31.07.2021 07:45 Uhr

Pacults Klagenfurt gegen Herzogs Admira

Peter Pacult muss mit seiner Mannschaft in die Südstadt
Peter Pacult muss mit seiner Mannschaft in die Südstadt

Das Duell der zweiten Runde der Bundesliga zwischen der Admira und Aufsteiger Klagenfurt bringt am Samstag auch an der Seitenlinie eine interessante Konstellation. Andreas Herzog trifft auf seinen ehemaligen Kollegen bei Rapid und im ÖFB-Team, Peter Pacult. "Man soll das nicht in den Vordergrund schieben, wir sind nur die, die den Spielern helfen, in der Liga Fuß zu fassen", wollte Pacult davon freilich wenig wissen.

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Der junge Herzog traf bei Grün-Weiß Mitte der Achtziger - zumindest im Training - auf Pacult, später absolvierten die beiden sieben gemeinsame Partien in Österreichs Auswahl. "Wir haben ein gutes Verhältnis", berichtete Pacult über den um neun Jahre jüngeren Herzog. "Er hat einen tollen Weg als Spieler gemacht, und es freut mich für ihn, dass er nun Trainer in Österreich ist. Er hätte sich das schon länger verdient gehabt."

Beide Teams mit Punktgewinn im ersten Spiel 

Beide Teams starteten in der Vorwoche mit einem 1:1 in die Saison, beide durften danach durchaus zufrieden bilanzieren. Die Austria trotzte dem WAC einen Zähler ab, die Admira entführte in der Außenseiterrolle einen Punkt bei der WSG. Diesmal sind die Niederösterreicher aber leicht zu favorisieren. "Wir wollen im ersten Heimspiel gleich eine Mentalität entwickeln, mutig nach vorne spielen und unseren Fans von der ersten Minute an zeigen, dass die drei Punkte in der Südstadt bleiben", bekräftigte Herzog.

In Innsbruck bewahrte Wilhelm Vorsager in der 94. die Gäste vor dem "Nuller", die "Panther" haben Lust auf mehr bekommen. "Nachdem wir in Tirol mit einem Punkt in die Saison gestartet sind, wollen wir jetzt daheim am besten mit einem Dreier nachlegen", sagte Dominik Starkl und warnte vor dem Gegner: "Bei Austria Klagenfurt herrscht als Aufsteiger Euphorie."

Das wiederum wollte Pacult nicht unterschreiben. "Wir haben nicht verloren, das ist das Einzige", stellte er trocken fest. Zumal die Atmosphäre im Kärntner Derby dem Außenseiter zusätzlichen Schub verliehen habe. Mit der Admira stelle sich nun aber eine andere Aufgabe. "Das wird ein ganz anderes Spiel, und die Admira ist noch ein bisschen eine Unbekannte", betonte Pacult.

In der linken Außenverteidigung muss er den rotgesperrten Maximiliano Moreira vorgeben, andererseits rückt Sommer-Zugang Gloire Amanda in den Kader, der nun auch die Spielberechtigung hat. Der 22-jährige Kanadier, der jüngst die "Hermann Trophy" für den besten US-College-Kicker bekam, sei "ein hochtalentierter Spieler. Aber man muss ihn heranführen, er hat ja im College und nicht in der MLS gespielt", berichtete Pacult.

apa

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