09.10.2019 09:41 Uhr

Ribéry erklärt: Darum ist Sancho keiner für den FC Bayern

Franck Ribéry kickt seit dem Sommer für AC Florenz
Franck Ribéry kickt seit dem Sommer für AC Florenz

Altmeister Franck Ribéry hat erläutert, warum Youngster Jadon Sancho vom Bundesligisten Borussia Dortmund seiner Ansicht nach nicht zu seinem langjährigen Klub FC Bayern München passen würde.

Der BVB-Star sei zwar zweifelsohne ein "guter Spieler", wie Ribéry im Gespräch mit der "Sport Bild" betonte, gleichzeitig stellte der Franzose, der mittlerweile für den italienischen Klub AC Florenz auf Torejagd geht und jüngst als bester Spieler des Monats September in der Serie A ausgezeichnet wurde, aber fest: "Es gibt große Konkurrenz. Ich hoffe, dass Sancho sein gutes Jahr bestätigt. Aber im Bayern-Kader wäre kaum Platz für ihn."

Das bestätigte Interesse des FC Bayern an den deutschen Nationalspielern Kai Havertz und Leroy Sané stößt beim neunfachen Deutschen Meister da schon auf mehr Begeisterung. Allerdings sieht Ribéry auch in der Causa Havertz die Gefahr der wenigen Einsatzzeiten, sollte sich der Senkrechtstarter von Bayer Leverkusen im kommenden Sommer für einen Wechsel nach München entscheiden.

"Er braucht in seinem Alter viele Einsätze, er muss Erfahrung sammeln. Bei Bayern gibt es im Mittelfeld Thiago, Kimmich, Goretzka, Tolisso, Cuisance, vielleicht Coutinho. Es wäre in München schwierig", stellte der langjährige Nationalspieler fest und stellte dabei einen Vergleich an: "Ich habe das zuletzt bei Renato Sanches erlebt: Er ist wirklich ein super Spieler, dieses Potenzial ist unglaublich. Aber er hat einfach keine Minuten bekommen, das hat ihn irgendwann demotiviert."

Ribéry sicher: "Ich hätte noch für Bayern spielen können"

Ribéry selbst hat im Sommer für zwei Jahre bei der Fiorentina unterschrieben. Er selbst ist nach wie vor überzeugt davon, dass er dem FC Bayern auch noch hätte weiterhelfen können. Der Rekordmeister entschied sich aber gegen einen weiteren Vertrag und ließ den Flügelspieler ziehen.

"Ich hätte noch für Bayern spielen können. Ich habe das Niveau. Aber das Leben ist so, man muss Dinge akzeptieren, eine neue Seite im Buch des Lebens aufschlagen: Mein Abschied in München war perfekt. Also: Alles gut, alles passt", so Ribéry, der in seinen elf Jahren an der Säbener Straße eine ganze Ära prägte.

Seine riesigen Fußstapfen auszufüllen, traut Ribéry vor allem einen Star des aktuellen Bayern-Kaders zu: Serge Gnabry. "Er ist ein Junge, der nur auf sein Spiel achtet, sich von nichts ablenken lässt. Genauso bin ich auch", so Ribéry. 

Weiterhin enthüllte der Routinier, dass auch ein Bundesligist seine Fühler nach ihm ausgestreckt haben soll. Vom Interesse von Eintracht Frankfurt habe er "gehört", erklärte Ribéry. "Sie wollten mir aber - glaube ich - nur einen Einjahresvertrag geben. Das kam für mich aber nie infrage." Ohnehin wäre ein Engagement für einen Klub, der in der Liga in Konkurrenz zum FC Bayern steht, "nicht wirklich" vorstellbar gewesen.

 

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