16.02.2024 20:41 Uhr

Hertha siegt in kuriosem Spiel gegen zehn Magdeburger

Dardai (l.) und Reese feiern den Sieg der Hertha
Dardai (l.) und Reese feiern den Sieg der Hertha

Hertha BSC darf nach dem ersten Heimsieg des Jahres weiter von der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga träumen. Die Berliner gewannen in Überzahl gegen den 1. FC Magdeburg 3:2 (2:1) und behalten die Aufstiegsplätze der 2. Liga im Blick.

Kapitän Fabian Reese erzielte nach seiner Corona-Infektion seine ersten beiden Tore. Zuerst traf er per Foulelfmeter (33.), dann nach einem abgeblockten Schuss seines Sturmpartners Haris Tabakovic (59.).

Magdeburg spielte nach der Roten Karte für Jean Hugonet (37.) lange zu zehnt. Den Freistoß nach der Notbremse verwandelte Palko Dardai (39.) direkt. Für die Gäste trafen Baris Atik (22.) und Tobias Müller (51.). Tatsuya Ito (90.+1) traf in der Nachspielzeit die Latte - Glück für die Hertha.

Kurios: Schiedsrichter Florian Exner (Münster) zog die Halbzeitpause vor. Die Fans in der Berliner Ostkurve hatten Tennisbälle aufs Feld geworfen, Exner schickte beide Mannschaften in die Kabine.

Nach 15 Minuten wurde die Partie mit der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fortgesetzt, danach wechselten die Spieler die Seiten. Wenig später störten die Fans die Partie mit einem Feuerwerk erneut.

Hertha war mit Selbstvertrauen nach dem Auswärtssieg beim Aufstiegsanwärter SpVgg Greuther Fürth ins Duell mit Magdeburg gegangen. Die Hoffnungen ruhten auf dem Offensivduo Reese/Tabakovic, das nicht enttäuschte. Vor allem Topscorer Reese überzeugte mit seinen Saisontoren Nummer fünf uns sechs (elf Vorlagen).

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