19.05.2020 12:08 Uhr

Wie Rapid Terrence Boyds Kleidungsstil verändert hat

Terrence Boyd kickte zwei Jahre lang für Rapid
Terrence Boyd kickte zwei Jahre lang für Rapid

Durch seine aufopfernde Spielweise und seine authentische Art wurde Terrence Boyd bei Rapid schnell zum Publikumsliebling. Seit seiner Zeit in Grün-Weiß ist die Farbe Violett für den Deutsch-Amerikaner tabu.

Bald acht Jahre ist es her, dass Rapid mit der Verpflichtung von Terrence Boyd für eine Überraschung und im Nachhinein durchaus auch für einen Transfercoup sorgte. Der in Deutschland geborere und aufgewachsene US-Boy war damals 21-Jahre alt, ein weitgehend unbeschriebenes Blatt und kam von der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

>> Die Karrierestatistiken von Terrence Boyd in der weltfussball-Datenbank

Das Angebot Rapids anzunehmen, "war eine super Entscheidung", sagte Boyd in einem aktuellen Interview mit den Kollegen von "Spox". "Rapid ist ein Hammerklub und Wien eine tolle Stadt. Ich konnte mich mit Rapid direkt identifizieren und kann behaupten, seitdem kein einziges Kleidungsstück gekauft zu haben, auf dem die Austria-Farbe Violett zu sehen ist", so der heute 29-Jährige, der inzwischen für den deutschen Drittligisten Hallescher FC stürmt, weiter.

"Was können Sie eigentlich?" Boyds Anekdoten mit der Wiener Polizei

Für Rapid bestritt Boyd in zwei Jahren 80 Pflichtspiele, in denen er 37 Tore erzielte. Nach einer Niederlage gegen die Austria hatte er eine denkwürdige Begegnung mit der Wiener Polizei, erinnert er sich. "Ich habe bei der Parkplatzsuche auf einer mehrspurigen Straße gewendet, woraufhin ich angehalten wurde. Als mich der Polizist sah, sagte er: 'Fußballspielen können Sie nicht. Autofahren können Sie nicht. Was können Sie eigentlich?'" Der Beamte entpuppte sich als Rapid-Fan, dem die Derbyniederlage noch immer im Magen lag.

Ein anderes Mal half eine Streife Boyd, seinen im Taxi zurückgelassenen Wohnungsschlüssel wiederzubekommen: "Am Anfang meiner Zeit bei Rapid war ich mit einigen Kollegen nach einem Spiel ordentlich feiern und kam gegen fünf Uhr morgens angeschlagen nach Hause. Als ich vor der Tür stand, bemerkte ich, dass mein Schlüssel weg war. Ich musste ihn im Taxi verloren haben." Boyd hielt ein vorbeifahrendes Polizeiauto auf und schilderte sein Dilemma. "Die waren Rapid-Fans, haben zack-zack-zack herumtelefoniert und nach ein paar Minuten war das Taxi mit meinem Schlüssel zurück."

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Im Sommer 2014 ging Boyds Karrierereise dann weiter. Der wuchtige Angreifer wechselte für rund zwei Millionen Euro zu RB Leipzig, die damals noch in der 2. deutschen Bundesliga spielten.

red

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