havertz zu halten. "Er hat noch Vertrag bis 2022 - das sind natürlich die klassischen Fakten", so der Weltmeister von 1990, der vor der laufenden Saison bereits intensive Überzeugungsarbeit leisten musste.

"Im Sommer gab es schon Interesse, aber wir haben ihm erklärt, dass es ihm guttut, wenn er noch ein Jahr bei uns bleibt. Und das war auch eine richtige Entscheidung."

Der 20 Jahre alte Havertz gilt als das größte Talent des deutschen Fußballs. Der gebürtige Aachener befand sich jedoch in der Hinrunde in einem Formtief. Im Dezember wurde er bei seiner Auswechslung im Heimspiel gegen Hertha BSC (0:1) von den eigenen Fans sogar ausgepfiffen.

Dagegen stand offenbar ein 125-Millionen-Euro-Angebot des FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp. Zuletzt hatte Havertz wieder zu seiner alten Stärke gefunden.

Update 10.02.2020, 09:49 Uhr

Nachdem der FC Liverpool in den vergangenen beiden Transferperioden insgesamt gerade einmal gut zehn Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, steht im kommenden Sommer wohl wieder eine größere Offensive bevor. Auf dem Zettel der Reds steht anscheinend auch ein Bundesliga-Spieler, mit dem sich der FC Bayern beschäftigt. 

Wie die englische Zeitung "Daily Express" berichtet, will Jürgen Klopp im Sommer unbedingt einen neuen Spielmacher verpflichten, um seine Mannschaft weiterzuentwickeln. Als Wunschspieler soll der ehemalige BVB-Coach intern Kai Havertz von Bayer Leverkusen benannt haben. Dem Blatt zufolge will der amtierende Champions-League-Sieger das deutsche Mittelfeldass unbedingt verpflichten, sobald das Transferfenster am 1. Juli wieder öffnet. 

Doch auch den Reds ist bewusst, dass Havertz aktuell einer der gefragtesten Spieler in ganz Europa ist. Seit Monaten kursieren Gerüchte um einen Wechsel des Mittelfeldspielers zum FC Bayern. In der Vergangenheit wurden auch Manchester United, sowie die spanischen Top-Klubs Real Madrid und FC Barcelona als mögliche Abnehmer für den 20-Jährigen gehandelt. Die Ablösesumme dürfte dem Bericht nach bei über 100 Millionen Euro liegen. 

Update 09.02.2020, 16:37 Uhr

Der FC Bayern bekommt im Ablösepoker um Kai Havertz offenbar kalte Füße. Wie "Sport1" berichtet, herrscht in den Entscheidungsgremien an der Isar keine Einigkeit mehr darüber, ob Havertz verpflichtet werden soll.

Während sich Trainer Hansi Flick angeblich einen Transfer des Spielmachers wünscht, gibt es bei den Bossen um Sportdirektor Hasan Salihamdzic, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und dessen designierten Nachfolger Oliver Kahn demnach inzwischen Zweifel an dem Top-Talent.

Das Zögern der Münchner ist wohl in erster Linie auf die Ablösesumme zurückzuführen, die Havertz kosten würde. Dem Bericht zufolge plant Leverkusen aktuell mit Einnahmen in Höhe von circa 130 Millionen Euro aus einem Verkauf seines Mittelfeld-Juwels. Eine solche Summe wollen die Bayern-Funktionäre wohl auf keinen Fall bezahlen.

Sofern die Rheinländer an dieser Forderung festhalten, könnte sich der FC Bayern schnell aus den Verhandlungen verabschieden, orakelt der TV-Sender.

Update 07.02.2020, 10:23 Uhr

Beim FC Bayern München ist der Transfer von Leroy Sané immer noch ein heißes Thema. Ex-FCB-Star Dietmar Hamann empfiehlt dem Rekordmeister jedoch eine Alternative aus der Bundesliga. 

Falls Sané im Sommer von Manchester City an die Isar wechselt, wird voraussichtlich eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro fällig. Laut Hamann kein sicheres Unterfangen: Von der Idee, "einen Spieler für 100 Millionen zu holen, wo ich nicht weiß, benimmt er sich oder nicht", riet der 46-Jährige ab.

In einer solchen Größenordnung hätte Hamann einen anderen deutschen Jungspieler im Visier, von dem er sich eine bessere Mentalität verspricht. "Da kann ich den Havertz haben, wo ich weiß, der wird alles tun, um erfolgreich zu sein", erklärte der ehemalige Nationalspieler und ergänzte: "Für mich wäre er das Transferziel Nummer eins."

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