07.08.2019 08:48 Uhr

Ist der Hinteregger-Deal ein "Risiko"?

Martin Hinteregger wechselte nicht ohne Nebengeräusche zu Eintracht Frankfurt
Martin Hinteregger wechselte nicht ohne Nebengeräusche zu Eintracht Frankfurt

Dass Martin Hinteregger die Rolle des Fanlieblings auf den Leib geschneidert ist, liegt sicherlich auch daran, dass der Österreicher nicht selten krachend in Fettnäpfchen tritt, auch unpopuläre Meinungen offen kundtut und mit der ein oder anderen Eskapade in die Schlagzeilen gerät. So auch zuletzt, als vor Hintereggers Rückkehr zu Eintracht Frankfurt ein Video auftauchte, das den Verteidiger schwer angetrunken zeigen soll.

Laut "Sport Bild" war es nicht der erste Vorfall des charismatischen Defensivspezialisten. Während seiner Zeit beim FC Augsburg soll es zu weiteren Zwischenfällen gekommen sein. Die Fuggerstädter hätte diese allerdings "verschwiegen", heißt es in den Bericht.

Das Interesse aus Frankfurt, wo Hinteregger, der zuvor mit Augsburg-Coach Manuel Baum aneinandergeraten war, bereits in der Rückrunde 2018/19 kickte, brachte das Video allerdings nicht zum Erliegen. In einem Gespräch sollen die Eintracht-Boss "Hinti" klargemacht haben, dass sie dennoch "weiter auf ihn setzen".

"Sport Bild" untermauert allerdings, dass sich die SGE mit Hinteregger keinen Musterprofi geangelt hat. Der Nationalspieler schwanke in seiner Meinung, verfüge über geringe Eigenmotivation und benötige daher Spieler, an denen "er sich hochziehen" könne, lautet das Urteil.

Mit Hinteregger verpflichte man "auch ein Risiko", wird zudem ein nicht näher benannter Weggefährte im Artikel zitiert. Ein Risiko, das Frankfurt durchaus bewusst sein dürfte, das sich aber lohnen dürfte.

2018/19 bestritt Martin Hinteregger wettbewerbsübergreifend 41 Partien für den FC Augsburg und Eintracht Frankfurt. Vor allem bei den Hessen zeigte der 26-Jährige dabei teilweise überragende Leistungen. Nach einigem Hin und Her folgte zuletzt der feste Wechsel zur Eintracht, wo Hinteregger einen Fünfjahresvertrag unterzeichnete.

 

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