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Ablöse würde in den Kader fließen

BVB-Schmerzgrenze und Co.: Der Stand im Adeyemi-Poker

Kehrt Karim Adeyemi dem BVB den Rücken?
Kehrt Karim Adeyemi dem BVB den Rücken?
03. Juni 2026, 12:03

Der Vertrag von Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund endet im Sommer 2027. Ein neuer Kontrakt soll dem Flügelspieler vorliegen, eine Einigung aber noch in weiter Ferne liegen. Findet man keine Übereinkunft, müsste der BVB einen Verkauf im anstehenden Transferfenster in Betracht ziehen. So viel liegt auf der Hand, an offenen Fragen rund um Adeyemi mangelt es allerdings nicht. Die "Bild" bringt nun zumindest die Ablöse ans Licht, die die Borussen mindestens für den Nationalspieler kassieren wollen.

Die "Bild" greift ein Gerücht des Portals "The Athletic" auf, demzufolge der englische Erstligist Aston Villa BVB-Star Karim Adeyemi auf dem Zettel haben soll. Die Zeitung ergänzt allerdings, dass zumindest noch keine offizielle Offerte vorliegen soll. 

Das bedeute nicht, dass Aston Villa keinen Vorstoß wagen werde, noch sei dieser aber nicht erfolgt, heißt es weiter. Zudem will "Bild" erfahren haben, dass ein Deal auf jeden Fall einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand voraussetzen würde. "Mindestens" 50 Millionen Euro müssten demnach aufgebracht werden, um die Schwarzgelben von einem Verkauf zu überzeugen.

Diese Summe würde man in Dortmund direkt wieder in neues Personal investieren. 

BVB würde grundsätzlich mit Adeyemi verlängern

Grundsätzlich soll man an der Strobelallee allerdings "nicht abgeneigt" sein, Adeyemis Vertrag vorzeitig zu verlängern. 

Die Chancen stehen aber derzeit wohl nicht allzu gut. Adeyemi und der BVB sollen in den letzten Gesprächen so weit auseinandergelegen haben, dass ein Austausch aktuell auf Eis liegt.

Adeyemi selbst bezog unlängst gegenüber den "Ruhr Nachrichten" Stellung zur Situation. "Ich habe mich oft genug zu Dortmund bekannt. Das muss ich, glaube ich, nicht ständig wiederholen", sagte der 24-Jährige. "Ich möchte bei einem Verein spielen, der mit mir plant und mir das auch klar kommuniziert."

Und weiter: "Viele Dinge erfahre ich selbst oft erst über die Medien oder weil sie mir zugeschickt werden - und sie entsprechen einfach nicht der Wahrheit. Zum Beispiel, wenn es um Gehaltsforderungen oder sowas geht", erklärte der Offensivspieler.

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