Verkauf nur unter einer Bedingung
BVB mit klarer Marschroute bei Duranville

Borussia Dortmund befindet sich im Umbruch. Im ersten Transfersommer unter Sportdirektor Ole Book muss der BVB einige Abgänge ersetzen und dabei das schmale Transferbudget im Blick behalten. Dieses könnte noch etwas ausgebaut werden, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.
So ist Flügelflitzer Julian Duranville ein Verkaufskandidat, dessen Ablöse das Budget aufstocken könnte. Der 20-jährige Belgier deutete in den letzten Jahren immer wieder sein Talent an, schaffte den Durchbruch bei den Borussen allerdings nicht.
Doch weil man einen solchen Durchbruch von Duranville offenbar noch nicht gänzlich abgeschrieben hat, will sich der BVB laut "Sport Bild" unbedingt eine Rückkaufklausel sichern. Dies soll dem Bericht zufolge eine Voraussetzung für einen Verkauf sein.
Sollte ein interessierter Verein dieser Klausel nicht zustimmen, wäre wohl eine weitere Leihe die einzige Option. Duranville war in der Rückrunde der abgelaufenen Saison bereits an den FC Basel ausgeliehen.
Lehnte der BVB das erste Angebot bereits ab?
Wie "Sky" zuletzt berichtet hatte, gab es sogar schon einen Interessenten für den Flügelspieler, Monza bot dem Bericht zufolge allerdings nur 1,5 Millionen Euro. Zu wenig aus Sicht des BVB, der vor drei Jahren 8,5 Millionen Euro für Duranville bezahlt hatte und den Youngster mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet hat.
Neben Duranville sollen indes auch Cole Campbell, Diant Ramaj und Kjell Wätjen den Klub verlassen. Das Trio war zuletzt ebenfalls ausgeliehen und hat keine Zukunft mehr bei Borussia Dortmund.
Während sich Wätjen laut eigener Aussage beispielsweise eine Rückkehr zu seinem Leih-Team, dem VfL Bochum, vorstellen kann, birgt die Personalie Cole Campbell "kicker" eine Überraschung: Auch wenn der US-Amerikaner nur sechs Kurzeinsätze bei der TSG Hoffenheim bekam, denkt man im Kraichgau offenbar über einen Kauf nach.
Allerdings nicht zu den Konditionen, die im Leihvertrag als Kaufoption ausgehandelt waren. Die sieben Millionen Euro sind den Hoffenheimern dann doch zu viel.


