15.09.2020 10:07 Uhr

Streit im Vertragspoker: Jetzt spricht David Alaba

David Alaba hofft auf baldige Lösung im Vertragspoker
David Alaba hofft auf baldige Lösung im Vertragspoker

ÖFB-Star David Alaba meldet sich nach dem öffentlich ausgetragenen Zwist im Poker um seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern zu Wort. "Ein paar Aussagen und Berichte der letzten Wochen" hätten ihn "verwundert und durchaus auch verletzt".

Bayern Münchens Abwehrchef David Alaba hofft angesichts der hitzig geführten Diskussion um seine Vertragsverlängerung auf eine schnelle Entscheidung. "Ich wünsche mir sehr, dass wir zeitnah eine Lösung finden, damit der Klub, die Verantwortlichen, meine Mitspieler aber auch die Fans wissen, woran sie sind", sagte der Wiener der "Bild"-Zeitung. Alabas Vertrag läuft noch bis 2021.

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Alabas Berater Pini Zahavi am Sonntag scharf kritisiert, dieser fordere angeblich "eine zweistellige Millionensumme" als Provision. Alaba selbst setzt darauf, Gespräche künftig intern zu führen. "Ich wünsche mir, dass meine vertragliche Situation nicht in der Öffentlichkeit geklärt wird. Daher haben mich ein paar Aussagen und Berichte der letzten Wochen verwundert und durchaus auch verletzt", sagt er.

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Gleichzeitig betonte Alaba seine Verbundenheit zu den Bayern: "Dieser Klub ist für mich nicht irgendein Verein, er ist Zuhause, Familie und Heimat", sagte der 28-Jährige. In einer Familie sei man "durchaus mal anderer Meinung, man streitet sich vielleicht auch, aber es bleibt immer innerhalb der Familie. Das werde ich auch weiter beherzigen."

sid

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