20.07.2016 12:54 Uhr

U19-Team kämpft um WM-Ticket

Die deutschen U19-Junioren kämpfen am Donnerstag bei der Junioren-EM in Baden-Württemberg um die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea. Nur mit einem Sieg im Spiel um Platz fünf in Sandhausen gegen die Niederlande (19:00 Uhr) ist der Weltmeister-Nachwuchs qualifiziert.

"Das wird unser eigenes, kleines Finale. Wer nächstes Jahr eine WM spielen will, der ist jetzt gefordert.", sagte U19-Trainer Guido Streichsbier: "Ich freue mich, dass meine Jungs gegen Österreich gezeigt haben, dass sie auch großem Druck standhalten können. Das wird uns sicher nun auch gegen die Niederländer helfen."

Fehlen wird den Deutschen dann der Leipziger Gino Fechner, der im defensiven Mittelfeld bislang ein starkes Turnier gespielt hatte. Er sah gegen Österreich (3:0) seine zweite Gelbe Karte der EM und muss für die Play-off-Partie aussetzen. 

Testlauf: In der Verlängerung ist eine vierte Auswechslung gestattet

Mit Beginn der K.o-Spiele wartet außerdem eine Neuerung auf die Teams. In beiden Halbfinals und dem WM-Play-off ist im Falle einer Verlängerung eine vierte Auswechslung gestattet. Damit will die UEFA der Überbelastung der Spieler entgegenwirken. 

Im Rahmen der U19-Europameisterschaften 2016 und 2017, der U19-Frauen-Europameisterschaft 2016 und 2017 sowie der U21-EM 2017 wird diese Maßnahme getestet. Auch bei Olympia in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) werden die Trainer in der Verlängerung ein viertes Mal wechseln dürfen.

Dass es beim aktuellen Turnier noch nicht für den großen Wurf reichte, lag jedoch nicht an der mangelnden Physis der DFB-Elf. Die Pleiten in der Vorrunde gegen Italien (0:1) und Portugal (3:4) waren durch eigene spielerische Versäumnisse herbeigeführt und brachten die Mannschaft um das Halbfinale. Erst durch den Sieg gegen Österreich hatte man sich für das Play-off-Spiel qualifiziert.

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