19.05.2017 11:15 Uhr

"Frechheit" - Prödl kritisiert FIFA

Kritisiert die Ansetzungen der FIFA: Sebastian Prödl
Kritisiert die Ansetzungen der FIFA: Sebastian Prödl

ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl äußert heftige Kritik an der FIFA. Der Termin des WM-Qualifikationsspiels Irland gegen Österreich am 11. Juni behagt ihm ganz und gar nicht.

Der England-Legionär von Watford schimpfte in der der "Kronen Zeitung": "Der Termin ist nach so einer langen, für viele brutalen Saison eine Frechheit von der FIFA." Drei Wochen liegen für den Steirer zwischen dem Saisonende in der Premier League und dem Länderspiel. "Irgendwann", so Prödl, "werden die Spieler nicht mehr zu ihren Teams kommen."

Die auf Klubebene fast ausschließlich in England engagierten Teamspieler Irlands sind mit der gleichen Problematik wie der Watford-Legionär konfrontiert. Der irische Teamchef Martin O'Neill setzt in der Vorbereitung auf Österreich auf Tests gegen Mexiko (2. Juni) und Uruguay (4. Juni), um seine Spieler im Rhythmus zu bewahren.

ÖFB-Teamchef Marcel Koller zieht sein Team am 31. Mai in Stegersbach zusammen. Außer Torhüter Heinz Lindner, Stürmer Marc Janko und vielleicht Michael Gregoritsch sowie Martin Hinteregger wird kein österreichischer Legionär mehr nach Ende Mai Pflichtspiele für seinen Arbeitgeber zu bestreiten haben.

Lindner steht mit Eintracht Frankfurt im Endspiel des DFB-Pokals, Janko hat mit Meister Basel am 2. Juni die letzte Meisterschaftsrunde vor der Brust, Gregoritsch mit dem HSV oder Hinteregger mit Augsburg möglicherweise die Relegation.

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red

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