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Nationalspieler Pascal Groß blickt zurück

Beim BVB ging es "teilweise schon mal chaotisch" zu

Pascal Groß (M.) sprang nach seinem BVB-Abschied auf den WM-Zug auf
Pascal Groß (M.) sprang nach seinem BVB-Abschied auf den WM-Zug auf
03. Juni 2026, 12:04

Nationalspieler Pascal Groß verließ Borussia Dortmund im vergangenen Winter nach nur anderthalb Jahren, um erneut für Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion zu spielen. Auf seine Zeit beim BVB blickt der 34-Jährige gerne zurück, wenngleich nicht immer alles einfach war.

"Ich möchte die Zeit beim BVB überhaupt nicht missen, auch wenn es teilweise schon mal chaotisch war", sagt DFB-Spieler und WM-Fahrer Pascal Groß im Interview mit der "Sport Bild" über sein Intermezzo bei Borussia Dortmund.

Groß war im Sommer 2024 zu Schwarz-Gelb gekommen, wo er letztlich nicht immer die hohen Erwartungen erfüllen konnte. Für den BVB machte er letztlich 66 Pflichtspiele, in denen ihm ein Tor und immerhin 17 Vorlagen gelangen. 

Nachdem der zentrale Mittelfeldspieler unter Cheftrainer Niko Kovac in der vergangenen Saison mehr und mehr aus der Startelf rotiert wurde, entschied man sich für eine Trennung. Im Winter zahlte Ex-Klub Brighton & Hove Albion zwei Millionen Euro Ablöse für den Routinier, der zuvor bereits sieben Jahre erfolgreich bei den Seagulls gespielt hatte.

Groß springt nach BVB-Abschied wieder auf den WM-Zug auf

"Ich bin extrem stolz, dass ich für Dortmund gespielt habe", merkte Groß nun an: "Die Heimspiele waren für mich das Beste an meiner BVB-Zeit, auch die Champions-League-Spiele vor dieser einmaligen Kulisse. Aber sportlich war die Rückkehr zu Brighton für mich einfach der Schritt, der mir die größten Chancen gegeben hat, noch auf den WM-Zug aufzuspringen."

Der Plan ging auf: Nach einer starken Rückrunde in der Premier League, in der er alle 19 Partien bestritt und nahezu immer in der Startelf stand (ein Tor, drei Vorlagen), wurde Pascal Groß erneut in den DFB-Kader von Julian Nagelsmann berufen. 

Seine Rolle in der Nationalmannschaft sei, "zu jeder Sekunde bereit zu sein, wenn ich gebraucht werde", verriet Groß: "Und ich glaube, das kann ich auch gut im Training. Das Ziel muss es sein, immer auf allerhöchstem Niveau zu trainieren, das Level so nach oben zu schrauben, dass wir bereit sind für die Spiele."

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