18.08.2019 20:40 Uhr

Medien: Bayern gibt offizielles Angebot für Vignato ab

Der FC Bayern hat offenbar für Emmanuel Vignato geboten
Der FC Bayern hat offenbar für Emmanuel Vignato geboten

Der 18-jährige Rechtsaußen Emmanuel Vignato gehörte zu den Entdeckungen der vergangenen Serie-A-Saison. Für Absteiger Chievo Verona bestritt der Youngster zehn Partien, verbuchte einen Treffer und eine Vorlage. Seine Leistungen haben den Italiener angeblich auch in den Fokus des FC Bayern München gerückt.

Der deutsche Rekordmeister gehört neben einigen italienischen Erstligisten (u.a. AC Milan, Sampdoria) zu jenen Klubs, die schon lange ein Auge auf Vignato geworfen haben. Schon vor Wochen hieß es, der deutsche Rekordmeister habe Kontakt zum Umfeld des Youngsters aufgenommen.

"Transfer-Experte" Gianluca di Marzio ging nun noch einen Schritt weiter und berichtete, der FC Bayern habe in Verona mittlerweile ein offizielles Angebot für Vignato hinterlegt. Wie viel die Münchner für den Youngster geboten haben, ist jedoch nicht bekannt. Die "Gazzetta dello Sport" berichtete schon vor Wochen von einer Bayern-Offerte in Höhe von neun Millionen Euro. 

Offenbar soll Vignato vorerst in der zweiten Mannschaft des FC Bayern in der 3. Liga eingesetzt werden. Der Vertrag des Newcomers, der meist auf dem rechten Offensiv-Flügel agiert, seine Stärken aber auch im offensiven Mittelfeld oder auf der linken Seite ausspielen kann, endet im Sommer 2020.

Wechselt gleich der ganze Vignato-Clan zum FC Bayern?

Sein Serie-A-Debüt feierte Vignato schon mit 16 Jahren: Am 20. Mai 2017 stand er das erste Mal für Chievo Verona im italienischen Oberhaus auf dem Rasen. Chievo verlor mit 3:5 gegen AS Rom. Nur 39 Spieler waren in der Geschichte der Serie A bei ihrem ersten Spiel jünger. Im November 2018 debütierte Vignato für die U19 Italiens. Vignato besitzt zudem die brasilianische Staatsbürgerschaft.

Ursprünglich wurde dem FC Bayern auch Interesse an Samuele Vignato, dem Bruder von Emmanuel, nachgesagt. Der erst 15-Jährige soll nun aber nicht mehr Teil eines angedachten Deals sein. Damit würde der Rekordmeister auch einer großen Hürde aus dem Weg gehen, denn ohne einen Erziehungsberechtigten an seiner Seite dürfte der junge Stürmer vorerst nicht nach Deutschland ziehen. Ob die gesamte Familie zu diesem Schritt bereit gewesen wäre, ist nicht bekannt.

 

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