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Sportvorstand unter Druck

Bayern-Beben? Eberl bekommt angeblich Ultimatum

Max Eberl (2. v. l.) kämpft um seinen Job beim FC Bayern
Max Eberl (2. v. l.) kämpft um seinen Job beim FC Bayern
03. Juni 2026, 08:46

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl muss einem Medienbericht zufolge weiter um seinen Job bangen. Der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters will schon bald über seine Zukunft entscheiden.

Max Eberl bleibt nach Informationen der "Sport Bild" nicht mehr allzu viel Zeit, um Argumente für eine Weiterbeschäftigung beim FC Bayern zu sammeln. Von Seiten des Münchner Aufsichtsrats soll ihm inzwischen ein Ultimatum gestellt worden sein.

Ende August soll auf der kommenden Sitzung des Gremiums entschieden werden, ob man mit dem 52-Jährigen die weitere Zukunft plant. Möglich sei dann sogar eine sofortige Beendigung der Zusammenarbeit. Eberls Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2027.

Bis zur Sitzung dürfe Eberl "in Ruhe weiterarbeiten", wie es in dem Bericht heißt. Er müsse in der Sommer-Transferphase aber unbedingt liefern und den Kader so zusammenstellen, dass die sportlichen Ziele erreicht und die finanziellen Vorgaben eingehalten werden.

Hierzu soll nach Angaben des Fachblatts im Laufe dieser Woche ein Treffen zwischen Mitgliedern des Aufsichtsrats, Max Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen stattfinden. In erster Linie sollen dabei einige der derzeitigen Transfer-Kandidaten besprochen werden.

Eberl und der FC Bayern: Klare Kritik und klare Vorgaben

Namentlich nennt "Sport Bild" diesbezüglich Mika Godts von Ajax Amsterdam und Eli Junior Kroupi vom AFC Bournemouth, die zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht worden waren. Ziel sei es, einen Offensivspieler als Backup zu verpflichten. 

Um seinen Job beim FC Bayern zu behalten, habe Eberl inzwischen in den "Kampfmodus" geschaltet. Auf einer Sitzung im Februar habe er etwa die Verpflichtungen von Michael Olise und Luis Diaz in den Vordergrund gestellt, die in seine Amtszeit beim deutschen Rekordmeister fallen.

Einer der Hauptkritikpunkte an Eberl seitens des Aufsichtsrats sei "Sport Bild" zufolge aber weiterhin, dass er Transfers zu schnell zu einem Abschluss führen will, wodurch hohe Kosten entstehen. Auch müsse der Sportvorstand in Vertragsverhandlungen eine härtere Gangart an den Tag legen, zu oft wurde in der Vergangenheit ein zu hohes Gehalt gezahlt. 

Vorgaben an den Kaderplaner habe das Gremium inzwischen deutlich kommuniziert. Zuletzt verliehene Spieler wie Alexander Nübel, Joao Palhinha, Sacha Boey oder Bryan Zaragoza sollen verkauft werden. Zudem soll die Abwehr umgebaut werden, als Verkaufskandidaten gelten weiterhin Minjae Kim und Hiroki Ito.

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