Lukrative FIFA-Regularien
Millionen-Regen für FC Bayern und BVB

Die Fußball-WM wirft ihre Schatten voraus - und wird viel Geld in die Kassen der Bundesliga-Giganten FC Bayern und Borussia Dortmund spülen. Sowohl der deutsche Rekordmeister als auch der BVB sahnen dank des "Club Benefits Programme" der FIFA sogar im internationalen Vergleich richtig ab.
Laut einer DKB-Berechnung fließen für die Abstellung seiner Profis für die Endrunde satte 3,81 Millionen Euro an den FC Bayern. Nur Manchester City (4,55 Millionen Euro) kassiert demnach mehr Geld.
Hintergrund: Die FIFA zahlt für jeden in den WM-Kadern der 48 Teilnehmer gelisteten Spieler ab dem 1. Juni einen täglichen Betrag von 11.000 US-Dollar (rund 9500 Euro) an seinen derzeitigen Arbeitgeber sowie anteilig an seine Ex-Vereine in den zurückliegenden zwei Jahren aus.
Auch der BVB profitiert massiv von dieser Regelung. Rund 2,46 Millionen Euro fließen von den Konten des Weltverbands nach Dortmund. Das bedeutet Rang elf im internationalen Ranking.
Ebenfalls in den Top 20 rangiert der Berechnung zufolge die TSG 1899 Hoffenheim, mit Einnahmen von 2,07 Millionen Euro.
Auch Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und Co. kassieren Millionen-Summen
Der DKB zufolge dürfen sich die Bundesligisten insgesamt über gut 21 Millionen Euro freuen. Klubs wie Bayer Leverkusen (1,86 Millionen Euro), Eintracht Frankfurt (1,77 Millionen Euro), der VfB Stuttgart (1,44 Millionen Euro) oder RB Leipzig (1,40 Millionen Euro) nehmen ebenfalls siebenstellige Summen ein.
Absteiger 1. FC Heidenheim und auch der 1. FC Köln entsenden gar keine Spieler zur WM, gehen dementsprechend bei den FIFA-Zahlungen leer aus.
Grundlage der DKB-Berechnung ist das Ausscheiden nach der Gruppenphase. Die Beträge erhöhen sich, wenn die abgestellten Spieler länger im Turnier verbleiben.
Und: Stand der Auswertung ist der 27. Mai. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch nicht alle Nationen ihre finalen WM-Kader gemeldet.




